Wie kann man ein Nebengewerbe anmelden

Nebengewerbe anmelden 

Wie kann ich ein Nebengewerbe anmelden

Selbstständigkeit bedeutet, eigenständig einen Beruf nachzugehen und Geld zu verdienen. Während manche Selbstständige ihrer Tätigkeit als Hauptberuf durchführen, birgt dieses Vorhaben zahlreiche Risiken. Die nebenberufliche Selbstständigkeit hingegen bietet jedem Interessenten die Möglichkeit, einen angemeldeten Hauptberuf auszuüben und im Nebengewerbe einen zusätzlichen Verdienst zu erhalten. Doch wie meldet man ein Nebengewerbe in Deutschland richtig an?

Unterschied zwischen Hauptgewerbe und Nebengewerbe

Entscheidest du dich, nebenberuflich selbstständig zu machen, musst du dein Gewerbe dementsprechend anmelden. In Deutschland existiert für jedes Gewerbe eine Anmeldepflicht. Die Anmeldung für ein Gewerbe als Haupt- oder Nebengewerbe findet standardmäßig beim zuständigen Gewerbeamt in deiner Stadt oder Gemeinde statt. Dort erhältst du ein Anmeldeformular, welches du entweder allein oder gemeinsam mit uns von Gewerbeanmeldung.com ausfüllen musst. Viele Gemeinden und Städte bieten zusätzlich das Formular per Download an. Ebenfalls kannst du dein Gewerbe immer öfter sogar gänzlich über das Internet anmelden.

Auf dem Anmeldeformular musst du zahlreiche Fakten zu dir und deinem Gewerbe bekannt geben. Vor allem ist es wichtig, ob du ein Hauptgewerbe anmeldest und deine Selbstständigkeit als Hauptberuf ausgeübt wird oder ob du nur ein Nebengewerbe betreiben möchtest und dadurch nebenberuflich selbstständig bist. Der wesentliche Unterschied zwischen Haupt- und Nebengewerbe liegt bei den wöchentlichen Arbeitsstunden. Du führst nur dann ein Nebengewerbe, wenn deine Wochenarbeitsstunden und somit dein gesamter Arbeitsaufwand nicht mehr als 18 Stunden beträgt. Zudem existiert die Faustregel, dass dein Nebenerwerb sowohl wirtschaftlich wie zeitlich deinen Haupterwerb nicht überschreiten darf. Außerdem beschränkt sich der Begriff Nebengewerbe nicht auf eine Rechtsform, wodurch du Einzelunternehmer sein kannst oder eine GbR sowie eine GmbH gründen kannst.

Muss man den Arbeitgeber informieren?

Wenn du nebenbei selbstständig bist oder sein möchtest, übst du noch immer einen Hauptberuf aus. Dies bedeutet, dass du zum Beispiel hauptberuflich bei einer Firma angestellt bist. Viele Personen, welche eine nebenberufliche Selbstständigkeit planen, fragen sich hierbei häufig, ob sie ihren Arbeitgeber über ihr Vorhaben informieren müssen.

Grundsätzlich steht es dir frei, dich im Nebengewerbe selbstständig zu machen. Dennoch darf dein eigenes Gewerbe nicht deine Pflichten als Arbeitnehmer verhindern, sodass du diese nicht vernachlässigen darfst. Zugleich darfst du mit deinem eigenen Gewerbe nicht zur Konkurrenz deines Arbeitgebers werden, da dir sonst Abmahnungen, Kündigungen oder gar eine Klage vor Gericht drohen können. Falls du dir sicher bist, dass dies nicht auf dein eigenes Unternehmen zutrifft, kannst du jederzeit ein Nebengewerbe anmelden. Dennoch ist es ratsam, den eigenen Arbeitgeber von diesem Schritt zu benachrichtigen. In manchen Arbeitsverträgen sind bestimmte Regelungen zu diesem Vorhaben festgehalten, welche du beachten und einhalten musst.

Nebengewerbe anmelden in der Arbeitslosigkeit

Falls du arbeitslos sein solltest, steht es dir trotzdem, zu ein Nebengewerbe anzumelden. Anders als bei einem bestehenden Arbeitsverhältnis können hierbei allerdings Probleme auftreten, falls du den Gründungszuschuss beantragst. Möchtest du dein Vorhaben dennoch umsetzen, solltest du am besten mit einem Gründercoach sprechen. Das Gespräch kann dir helfen, die Förderung zu erhalten. Zudem solltest du ebenfalls

  • die wöchentlichen Arbeitszeiten
  • die monatliche Zuverdienstgrenze

beachten. Gleich wie bei einem Hauptberuf und einer nebenberuflichen Tätigkeit ist das Nebengewerbe bei einer Arbeitslosigkeit an einen maximalen wöchentlichen Arbeitsaufwand gebunden. Du darfst maximal 15 Stunden pro Woche dein Nebengewerbe betreiben. Arbeitest du regelmäßig über die Grenze drüber, giltst du nicht mehr als arbeitslos. Als Folge bekommst du auch keine Leistungen mehr zugesprochen. Gleichfalls gilt für dich eine Zuverdienstgrenze. Pro Monat darfst du höchstens 165 Euro verdienen, um dein Arbeitslosengeld weiterhin in voller Höhe beziehen zu können. Überschreiten die Einkünfte aus deinem Nebengewerbe die Grenze, werden sie deinem Arbeitslosengeld angerechnet.

Krankenversicherung – ein wichtiges Thema für Selbstständige

Alle deutschen Bürger unterliegen einer Krankenversicherungspflicht. Dies bedeutet, dass du dich entweder bei einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung anmelden musst. Als Selbstständiger besitzt du grundsätzlich die Wahl, welche Art der Versicherung du wählst. Dennoch besteht ein Unterschied zwischen einem Nebengewerbe und einem Hauptgewerbe. Als Arbeitnehmer bist du standardmäßig über den Arbeitgeber versichert. Im Hauptgewerbe musst du dich hingegen selbst versichern.

Bist du durch eine nebenberufliche Selbstständigkeit gesetzlich versichert, kannst du deine Versicherung nicht wählen. Die Wahlfreiheit besteht bei dir erst, sobald deine Einkünfte die Versicherungspflichtgrenze überschreiten. Frage am besten bei deinem ausgewählten Versicherungsträger nach, wie hoch diese Grenze ist. Zugleich solltest du beachten, dass deine Einkünfte sich auf die Versicherungskosten auswirken können. Während diese für eine private Krankenversicherung nicht relevant sind, bilden sie die Grundlage bei der gesetzlichen Krankenversicherung.

Der Amtsweg für ein Nebengewerbe

Der Amtsweg, um ein Nebengewerbe anmelden zu können, beschränkt sich nicht nur auf das Gewerbeamt. Je nach Gewerbe musst du gegebenenfalls mehrere Ämter aufsuchen und dein Gewerbe dort vermerken. Mit unserer praktischen Checkliste hier bekommst du einen ersten Überblick, welche Schritte du wann tätigen musst und welche Unterlagen du benötigst.

Einen wesentlichen Einfluss auf deinen Amtsweg bildet die gewählte Rechtsform deines Gewerbes. Sie entscheidet letztendlich, ob du nur den Eintrag beim Gewerbeamt durchführen musst oder auch einen Eintrag im Handelsregister machen musst. Grundsätzlich kann es passieren, dass du dein Nebengewerbe

  • beim Gewerbeamt
  • beim Finanzamt
  • bei der Industrie- oder Handelskammer
  • beim Arbeitsamt
  • bei der Berufsgenossenschaft

melden musst.

Verpflichtet ist der Eintrag beim Gewerbeamt. Mit deiner Anmeldung bekommst du dort ebenso deinen Gewerbeschein. Bei der Anmeldung beim Gewerbeamt wirst du stets zwecks Neben- und Hauptgewerbe gefragt. Falls du dir nicht sicher bist, ob du zuvor einen Eintrag im Handelsregister machen musst, solltest du bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen.

Machst du dich nebenbei selbstständig, schickt dir das Finanzamt nach der Anmeldung beim Gewerbeamt einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu. Diesen musst du verpflichtend ausfüllen und zurückschicken. Zugleich teilt dir das Finanzamt deine Steuernummer zu. Falls du von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen möchtest, kannst du dies ebenso am Fragebogen vom Finanzamt angeben. Gerne füllen wir von Gewerbeanmeldung.com den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung gemeinsam mit dir aus, falls du Hilfe benötigen solltest.

Planst du, in deinem Nebengewerbe Angestellte zu beschäftigen, musst du zusätzlich beim Arbeitsamt eine Betriebsnummer beantragen. Die Bundesagentur für Arbeit vergibt die Nummern. Du musst sie bereits besitzen, bevor du deinen ersten Mitarbeiter einstellst. Gleichzeitig ist sie für die Anmeldung bei der Krankenkasse und für die Sozialversicherung relevant. Im Nebengewerbe treten Mitarbeiter jedoch eher selten auf.

Als Gewerbetreibender musst du verpflichtendes Mitglied bei der IHK werden. Diese Pflicht entfällt für Personen mit einem Nebengewerbe nicht. Du musst dich eigenständig bei deiner zuständigen IHK melden. Nach der Meldung bekommst du von der Kammer weitere Informationen mit einem eigenen Schreiben. Hingegen musst du nicht unbedingt Mitglied bei der HWK werden, da diese ausschließlich für Handwerksberufe zuständig ist. Zählt dein Nebengewerbe zu einem Handwerksberuf, must du dich auch bei der HWK melden.

Ergänzend musst du dich mit deinem Nebengewerbe bei der Berufsgenossenschaft eintragen. Für zahlreiche Branchen existiert eine eigene Berufsgenossenschaft, wobei sie alle grundsätzlich für die gesundheitlichen Aspekte in einem Unternehmen zuständig sind. Bereits innerhalb einer Woche nach der Gründung deines Unternehmens musst du dich bei deiner zuständigen Berufsgenossenschaft melden. Lediglich besteht eine Ausnahme bei landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften sowie bei Unfallversicherungsträgern der öffentlichen Hand.

Ein Nebengewerbe einfach anmelden

Falls du ein Nebengewerbe eröffnen möchtest, musst du nahezu dieselben Schritte wie bei einem Hauptgewerbe durchführen. Somit musst du unter anderem

  • dich beim Gewerbeamt anmelden
  • den Fragebogen des Finanzamts ausfüllen
  • die IHK bzw. HWK sowie die Berufsgenossenschaft verständigen

Gerne helfen wir von Gewerbeanmeldung.com dir, wenn du nebenbei selbstständig werden möchtest und unterstützen dich beim Amtsweg sowie bei der Abgabe der Formulare und Unterlagen.

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Was braucht man, um sich nebenberuflich selbstständig zu machen?

Nebenberuflich selbstständig machen 

Die Selbstständigkeit als Hauptberuf oder zweites Standbein lockt zahlreiche Personen. Tatsache ist, dass sich nebenberuflich selbstständig zu machen eine gute Chance darstellt, ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Planst du, ein nebenberufliches Gewerbe zu eröffnen, musst du allerdings gewisse Schritte und Vorschriften beachten.

Der Trend zur nebenberuflichen Selbstständigkeit

Der Durchschnittsarbeiter ist bei einem Unternehmen angestellt, welches ihm ein fixes Dienstverhältnis bietet. Jedoch existiert inzwischen ein Trend zur nebenberuflichen Selbstständigkeit. Sich selbstständig zu machen, während man einen Hauptberuf nachgeht, ist ein beliebter Weg der Existenzgründung. In den letzten Jahren nahm die Anzahl an Personen, welche nebenberuflich eigenständig ein Unternehmen betreiben, stark zu. Nahezu die Hälfte aller Unternehmensgründungen ist bereits eine nebenberufliche Selbstständigkeit. Hierbei zeigt die Statistik, dass mehr Frauen als Männer die nebenberufliche Selbstständigkeit wählen. Zugleich weist der Gründungsmonitor der KfW auf, dass der Kapitalbedarf für alle nebenberuflich Selbstständigen wesentlich niedriger ist.

Vorteile einer nebenberuflichen Selbstständigkeit

Planst du, ein eigenes Unternehmen zu eröffnen, bietet sich dies im Nebenberuf als zweites Standbein optimal an. Dabei erhältst du einige Vorteile gegenüber einer Selbstständigkeit als Hauptberuf. Die nebenberufliche Selbstständigkeit bietet dir vor allem

  • flexible Arbeitszeiten
  • frei bestimmbares Einkommen
  • Möglichkeit, eine Geschäftsidee auszuprobieren
  • einen anderen Beruf zu ergreifen

Als Selbstständiger musst du deinen Verdienst und deine Arbeitszeiten eigenständig regeln. Bist du hauptberuflich Vollzeit angestellt, solltest du deshalb deine Arbeitszeiten auf deinen Hauptberuf ausrichten. Eine genaue Regelung, wie viele Arbeitsstunden pro Woche du in deinem eigenständigen Nebenberuf aufbringen darfst, ist nicht vorhanden. Dennoch empfehlen wir dir, dass du maximal 18 Stunden pro Woche für dein zweites Standbein investierst. Ebenfalls musst du beachten, wie viel du verdienst. Ein nebenberufliches Gewerbe lässt sich als Kleinunternehmen beginnen und laufend erweitern. Als Kleinunternehmer unterliegst du jedoch bestimmten Regelungen, welche du beachten musst. Zugleich giltst du nur so lange als selbstständig im Nebenberuf, solange du alleine die Teilselbstständigkeit ausübst. Stellst du einen Angestellten ein, wird dein Nebenberuf zum Hauptberuf.

Neben der freien Arbeitszeiteinteilung im Nebenberuf bekommst du mit deiner Selbstständigkeit zudem die Chance, deine Zeit zum Unternehmensaufbau oder zur Ausarbeitung einer konkreten Geschäftsidee mehr Zeit zu lassen. Außerdem senkt sich das Risiko eines Scheiterns. Klappt deine Selbstständigkeit im Nebenberuf nicht, hast du immer noch den Hauptberuf, welcher dich vor einem Bankrott rettet. Ergänzend kann dich die nebenberufliche Selbstständigkeit vor der Arbeitslosigkeit bewahren. Neben der Tatsache, dass du mit einem Nebenberuf dein bisheriges Einkommen erhöhen kannst, kann dich die Selbstständigkeit vor einer drohenden Arbeitslosigkeit retten. Hierzu kannst du deinen Nebenberuf um Hauptberuf machen und in Vollzeit selbstständig werden.

Anmeldung eines nebenberuflichen Gewerbes

Als Selbstständiger musst du dein Gewerbe auch im Nebenberuf verpflichtend anmelden. Nebenberuflich Gewerbe anmelden besitzt dabei dieselben Voraussetzungen und Möglichkeiten, wie Vollzeit ein Gewerbe anzumelden. Bei der Gewerbeanmeldung musst du beachten, ob deine Teilselbständigkeit zu einem Gewerbebetrieb oder den freien Berufen gehört, da bei freien Berufen die Anmeldung nicht beim Gewerbeamt, sondern bei der zuständigen Kasse erfolgt. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, dein nebenberufliches Gewerbe anzumelden. Für einen schnellen Überblick findest du hier unsere praktische Checkliste. Gerne füllen wir mit dir die notwendigen Anmeldeformulare aus, damit du korrekt und vor allem schnell sowie einfach nebenberuflich Gewerbe anmelden kannst.

Pflichten einer nebenberuflichen Selbstständigkeit

Mit deiner Teilselbstständigkeit bekommst du nicht nur die Chance, eigenständig ein Gewerbe zu führen und eine Geschäftsidee umzusetzen. Zugleich unterliegst du nun mehreren Pflichten, welche du einhalten musst.

Zunächst kannst du die Teilselbständigkeit nicht in solchem Maße ausführen, dass dein Hauptberuf darunter leidet. Arbeitest du zum Beispiel zu viel in deinem Nebenberuf, wodurch deinen hauptberuflichen Pflichten nicht mehr ordnungsgemäß nachkommen kannst, musst du deine Arbeitszeiten und dein Engagement besser planen.

Ob du deinem Arbeitgeber über deinen Nebenberuf informierst, bleibt dabei dir überlassen. In Deutschland existiert keine Pflicht, den Arbeitgeber über ein Teilselbständigkeit im Nebenberuf Bescheid zu geben. Allerdings solltest du deinen Arbeitsvertrag genau durchgehen. In vielen Arbeitsverträgen für Vollzeitberufe sind Klauseln zur Regelung einer Nebentätigkeit enthalten. Dein Arbeitgeber darf dir dennoch prinzipiell eine Nebenbeschäftigung nicht verbieten. Neben den Klauseln musst bzw. darfst du

  • alle Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse deines Hauptberufs wahren
  • die gesetzlichen Arbeitszeitgrenzen beachten, sowohl Nebenberuf wie Hauptberuf
  • deine Urlaubstage nicht für deine Teilselbstständigkeit nutzen
  • bei einer Arbeitsunfähigkeit im Hauptberuf nicht deinem Nebenberuf nachgehen und die Heilung somit nicht durch ihn beeinträchtigen

Erzeugst du außerdem mit deinem nebenberuflichen Gewerbe ein Konkurrenzverhältnis zu deinem Arbeitgeber, musst du ihn über deine Tätigkeit informieren und seine Einwilligung einholen. Tust du dies nicht, kann dein Arbeitgeber dir gegenüber eine Abmahnung oder eine Kündigung aussprechen. Folglich ist dein Arbeitgeber in der Lage, dir aus Konkurrenzgründen deine Nebenselbstständigkeit zu verbieten.

Die Pflicht zur Sozialversicherung

Da du in deinem Hauptberuf bereits versichert bist, brauchst du für deinen Nebenberuf trotz Selbstständigkeit keine bzw. zusätzliche Sozialversicherung zu zahlen. Jedoch musst du mit deiner Krankenkasse Rücksprache halten, da der Verdienst aus deiner Nebentätigkeit ebenso für den Beitrag berücksichtigt wird. Überschreitet dein Gesamteinkommen aus Hauptberuf und Nebenberuf gewisse Grenzen, kann es passieren, dass du Nachforderungen und somit Zahlungen erhältst. Der Kontakt zur Krankenkasse ist dabei nicht nur für Personen mit einem Dienstverhältnis wichtig. Auch Studenten, welche sich neben ihrem Studium selbstständig machen wollen, müssen den Kontakt mit der Krankenkasse suchen.

Überwiegt deine nebenberufliche Selbständigkeit deinem Hauptberuf, wenn du zum Beispiel ein höheres Einkommen erzielst oder mehr Arbeitszeit aufbringst, kannst du bei der Krankenkasse den Status als Selbstständiger beantragen. Der Status sorgt dafür, dass du versicherungsfrei wirst und dadurch keinen Beitrag für Arbeitslosen- und Rentenversicherung zahlen musst. Zudem bekommst du die Wahl zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung.

Die notwendigen Genehmigungen einholen

Neben einer verpflichtenden Gewerbeanmeldung und einem freiwilligen Einverständnis deines Arbeitgebers benötigst du für eine nebenberufliche Selbstständigkeit verschiedenste Genehmigungen. Bei der Anmeldung deines Gewerbes musst du grundsätzlich deine Qualifikationen und Genehmigungen vorweisen. Hierbei unterscheidet sich die Nebenselbstständigkeit nicht von der regulären Selbstständigkeit. Übst du eine Tätigkeit aus, welche der Erlaubnispflicht unterliegt und als solche in der Gewerbeordnung definiert ist, musst du rechtzeitig die Genehmigungen aussuchen. Unter anderem brauchst du eigene Genehmigungen für

  • den Betrieb von Spielhallen
  • Privatkrankenanstalten
  • ein Bewachungsgewerbe
  • Versicherungsvermittlungen
  • das Reisegewerbe

Du kannst jederzeit bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen, ob deine Geschäftsidee oder dein Nebenberuf eine bestimmte Genehmigung benötigt. Wir helfen dir gern und verraten dir ebenfalls, wie du an die benötigten Genehmigungen kommst.

Steuern als nebenberuflich Selbstständiger

Du musst für dein Unternehmer immer Steuern zahlen, auch wenn es als Gewerbe im Nebenberuf geführt wird. Unter anderem können

  • Einkommensteuer
  • Körperschaftsteuer
  • Gewerbesteuer
  • Vorsteuer
  • Umsatzsteuer

anfallen. Die Rechtsform deines Unternehmens sowie seine Größe bestimmt letztendlich, welche Steuern für dich anfallen. Grundsätzlich musst du für die Umsätze und Gewinne aus deiner Nebentätigkeit Steuern zahlen. Schon vor der Existenzgründung solltest du dich deshalb mit diesem Thema beschäftigen. Nimmst du die Kleinunternehmerregelung in Anspruch, kannst du dir steuerliche Vorteile verschaffen. Bei Fragen zum Thema Steuern helfen dir ebenfalls gerne.

Selbstständigkeit als Nebenberuf jederzeit möglich

Du kannst nebenberuflich selbständig nicht nur eine Geschäftsidee ausprobieren und eine eigene Existenz gründen. Die besondere Form der Selbstständigkeit bietet dir verschiedene Vorteile wie

  • einen Zusatzverdienst
  • geringeres Risiko
  • flexible Arbeitszeiten
  • finanzielle Absicherung

Dennoch unterliegst du verschiedenen Pflichten wie einer Gewerbeanmeldung, dem Zahlen von Steuern und gegebenenfalls einer Anmeldung bei der Krankenkasse sowie einer Meldung bei deinem Arbeitgeber. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir jederzeit, deine Geschäftsidee nebenberuflich selbständig umzusetzen.

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