Gewerbeanmeldung Online

Eine Gewerbeanmeldung ist Pflicht, wenn man einer gewerblichen Tätigkeit nachkommen möchte. In Deutschland herrscht die Anzeigepflicht nach der GewO. Was sagt die GewO über die Gewerbeanmeldung? Diese sagt, dass man einen selbstständigen Betrieb bei der zuständigen Behörde melden muss.

Dies gilt nicht nur für eine Neugründung, sondern auch für eine Verlegung, wenn der Gegenstand des Gewerbes sich ändert oder der Betrieb aufgegeben wird. Wenn eine selbstständige, langfristige Tätigkeit vorliegt und diese Gewinn einbringen soll, muss man dies dem Gewerbeamt mitteilen.

Wie geht man vor, wenn man sein Gewerbe anmelden möchte?

Wer ein Gewerbe gründen möchte, muss sich mit dem Gewerbeamt in Verbindung setzen. In der Regel muss man dafür einen Termin vereinbaren. Vor Ort reicht man dann die Unterlagen ein. Zu diesen Unterlagen zählen das Formular, der Personalausweis und Reisepass, eventuell auch Erlaubnisse oder Nachweise (abhängig von der Tätigkeit).

Wenn alle Unterlagen eingereicht worden sind, muss man noch die Bearbeitungsgebühren zahlen. Die Höhe der Bearbeitungsgebühren können von Stadt zu Stadt variieren, doch in der Regel betragen sie 20 bis 100 Euro. Nachdem alle notwendigen Unterlagen eingereicht worden sind, kann es sein, dass man direkt den Gewerbeschein kriegt. Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung, um der Tätigkeit nachkommen zu dürfen.

Kann man es auch Online erledigen?

Ja, heut zu Tage ist es möglich, dass man sein Gewerbe online anmelden kann. Ob es tatsächlich in der eigenen Stadt möglich ist, muss man vorher herausfinden.

Der Ablauf bei der Online Anmeldung ist auch derselbe wie vor Ort. Das Formular wird hierbei online ausgefüllt und die Unterlagen werden eingereicht. Die Bestätigung kriegt man dann per Post zugeschickt.

Wo liegt der Unterschied zwischen der Anmeldung vor Ort und Online?

Einen großen Unterschied gibt es hierbei nicht. Der einzige Unterschied liegt darin, dass bei der Online Anmeldung alles digital abläuft. Doch eine Online Anmeldung bringt einige Vorteile mit sich.

Dadurch kann man sich sehr viel zeit einsparen und direkt sein Gewerbe anmelden, ohne dass man von einer Öffnungszeit oder einem Termin abhängig ist. Außerdem muss man auch nicht im Wartezimmer warten. Man kommt der Anmeldung ganz bequem vom Sofa aus nach. Der Nachteil ist, dass man eventuell offene Fragen nicht sofort klären kann.

Wer unterliegt der Anzeigepflicht des Gewerbes?

Jeder, der eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, muss ein Gewerbe anmelden. Aber nicht jede Tätigkeit ist eine gewerbliche! Es gibt Ausnahmen, die nicht der GewO unterliegen. Diese sind die Freiberufler.

Freiberufler sind gesetzlich geregelt und üben keine gewerbliche Tätigkeit aus. Ein Freiberufler könnte zum Beispiel ein Arzt, Architekt und Schriftsteller sein (und noch viele andere Berufe). Bei einem Freiberufler liegt meistens ein akademischer Abschluss vor. Vorerst sollte man deshalb abklären, ob man nun ein Gewerbe anmelden muss.

Was passiert nach dem man das Gewerbe online angemeldet hat?

Nach dem das Gewerbe angemeldet worden ist, wird das Finanzamt, die IHK und eventuell das Handwerkskammer benachrichtigt. Vom Finanzamt kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen, welchen man ausfüllen und zurückschicken muss.

Außerdem wird auch jedes Gewerbe zum Mitglied bei der IHK. Diese Mitgliedschaft ist Pflicht und kostet das Gewerbe einen jährlichen Beitrag. Wie hoch diese Gebühren sind, hängt von der Rechtsform des Gewerbes ab.

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Gewerbe anmelden online

Kann man online ein Gewerbe anmelden?

Im Zeitalter der digitalen Revolution ist es durchaus Möglich, eine Online Anmeldung durchzuführen. Dies ist vor allem für Menschen eine erhebliche Erleichterung, die bisher aufgrund eines Hauptjobs nie die Zeit gefunden hatten, beim Gewerbeamt zu erscheinen oder einen Termin zu vereinbaren.

Doch von nun an kann man ganz in Ruhe und bequem von Zuhause aus ein Gewerbe online anmelden. Für die Online Anmeldung benötigt man allerdings einige Dinge. Zunächst muss die Gebühr für die Bearbeitung der Anfrage bezahlt werden. Das kann man problemlos per Online Banking erledigen. Diese Gebühren betragen rund 20 bis 60 Euro und unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. Des Weiteren benötigt man:

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können auch weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis, diese Dokumente verursachen weitere Kosten,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • Gewerbe, die im Handelsregister eingetragen sind, müssen den Auszug dabei haben.

Diese Dokumente müsste man dann anschließend hochladen. Man muss dann das Formular ausfüllen. Da muss man unter anderem Angaben zum Gründer und zum Betrieb machen. Eben auch, ob man ein Neben oder Hauptgewerbe gründen möchte. Als Hauptgewerbe müsste man nämlich die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Diese Dateien schickt man dann ab und erhält dann innerhalb weniger Tage dann den Gewerbeschein.

Bei einigen Gemeinden kann man diese sogar sofort herunterladen. Allerdings akzeptieren nicht alle Ämter die elektronische Unterschrift, wie es zum Beispiel in Hamburg der Fall ist. Da müsste man die eigene Unterschrift entweder per Post oder persönlich vor Ort abgeben. Ein weiteres Problem mit der Online Gewerbeanmeldung ist, das diese nicht flächendeckend in ganz Deutschland angeboten wird. Aktuell ist dies vor allem in Großstädten und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens vertreten.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Für viele ist die Gewerbeanmeldung Neuland. Demnach weiß man auch gar nicht, was einen bei einem Gewerbeamt überhaupt erwartet. Um deine Neugier zu befriedigen und auch, damit du dich besser darauf vorbereiten kannst, erhältst du einen Einblick auf das Formular bei der Gewerbeanmeldung.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Wo muss man eigentlich ein Gewerbe anmelden?

Wenn man den klassischen Weg der Anmeldung gehen möchte, muss sich beim Gewerbeamt anmelden. Einige Ämter erlauben es, wenn man einfach vor Ort erscheint und die Kleingewerbe Anmeldung so vorantreibt. Dann muss man allerdings auch hinnehmen, das man etwas Zeit im Wartezimmer verbringen muss. Andere Ämter wieder verlangen eine vorherige Terminvereinbarung.

Dann kann es gut und gerne Mal vorkommen, das man ein Gewerbe erst nach ein oder zwei Monaten anmelden kann, weil die bisherigen Plätze alle reserviert sind. Man muss dann genau wie bei der Online Gewerbeanmeldung auch, die selben Kosten bezahlen und die Dokumente dabei haben, sowie das Gewerbe Formular ausfüllen.

Dann erhält man vor Ort den Gewerbeschein. Dieser erlaubt es einem Gründer allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen. Das darf man nämlich erst nachdem man den Bogen zur steuerlichen Erlassung ausgefüllt und zurückgeschickt hat, sowie die Steuernummer erhalten hat.

Wie viel kostet ein Gewerbe im Jahr?

Ein Kleingewerbe anmelden kann jeder, die jährlichen Gebühren für das Gewerbe aber auch…? Ja! Denn diese sind bei einem Kleingewerbe sehr moderat und bereiten einem nicht so große Probleme. Denn, da fallen zunächst die Gebühren beim Gewerbeamt rein, die 20 bis 60 Euro kosten und eben nur im ersten Jahr gezahlt werden müssen. Außerdem ist man als Gewerbetreibender in Deutschland verpflichtet, bei der IHK Mitglied zu sein. Das kann man nicht umgehen.

Die jährlichen Kosten bei der IHK betragen rund 30 bis 70€. Das wären im ersten Moment auch die einzigen wirklichen Kosten. Es kann allerdings passieren, dass die IHK bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung schickt. Als Personengesellschaft hat man dann die Möglichkeit, dem innerhalb einer festgelegten Frist zu widersprechen.

Dann kannst du gerne unsere IHK-Gebühren-Beratung in Anspruch nehmen. Da überprüfen nämlich die Experten von GewerbeAnmeldung.com, ob die Möglichkeit besteht, deine Kosten auf ein Minimum von bis zu 0€ zu senken. Ja du hast richtig gelesen, die Möglichkeit einer vollständigen Minimierung der Kosten ist im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür keine Garantie, dennoch sprechen die bisheringen Erfahrungen für die IHK-Gebühren-Beratung.

Wenn du dich ebenfalls überzeugen und mehr erfahren möchtest, dann klicke hier -> Auch können zusätzliche Kosten entstehen, wenn das Unternehmen wächst und man Mitarbeiter bezahlen muss, eine Räumlichkeit benötigt oder aber auch Patente anmelden muss. Doch das sind Kosten, die bei entsprechender Entwicklung sich viele Gründer wünschen würden.

Fazit:

Online Gewerbeanmeldung? Check! In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und in einigen Großstädten ist diese Art der Anmeldung bereits Gang und gebe. Für jeden, der bisher aufgrund der ungünstigen Öffnungszeiten oder aufgrund der eigenen Arbeitszeit nie die Zeit gefunden hatte, beim Gewerbeamt zu erscheinen, hat jetzt die Möglichkeit, das Gewerbe online und ohne Probleme anzumelden. Dafür muss man zunächst eine Gebühr von rund 20 bis 60€ die sich von Stadt zu Stadt unterscheidet. Des Weiteren benötigt man:

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können auch weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis, diese Dokumente verursachen weitere Kosten,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • Gewerbe, die im Handelsregister eingetragen sind, müssen den Auszug dabei haben.

Dann erhält man innerhalb weniger Tagen den Gewerbeschein.

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Online Gewerbeanmeldung

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?

Um eine Gewerbeanmeldung durchführen zu können muss man sich beim Gewerbeamt anmelden. Das klingt im ersten Moment immer einfacher, als es in Wirklichkeit ist, denn in einigen Städten, vor allem in größeren, kann es sein, dass es mehrere Gewerbeämter gibt oder man sich auch bei Ordnungsämter oder Handwerkskammern anmelden kann.

Um ein Gewerbe anzumelden, muss man entweder einen Termin vereinbaren oder vor Ort erscheinen, mit dem wissen, vielleicht etwas im Wartezimmer warten zu müssen. Bei der Gewerbeanmeldung muss man zunächst eine Gebühr für die Bearbeitung bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Je nach Stadt kann sich der Preis hierbei unterscheiden. Bei Anmeldung dabei haben muss man:

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • je nach Art des Gewerbes können auch weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis, diese Dokumente verursachen weitere Kosten,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man persönlich nicht vor Ort erscheinen kann, kann man einer Person auch eine Vollmacht aussprechen, dann muss diese Person allerdings auch den Personalausweis und eine Bestätigung bei sich haben,
  • Gewerbe, die im Handelsregister eingetragen sind, müssen den Auszug dabei haben.

Beim Gewerbeamt kriegt man ein Formular vorgelegt, welches man ausfüllen muss. Dort müssen Angaben zum Gründer und zum Betrieb gemacht werden. Unter anderem auch, ob es sich bei dem Gewerbe um ein Haupt- oder Nebengewerbe handelt. Bei einem Hauptgewerbe ist es nämlich so, dass man die eigene Krankenkasse in der Regel selbst bezahlen muss.

Die Wahl kann demnach eine weitreichende Entscheidung haben. Für Studenten gilt, dass das Studium als Hauptjob angesehen wird. Wenn dieses Formular ausgefüllt, unterschrieben und gestempelt wurde, wird diese kopiert. Die Kopie erhält dann der Gewerbetreibende.

Diese Kopie fungiert dann als Gewerbeschein. Dieser Schein allerdings gibt einem noch nicht das Recht, mit der gewerblichen Tätigkeit bereits Geld zu verdienen. Das darf man nämlich erst dann, nachdem man beim Finanzamt vorstellig wurde und die neue Steuernummer erhalten hat. Sowie den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zurückgeschickt hat.

Das Gewerbeamt schickt die Informationen bezüglich des Gründers weiter an das Amt der Finanzen. Diese melden sich dann innerhalb von sieben bis zehn Tagen beim Gründer. Falls sich niemand melden sollte, sollte man selbst einmal dort anrufen und Fragen was Sache ist. Vom Finanzamt erhält man dann die Steuernummer, die dann für das Unternehmen gilt.

Manchmal erlauben Ämter bei kleinen Gewerben auch, die eigene Steuernummer zu verwenden. Außerdem erhält man dann auch den steuerlichen Erfassungsbogen. Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Sorgfalt ausgefüllt werden.

Dort muss man beispielsweise die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, falls diese in Betracht kommt. Die Kleinunternehmerregelung ist eine kleine Hilfe für die Gewerbetreibenden, wo man keine Gewerbesteuern zahlen muss, wenn einige Voraussetzungen erfüllt worden sind. Auch muss man bei dem Fragebogen angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Man sollte hier das Gewerbe so umfassend wie möglich beschreiben und keinen Aspekt auslassen.

Kann man Online ein Gewerbe anmelden?

Mittlerweile können immer mehr Menschen die Gewerbeanmeldung online beantragen. Um die Gewerbeanmeldung online durchführen zu können, muss man zunächst schauen, ob die eigene Gemeinde oder Stadt diesen Service überhaupt anbietet. Denn dieser Online Service wird noch nicht flächendeckend in Deutschland angeboten.

Es ist allerdings für Gründer eine enorme Erleichterung, die bisher aufgrund der ungünstigen Öffnungszeiten nie wirklich bei dem Gewerbeamt erscheinen konnten. Bequem von Zuhause aus eine Online Anmeldung durchzuführen hat natürlich was.

Bei der Online Anmeldung muss man die selben Dokumente als Kopie hochladen, wie bei dem normalen Gang zum Gewerbeamt. Auch müssen die Gebühren bezahlt werden. Nachdem alles erforderliche getan wurde, kann man den Gewerbeschein in der Regel sofort herunterladen. Das ganze Prozedere dauert rund zehn bis 15 Minuten.

Nachdem das Gewerbeamt die Daten erhalten und verarbeitet hat, werden diese an das Finanzamt weitergeleitet. Nachdem man das Gewerbe anmeldet hat, dauert es rund zehn Tage, bis man dann was vom Amt der Finanzen etwas erhält.

Bis wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Man sollte die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich durchführen. Jeder, der in Deutschland eine Tätigkeit ausübt, die einen Gewinn als Absicht verfolgt, muss angemeldet werden. Ausgenommen von der Regelung sind Freiberufler, die nicht Gewerbepflichtig sind und nur beim Finanzamt vorstellig werden müssen, sowie Leute, die unter die Hobbyregelung fallen.

Das sind Leute, die mit einer gewerblichen Tätigkeit unter 410€ im Jahr bleiben. Alle anderen sind dazu verpflichtet, ein Unternehmen anzumelden. Falls man zu spät ein Gewerbe angemeldet hat, muss man die bisher ausgefallenen Steuern nachzahlen plus einem Zinssatz.

Für die Anmeldung hat man bis zu 60 Wochen rückwirkend noch Zeit. Dennoch sollte man sich nicht allzu lange Zeit lassen, denn die Ämter können ein Bußgeld aussprechen, welches es in sich haben kann. Im schlimmsten Fall drohen Kosten von bis 1000€ und mehr.

In einigen Städten, wie es in Bayern der Fall ist, kann ein Bußgeld von bis zu 50.000€! ausgehängt werden. Falls du das Gewerbe noch nicht angemeldet haben solltest, hole dies so schnell wie möglich nach. Bei eher kleineren Umsätzen lassen die meisten Ämter eher Milde walten, doch allein darauf vertrauen sollte man nicht.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Für viele ist die Gewerbeanmeldung Neuland. Demnach weiß man auch gar nicht, was einen bei einem Gewerbeamt überhaupt erwartet. Um deine Neugier zu befriedigen und auch, damit du dich besser darauf vorbereiten kannst, erhältst du einen Einblick auf das Formular bei der Gewerbeanmeldung.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Infos rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Fazit:

Die Gewerbeanmeldung Online ist für jeden, der einen hektischen Alltag hat, aber trotzdem ein Kleingewerbe anmelden möchte, ideal. Bei einer solchen Gewerbeanmeldung muss man die selben Dokumente vorlegen, wie beim klassischen Gang zum Amt des Gewerbes.

Nachdem die Gewerbeanmeldung Online abgeschlossen wurde, erhält man innerhalb von wenigen Tagen einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, sowie eine Steuernummer vom Finanzamt.

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Kleingewerbe anmelden online

Woraus muss man bei der Gewerbeanmeldung achten?

Um die Gewerbeanmeldung durchführen zu können, muss man erst einmal recherchieren, welches Gewerbeamt für einen zuständig ist. In eher kleineren Gebieten gibt es meistens ohnehin nur ein Amt, welches infrage kommt.

In Großstädten kann es allerdings ganz gut sein, dass es mehrere solcher Ämter gibt, wie es beispielsweise in Hamburg oder Berlin der Fall ist. Wenn das Gewerbeamt einmal ausfindig gemacht wurde, wird von einigen Ämtern die Option angeboten, dass man einen Termin vereinbaren kann.

Andere wiederum verlangen dies sogar. Ansonsten kann man auch einfach beim Gewerbeamt erscheinen und muss dann im Wartezimmer warten. Dies ist der Prozess.

Wenn man dann rein gerufen wird, zahlt man erst einmal eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro. Dies kann sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Außerdem bei der Gewerbeanmeldung dabei haben muss man unter anderem auch:

  • ein Reisepass oder einen Personalausweis,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Dokumente benötigt, wie zum Beispiel ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • falls man selbst vor Ort nicht erscheinen kann, muss man einer Person eine Vollmacht erteilen.

Man kriegt beim Gewerbeamt ein Formular, welches man ausfüllen muss. Dort werden einige Angaben zum Gründer und zum Gewerbe selbst gefragt. Unter anderem auch, ob dieser ein Haupt- oder Nebengewerbe gründen möchte. Als Hauptgewerbe ist es nämlich so, das man in der Regel die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen muss.

Wenn dieser Schein ausgefüllt ist, wird dieser unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gründer. Diese Kopie dient dann als Gewerbeschein. Der Schein selbst gibt dem Gründer allerdings noch nicht die Erlaubnis, mit seiner gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen.

Dafür muss man die Anmeldung beim Finanzamt beantragen bzw. das Gewerbeamt schickt die Daten weiter an die weiteren Ämter. Vom Finanzamt erhält man zum einen den steuerlichen Erfassungsbogen und auch eine Steuernummer für das Kleingewerbe. Der Fragebogen ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Sorgfalt beantwortet werden.

Wenn man eine Kleingewerbe Anmeldung anstrebt, dann ist es auch vorteilhaft, die Kleinunternehmerregelung zu beantragen. Diese ist eine kleine Starthilfe für Gründer, wo diese dann keine Gewerbesteuern zahlen müssen. Voraussetzung dafür ist: man muss im ersten Geschäftsjahr unter 22.000 Euro Umsatz und im zweiten unter 50.000€ Umsatz bleiben.

Wenn diese Faktoren erfüllt sind, zahlt man keine Gewerbesteuern. Unter anderem wird diese Regelung beim Fragebogen geklärt. Wenn man angibt, diese Regelung nicht in Anspruch nehmen zu wollen, dann kann man diese erst nach fünf Jahren für das Kleingewerbe in Anspruch nehmen. Überlege dir daher sehr genau, wie du die kommenden Monate und Jahre planst.

Nachdem man auch diesen Fragebogen abgeschickt hat, wird man automatisch bei der Industrie und Handelskammer (kurz IHK) Pflichtmitglied. Dies ist in Deutschland gesetzlich so geregelt.

Auch muss sich bei den Berufsgenossenschaften anmelden. Diese ist für die gesetzliche Versicherung zuständig. Sofern man als Gründer allerdings keine Mitarbeiter hat, zahlt man auch nichts. Diese Versicherung ist nur für die Arbeiter.

Kann man ein Kleingewerbe auch Online anmelden?

Muss man denn immer beim Gewerbeamt aufkreuzen, um die Kleingewerbe Anmeldung durchführen zu können? Nein! Zumindest in immer mehr Großstädten Deutschlands und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens gibt es den Service der Online Anmeldung. Für viele Gründer ist dieser Service ideal und eine willkommene Alternative.

Wenn man beispielsweise die ganzen Daten per Post an das Gewerbeamt verschickt, so dauert es immer noch einige Zeit, bis diese verarbeitet werden können. Bei der Online Anmeldung geht dies sehr schnell und dauert in der Regel keine 15 Minuten. Wer bisher nie die Zeit gefunden hatte zum Gewerbeamt zugehen, weil die Öffnungszeiten nicht zur eigenen Schicht gepasst haben oder weil keine Termine frei waren, so ist dies für diese Leute eine sehr große Erleichterung.

Wer glaubt, das man die Online Anmeldung dafür da ist, ein Kleingewerbe anzumelden, der täuscht sich. Auch kann man in einigen Städten die GBR oder auch die GmbH so anmelden. Genau wie beim Gang zur Gewerbeanmeldung benötigt man auch bei der Online Anmeldung die selben Dokumente und auch die gleiche Bearbeitungsgebühr muss bezahlt werden.

Die Online Anmeldung kostet keinen Cent extra. Man kann sein Gewerbe bequem von zu Hause aus gründen. Es kann allerdings in einigen Städten der Fall sein, wie es beispielsweise in Hamburg der Fall ist, das die elektronische Unterschrift alleine nicht ausreicht. Dann muss man entweder per Post diese nachschicken oder persönlich beim Amt des Gewerbes erscheinen.

Wie viel kostet ein Kleingewerbe pro Jahr?

Die Anmeldung beim Gewerbeamt verursacht Kosten in höhe von 20 bis 60€ für die Bearbeitung. Je nach Art von Gewerbe können noch weitere Dokumente verlangt werden, die wiederum weitere Kosten verursachen können. Als Kleingewerbe ist man außerdem bei der IHK angemeldet.

Dort kosten die Gebühren im Jahr rund 30 bis 70€. Wer Mitarbeiter hat oder ein Hauptgewerbe führt, muss ebenfalls den Betrag für die Krankenkasse begleichen. Außerdem sollte man sich vor Augen führen, das eventuelle Kosten für eine Räumlichkeit, Neuanschaffungen, Patente oder Verträge entstehen können.

Kann man ein Kleingewerbe auch rückwirkend anmelden?

Wer ein Kleingewerbe anmelden möchte, aber bereits mit der gewerblichen Tätigkeit begonnen hat, hat die Möglichkeit die Gewerbeanmeldung auch noch rückwirkend zu tun. Man hat dafür bis zu 60 Wochen Zeit. Dafür muss man sich entweder beim Gewerbeamt anmelden oder dies Online nachholen.

Es ist sehr wichtig, das man sich hierbei nicht allzu viel Zeit lässt, da im schlimmsten Fall ein Bußgeld in Höhe von rund 1000€ und sogar mehr drohen kann. Zwar lassen viele Ämter vor allem bei eher kleineren Beträgen eher Milde walten, allein darauf vertrauen sollte man nicht und sofort das Gewerbe anmelden.

Fazit:

Sich beim Gewerbeamt anmelden? Das war gestern! Die Zukunft lautet Gewerbeanmeldung Online! Für die Gewerbeanmeldung im Netz benötigt man folgende Dokumente als Kopie:

  • ein Reisepass oder Personalausweis,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach von einem Gewerbe kann es auch sein, das man noch zusätzliche Dokumente verlangt werden, wie beispielsweise ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte.

Eine Online Gewerbeanmeldung dauert rund 15 Minuten und ist eine erhebliche Erleichterung für alle, die bisher aufgrund ihrer Arbeit nicht die Zeit dafür gefunden haben, beim Amt des Gewerbes vorstellig zu werden. Diesen Online Service gibt es allerdings noch nicht im ganzen Land verteilt. In den meisten Großstädten und in sehr weiten Teilen Nordrhein-Westfalens findet man die Online Gewerbeanmeldung. Alle anderen Städte müssen noch darauf warten.

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