Gewerbeschein Kosten

Kleingewerbe-anmelden – wie anmelden und was kostet das?

Du bist schon voller Euphorie und Elan und möchtest deiner bisherigen kreativen Arbeit Ausdruck verleihen und den Gewerbeschein in den Händen halten? Doch halt! Erst solltest du prüfen, ob du überhaupt zu der Personengruppe gehörst, die ein Gewerbe anmelden müssen. Es gibt nämlich einige Berufe, die sogenannten Katalog- und Katalogähnlichen Berufe, bei denen du den Schritt zum Gewerbeamt nicht machen brauchst. Das wiederum bedeutet nicht, dass du nicht das Finanzamt informieren musst, doch dazu später. Zu den freien Berufen gehören zum Beispiel:

  • Ärzte
  • Zahnärzte
  • Anwälte
  • Journalisten
  • Ingenieure
  • Schriftsteller
  • etc.

Falls deine Tätigkeit nicht darunter fällt, musst du die Gewerbeanmeldung in Anspruch nehmen. Du kannst dich in den jeweiligen Stadtbezirken umschauen und herausfinden, welches Ordnungs- oder Gewerbeamt für dich zuständig ist. Um dich beim Gewerbeamt anmelden zu können, benötigst du einige Unterlagen. Die Kosten sind von Stadt zu Stadt unterschiedlich doch pendeln sich meistens zwischen 15 Euro und 60 Euro ein. Auf jeden Fall dabei haben musst du deinen Personalausweis oder einen Reisepass. Ohne einen Pass oder Perso kannst du keine Gewerbeanmeldung durchführen und musst dann einen Aufpreis zahlen der einige Euro kostet. Ebenfalls dabei haben musst du eine Meldebescheinigung oder als nicht deutscher Staatsbürger eine Aufenthaltsgenehmigung. Je nach Art des Gewerbes benötigst du einige weitere Dokumente, wie beispielsweise ein polizeiliches Führungszeugnis, das 13 Euro kostet oder ein Gesundheitszeugnis für die Gastronomie, das bis zu 20 Euro kosten kann. Falls du selber für die Kleingewerbe Anmeldung nicht vor Ort erscheinen kannst, dann kannst du eine Person bevollmächtigen, die an deiner Stelle für dich das Gewerbe anmeldet. Die meisten Ämter bieten mittlerweile auch den Online Service an, in der du deine Unterlagen einfach nur per Mail zusenden muss. Das gleiche gilt natürlich auch per Post. Was du allerdings ebenfalls per Post erledigen musst, ist deine Unterschrift, die in der Online Mail in den meisten Städten nicht als gültig akzeptiert wird. Für die Gewerbeanmeldung braucht man keine hohe Zeitspanne einzuplanen, dies geht schnell von statten. Ein Kleingewerbe Anmelden, unter anderem auch als Mini – GmbH bekannt, ist damit allerdings noch nicht getan. Du erhälst zwar bei deinem zuständigen Gewerbeamt deinen Gewerbeschein, allerdings müssen deine Informationen noch an das Finanzamt weitergeleitet werden. Diese werden sich innerhalb von sieben bis zehn Tagen bei dir melden und dir einen steuerlichen Erfassungsbogen und eine Steuernummer zukommen lassen. Nachdem du dieses Formular ausgefüllt zurückschickst, bist du mit deiner Anmeldung komplett fertig und stolzer Besitzer eines Gewerbes. Dann allerdings musst du dich binnen einer Woche noch bei der IHK und bei der zuständigen Berugsgenossenschaft anmelden. Allerdings sind auch hier die Kosten Moderat. Nach der Gewerbeanmeldung hast du erst einmal deine Ruhe, da du als Besitzer einer Mini- GmbH einen mittleren fünf-stelligen Umsatz erwirtschaften darfst, bevor du Gewerbesteuern zahlen musst. Es kann trotzdem passieren, das du von der IHK eine Rechnung bekommst und diese begleichen musst. Falls dies der Fall sein sollte, haben wir etwas interessantes für dich. Wir bieten nämlich eine IHK-Gebührenberatung an, in der wir für dich prüfen, inwieweit wir die Rechnungen auf ein Minimum reduzieren können. Nicht selten ist der Fall eingetreten das am Ende der Gewerbetreiber 0 Euro zahlen musste. Für mehr Infos klicke hier.

Gewerbeschein erhalten – den Arbeitgeber informieren?

Du hast die Gewerbeanmeldung hinter dir und den Gewerbeschein in der Tasche, du hast alle Kosten gedeckt und trotzdem bleibt die Frage offen, ob du deinen Arbeitgeber informieren musst. Per Gesetz bist du nicht dazu verpflichtet, ihm irgendwas von dem Gewerbeschein zu berichten, doch es kann einige Ausnahmen geben. Beispielsweise dann, wenn dein Gewerbe ähnliche Interessen und Dienstleistungen anbietet, wie dein aktueller Arbeitgeber. Es kann zu einem Interessenkonflikt kommen, daher müssen diese Informationen weiter gegeben werden. Auch kann es sein, dass es deine vertragliche Situation das so von dir verlangt. Auch solltest dir vor Augen führen, das dein Arbeitgeber das als Misstrauen deinerseits sehen kann, sofern du nichts von der Gewerbeanmeldung erzählst.

Fazit:

Das Gewerbe anmelden und den Gewerbeschein mitnehmen – in einem gründerfreundlichem Land wie Deutschland innerhalb von nur wenigen Tagen bereits möglich. Für die Anmeldung muss man zum Gewerbeamt und einige Unterlagen mitbringen. Die Kosten für den Schein betragen rund 20 Euro bis 60 Euro und können sich je nach Stadt noch einmal unterscheiden. Auch können Kosten für die weiteren Dokumente entfallen. Je nach Art des Gewerbes werden weitere Dokumente verlangt, wie zum Beispiel ein polizeiliches Führungszeugnis, welches rund 13 Euro kostet oder aber auch ein Gesundheitszeugnis, welches rund 20 Euro kosten verursachen kann. Geschweige denn von der Handwerkskarte, die bis zu 300 Euro kostet. Nach der persönlichen Unterschrift ist das Gewerbe praktisch angemeldet, doch mit der gewerblichen Tätigkeit kann noch nicht begonnen werden, da man erst die neue Steuernummer für das Gewerbe benötigt. Auch erhält man den Bogen zur steuerlichen Erfassung. Wenn dieser ausgefüllt zurückgeschickt wird, kann mit der Arbeit begonnen werden.

Wann Gewerbe anmelden

Wann muss man eigentlich ein Gewerbe anmelden? Das fragen sich sicherlich einige Leute unter uns, die bereits kleinere Einnahmen verzeichnen, aber bisher diese Tätigkeit noch nicht dem Gewerbe- und Finanzamt gemeldet haben. In diesem Ratgeber wirst du alle benötigten Informationen rund um das Thema Gewerbe erfahren. Sei also gespannt. Im Laufe des Textes wartet nämlich eine Überraschung auf dich.

Wie schnell muss man ein Gewerbe anmelden?

Also, du musst eine Kleingewerbe Anmeldung sofort durchführen. Wenn du eine wiederholt mit Gewinnerzielungsabsicht durchgeführte Tätigkeit, die keine Arbeit im Angestelltenverhältnis ist, tätigst, ist dies eine gewerbliche Tätigkeit und verpflichtet somit zur Gewerbeanmeldung. Sofern du mit deiner gewerblichen Tätigkeit einen Gewinn von nur 410 Euro im Jahr hast, bist du von Gewerbepflicht befreit und kannst diese weiterhin so ausüben, wie bisher. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, ein Gewerbe rückwirkend anzumelden. Dafür hast du bis zu 60 Wochen Zeit. Dennoch solltest du nicht so viel Zeit verstreichen, denn es kann bei einigen Behörden durchaus Mal vorkommen, dass du für die Versäumnis ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro und mehr geahndet werden kannst. Zwar lassen viele Gewerbeämter vor allem bei eher kleineren Beträgen Milde walten, trotz allem solltest du nicht darauf hoffen und die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich hinter dich bringen und die benötigten Informationen beim Gewerbeamt und beim Finanzamt abgeben.

Ich möchte ein Kleingewerbe anmelden – was hat es mit der Kleinunternehmerregelung auf sich?

Wenn du dich beim Gewerbeamt anmelden möchtest, dann musst du dich auch mit der Frage auseinandersetzen, welche anfänglichen Umsätze du erzielen möchtest. Dies ist insofern wichtig, da dies darüber bestimmt, ob du Gewerbesteuern zahlen musst oder eben nicht. Wenn du beispielsweise in deinem ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von 22.000 und im zweiten Jahr einen von 50.000 erwirtschaftet hast, keinen Cent darüber, dann gilt für dich die Kleinunternehmerregelung und die Gewerbesteuern müssen nicht bezahlt werden. Wenn du hingegen einen Umsatz von 23.000 Euro erwirtschaftest, dann giltst du zwar weiterhin als ein Kleinunternehmer, doch die Regelung tritt dann nicht mehr in Kraft. Doch vor allem zu Beginn der gewerblichen Tätigkeit ist dies eine super Hilfe. Du kannst einen Gewerbesteuerfreibetrag von 24.500 Euro erwirtschaften und bist dann erst dazu verpflichtet, die Gewerbesteuer zu bezahlen.

Welche Dokumente muss ich beim Gewerbeamt vorlegen?

Zunächst musst du schauen, bei welchem zuständigen Amt du vor Ort erscheinen musst. In einigen Ämtern kann man auch einen Termin vereinbaren. So kann man lange Wartezeiten umgehen. Wenn du vor Ort erschienen bist, dann solltest du einen Betrag von rund 20 bis 60 Euro bei dir haben. Dies kann sich von Stadt zu Stadt ändern. So viel Kosten die Gebühren, um den Gewerbeschein entgegen zu nehmen. Dieser allerdings erlaubt es einem noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen. Dies darf man erst nach dem man beim Amt der Finanzen vorstellig wurde. Du erhälst beim Gewerbeamt einen Bogen vorgelegt, den du ausfüllen und später stempeln lassen musst. Auf diesem Bogen musst du einige Angaben über dich und das Gewerbe machen. Unter anderem auch, ob du diesen als Haupt- oder Nebengewerbe führen möchtest. Für die meisten Gründer, die noch einem Hauptjob nachgehen, ist daher ein Nebengewerbe ratsamer. Zumal die Krankenkasse weiterhin vom aktuellen Arbeitgeber bezahlt wird. Bevor du den Fragebogen allerdings ausfüllen kannst, musst du vorher einige Dokumente vorlegen. Unter anderem:

  • einen Personalausweis bzw. Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Dokumente verlangt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte.

Das Gewerbeamt leitet deine Informationen weiter an das Finanzamt, an die Industrie und Handelskammer und an die Berufsgenossenschaften.

Kann man ein Gewerbe auch online anmelden?

Willkommen im 21. Jahrhundert! In unserer heutigen digitalen Zeit ist es auch mittlerweile möglich, die Gewerbeanmeldung auch per Online durchführen zu können. Man muss nicht mehr einen lästigen Termin beim Amt mehr vereinbaren oder beim spontanen erscheinen auf eine lange Wartezeit Rücksicht nehmen. Heute kann man alles ganz bequem von zu Hause aus erledigen. Vor allem für Menschen, die aufgrund ihrer Arbeit immer Probleme hatten, mittags einen Termin zu vereinbaren oder persönlich zu erscheinen, ist hiermit geholfen. Die Anmeldung dauert nicht mehr wie zehn Minuten und man benötigt die selben Dokumente, wie beim Gewerbeamt auch. Einen kleinen Haken hat die ganze Sache dann doch allerdings. Dieser Service wird nämlich noch nicht flächendeckend in ganz Deutschland angeboten. In den meisten Großstädten und in einem sehr großen Teil Nordrhein-Westfalens kann man das Gewerbe im Internet anmelden.

Wer ist verpflichtet sein Gewerbe anzumelden?

Wir haben sehr lange und ausgiebig über Gewerbetreibende gesprochen, die verpflichtet sind, die gewerbliche Tätigkeit dem Gewerbeamt mitzuteilen. Es gibt allerdings eine Personengruppe, die von dieser Pflicht befreit sind und ihre Arbeit nur dem Finanzamt mitteilen müssen. Das sind die sogenannten Freiberufler. Diese müssen demnach keine Gewerbesteuern abgeben und sind in dem Fall etwas freier in ihrer Arbeit, da sie nicht so viele Abgaben haben. Denn auch die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK und somit auch die Kammerbeiträge entfallen. Zu den freien Berufe gehören die Katalogberufe, die im Laufe der Zeit noch eine Rubrik erhalten haben, der Katalog-ähnlichen Berufe. Unter diese Kategorie fallen Berufe wie:

  • Ärzte,
  • Zahnärzte,
  • Tierärzte,
  • Apotheker,
  • Notare,
  • Rechtsanwälte,
  • Patentanwälte,
  • Steuerberater,
  • Wirtschaftsprüfer,
  • Architekten,
  • beratende Ingenieure,
  • Schriftsteller,
  • Journalisten

Es gibt natürlich noch jede Menge weitere. Diese Personengruppen müssen nur beim Finanzamt vorstellig werden.

Wann muss ich zum Amt der Finanzen?

In der Regel musst du nicht direkt zum Steueramt, sondern erhälst von diesen Per Post einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung und eine Steuernummer für das Gewerbe. Die Anmeldung beim Finanzamt tritt nur in dem Fall ein, wenn es sich dabei um Freiberufler handelt. Sofern man allerdings innerhalb weniger Tage und Wochen als Gewerbetreibender keine Rückmeldung erhält, sollte man selbst aktiv werden und einmal nachfragen. Wenn du den Bogen ausfüllst, wirst du sehen, das nach deiner gewerblichen Tätigkeit gefragt wird. Die gewerbliche Tätigkeit solltest du so umfassend wie möglich beschreiben, weil hier die meisten Fehler begangen werden. Wenn du das Tätigkeitsfeld nur sperrlich erklärst, kann es sein, das du im Laufe der Zeit Nachzahlungen an das Finanzamt tätigen musst, weil das angegebene nur sehr schwammig formuliert ist. Wenn du beispielsweise das Gewerbe angemeldet hast und beginnst Handys zu verkaufen, aber im weiteren Verlauf der Jahre noch Tablets in dein Aufgebot nimmst, dann würde Handy Verkauf bereits nicht mehr richtig. Bei dem Beispiel wäre es sinnvoller Kommunikationsgeräte und weitere elektronische Sachen und mehr verkauf als Tätigkeit anzugeben.

IHK – Mitgliedschaft

Auch wirst du Mitglied bei der IHK, dies ist in Deutschland gesetzlich verpflichtend. Die Beiträge kosten jährlich rund 30 bis 70 Euro für kleine Unternehmen und die, die im Handelsregister eintragen sind, fallen Kosten in Höhe von 150 bis 300€ an. Auch kann es sein, das du bereits im ersten Jahr von der IHK eine Beitragsrechnung erhältst, die es in sich hat. Falls eine Neuanschaffung erforderlich war, kann eine solche Rechnung den Plan schnell mal ruinieren. Doch nicht verzagen, GewerbeAnmeldung.com fragen. Oder eher die Leistung in Anspruch nehmen. Denn wir bieten eine IHK-Gebührenberatung an. Wenn man mal eine solche Beitragsrechnung erhält, kann man innerhalb einer festgelegten Frist dem widersprechen. Die Experten von GewerbeAnmeldung.com prüfen dann, ob die Möglichkeit besteht, die Summe auf ein Minimum von 0€! zu reduzieren. Dafür gibt es zwar keine Garantie, jedoch sprechen die bisherigen zahlreichen Bewertungen und Erfahrungen eine deutlich positive Sprache.

Fazit:

Das Gewerbe anmelden sollte in der Regel sofort erfolgen, falls eine wiederholte Tätigkeit mit Gewinnabsichten erzielt wird. Zwar kann mit einer Nebentätigkeit bis zu 410 Euro im Jahr verdienen, dennoch sollte man, sofern das Interesse Groß ist, die Gewerbeanmeldung nicht allzu lange hinauszögern, da im schlimmsten Fall ein Bußgeld drohen kann der bis zu 1000 Euro und mehr Kosten kann. Zwar kann man Rückwirkend ein Gewerbe innerhalb von 60 Monaten immer noch anmelden und auch lassen die meisten Ämter bei eher geringen Summen Milde walten. Darauf vertrauen sollte man allerdings nicht und ein zuständiges Amt so schnell wie möglich aufsuchen. Das Gewerbe anmelden müssen Freiberufler nicht.

Gewerbeschein beantragen

Wie bekomme ich einen Gewerbeschein?

Um als Selbstständiger durchstarten zu können, benötigst du in erster Linie einen Gewerbeschein, der aussagt, das du ein Gewerbe in Deutschland eröffnen darfst. Um einen Gewerbeschein beantragen zu können, musst du erst einmal herausfinden, ob deine ausgeübte Tätigkeit in diesen Bereich fällt. Es gibt nämlich auch Berufe, die man freie Berufe nennt, in der du kein Gewerbe anmelden musst. Nachdem du dies geklärt hast, musst du beim Gewerbeamt in deiner jeweiligen Stadt bzw. in dem jeweiligen Stadtbezirk vorstellig werden und deine Unterlagen abgeben. Du erhälst von dem Arbeiter ein Formular, worauf die Gewerbeanmeldung beruht. Du musst die Fragen gewissenhaft ausfüllen und deine Tätigkeit auch im groben Verallgemeinern. Das bedeutet, das wenn du z b mit Handys anfängst und später zusätzlich noch andere elektronischen Geräte verkaufst, nicht mehr deinem eigentlichem Gewerbe entsprechen würdest. Deshalb ist es wichtig, das du dann dein Gewerbe nicht nur „Handy Verkauf“, sondern Handy Verkauf und mehr angeben solltest, um weitere bürokratischen Hürden zu umgehen. Nachdem du das Formular nun ausgefüllt hast, erhälst du eine Kopie mit einem Stempel. Die Gewerbeanmeldung hast du nun hinter dir. Die Bescheinigung, dass du die Papiere erhalten hast, nennt man umgangssprachlich auch „Gewerbeschein“

Was bedeutet ein Kleingewerbeschein?

Der „Kleingewerbeschein“ ist nichts anderes als der ganz normale Gewerbeschein. Damit werden allerdings Gründer bezeichnet, die neben ihrer Arbeit ein Nebengewerbe eröffnen und damit unter der Kleinunternehmerregelung fallen. Die Kleingewerbe Anmeldung erfolgt genauso wie bei einem normalen Gewerbe bei dem Gewerbeamt, wenn man seine Gewerbeanmeldung tätigen muss. Als Kleinunternehmer darfst du im Jahr bis zu 22.000 Euro verdienen ohne eine Gewerbesteuer abführen zu müssen. Dies ändert sich jedoch, wenn dein Jahresumsatz über 24.500 liegt. Es kann allerdings trotzdem vorkommen, dass du Post bekommst und Steuern nachzahlen musst. Um auf der sicheren Seite zu sein, haben wir ein einmaliges Angebot für dich. Dies nennt sich die IHK Gebührenberatung, in der wir für dich prüfen, ob wir die erhaltene Rechnung bis auf ein Mindestmaß von 0 Euro reduzieren können. Interessiert? Klicke hier für mehr Informationen!

Wann bekommt man ein Gewerbeschein?

Wenn du dich beim Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt anmelden gehst. Um ein Gewerbe anmelden zu können musst du allerdings erst einmal überprüfen, ob du zu dieser Personengruppe gehörst. Ein Gewerbe anmelden müssen nicht Katalog- und Katalogähnliche Berufe. Darunter zählen unter anderem:

  • Architekten
  • Ärzte
  • Erzieher
  • Heilpraktiker
  • Ingenieure
  • Künstler
  • Rechtsanwälte
  • Übersetzer
  • Psychologen
  • Wirtschaftsprüfer
  • Zahnärzte

Bei weiteren Fragen schaue gerne hier vorbei. In der Regel erhälst du deinen Gewerbeschein direkt nach der Antragstellung, sofern du persönlich vor Ort bist. Solltest du allerdings deine Unterlagen Online eingereicht haben, dann kann dies, von Stadt zu Stadt, schon einmal sieben bis 10 Tage dauern, bis du deinen Gewerbeschein in den Händen hältst.

Was kostet die Gewerbeanmeldung?

Die Kosten für die Gewerbeanmeldung betragen zwischen 15-60 Euro und unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. In Köln zahlt man 26 Euro. Im Gewerbeamt Berlin zahlt man bis zu 31€. In Frankfurt wiederum bis zu 33€. Du musst einige Unterlagen dabei haben, wie beispielsweise deinen aktuellen Personalausweis. Hast du diesen mal zufälligerweise nicht bei dir, können Mehrkosten entstehen. Ohne einen gültigen Ausweis kannst du kein Gewerbe anmelden. In einigen Gewerben wird auch das polizeiliche Führungszeugnis verlangt, diesen musst du allerdings vorher beantragen und kostet weitere 13€. Möchtest du ein Gewerbe in der Gastronomie eröffnen, dann benötigst du ein Gesundheitszeugnis, welcher wiederum 20€ kostet. Lass dich allerdings von diesen Zahlen nicht abschrecken. Wenn du nur ein Kleingewerbe anmelden möchtest, dann bleiben deine Kosten moderat.

Wie meldet man ein Kleingewerbe an?

Du musst dich bei deinem für dich zuständigem Gewerbeamt anmelden oder das Ordnungsamt besuchen. In den meisten Fällen benötigst du einen Reisepass oder deinen Personalausweis. Außerdem eine Meldebescheinigung oder für Nicht-EU Bürger eine Aufenthaltsgenehmigung. Je nach Gewerbe benötigst du weitere Unterlagen wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte. Falls du selbst nicht vor Ort erscheinen kannst, dann kannst du eine Person bevollmächtigen die dich vertritt. Auch kannst du deine Unterlagen per Online Mail an das zuständige Gewerbeamt bzw. Ordnungsamt weiterleiten. Um auch die Gewerbeanmeldung abschließen und den Gewerbeschein erhalten zu können, musst du bei einigen Ämtern deine Unterschrift noch persönlich oder per Post nachreichen, da diese eine elektronische Unterschrift nicht akzeptieren.

Wann muss man ein Kleingewerbe-anmelden?

Einen Gewerbeschein beantragen oder die Gewerbeanmeldung sind leicht gemacht und dauern nicht lange. Doch wann genau ist der richtige Zeitpunkt, um sein eigenes Gewerbe anzumelden? Wann muss man im Gewerbeamt erscheinen? Auch dafür gibt es in Deutschland klare Regeln. Wenn eine mit wiederholt Gewinnerzielungsabsicht durchgeführte Tätigkeit, die keine Arbeit im Angestelltenverhältnis ist, ist eine gewerbliche Tätigkeit und verpflichtet somit zur Gewerbeanmeldung. Sofern dein Jahresgewinn unter 410€ liegt, gibt es allerdings keine Konsequezen und du benötigst keine Gewerbeanmeldung und somit auch kein Gewerbeschein. Diese Anmeldung muss zügig erfolgen, da für das Missachten hohe Kosten drohen. Bis zu 1000€ und mehr sind dabei drin. Zwar interessiert das Finanzamt sich für eher Geringverdiener nicht bzw. lässt Milde walten, dennoch solltest du dir nicht allzu lange Zeit lassen. Auch ist es Möglich das Beantragen rückwirkend zu gestalten, dafür hat man bis zu 60 Wochen Zeit. Allerdings wie erwähnt, sollte es schnell von statten gehen.

Fazit:

Bei der Gewerbeanmeldung muss man den Gewerbeschein beantragen. Diesen erhält man nachdem man das Formular bei der Gewerbeanmeldung vollständig ausgefüllt hat und gibt einem die Erlaubnis in der Bundesrepublik Deutschland ein Gewerbe aufzumachen. Der Gewerbeschein ist das Resultat der Gewerbeanmeldung und kann in einigen Städten sowohl persönlich, als auch online abgeholt werden.

Ab wann Kleingewerbe anmelden

Wer muss ein Kleingewerbe anmelden?

In Deutschland gibt es die Gewerbefreiheit. Das bedeutet, dass jeder, der gewillt ist ein Gewerbe anzumelden, dies auch tun darf. Um das Gewerbe auch den Start zu bringen, muss man zunächst beim Gewerbeamt vorstellig werden. Je nach Stadt kann es sein, das auch die Ordnungsämter oder auch Handelskammern dafür eignen und dies dort erlaubt ist. Einige Gewerbeämter verlangen eine Terminvereinbarung, anderen wiederum reicht es aus, wenn man einfach nur erscheint und dann im Wartezimmer bleibt. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Mittlerweile bieten auch immer mehr Städte den Service der Online Gewerbeanmeldung an. Dieser Service ist vor allem für Leute ideal, die bisher aufgrund ihrer bisherigen Tätigkeit nicht dazu kamen, entweder ein Gewerbeamt vor Ort oder einen Termin zu vereinbaren. Vor allem kann man die Anmeldung bequem von Zuhause aus und zu jeder Uhrzeit erledigen. Welche Städte genau diese anbieten, muss man im Internet nachschauen. Beim Gewerbeamt nun angekommen muss man zunächst eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro bezahlen. Dies kann sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Ebenfalls dabei haben muss man einen:

  • Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können auch weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte,
  • für Minderjährige gilt, das diese die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten benötigen,
  • sofern der Fall eintreten sollte, das man persönlich nicht vor Ort erscheinen und auch die Anmeldung nicht Online vornehmen kann, muss man eine Person mit einer Vollmacht ausstatten, das diese die Gewerbe Anmeldung für einen erledigt.

Beim Gewerbeamt erhält man einen Formular. In diesem werden einige Dinge abgefragt. Unter anderem auch, ob man im Haupt- oder Nebengewerbe gründen möchte. Als Hauptgewerbe muss man die eigene Krankenkasse bezahlen. Daher ist es ratsam, sich früh genug darüber im Klaren zu sein, was man sich genau in der Zukunft vorgestellt hat. Wenn dieses Formular nun ausgefüllt, unterschrieben und gestempelt wurde, erhält man eine Kopie, die dann als Gewerbeschein fungiert. Dieser Gewerbeschein gibt einem noch nicht das Recht, mit der gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen. Das darf man nämlich erst dann, wenn man beim Finanzamt vorstellig wurde.

Ist ein Kleingewerbe steuerfrei?

In Deutschland darf man einen Freibetrag von bis zu 24.500 Euro erwirtschaften, ohne das man dabei Gewerbesteuern zahlen muss. Alles, was darüber hinaus geht, muss dann versteuert werden. Auch gibt es noch die Möglichkeit, das Gewerbe unter der Kleinunternehmerregelung zu gründen. Wenn man diese Option bewusst nicht zieht, dann darf man innerhalb der nächsten fünf Jahre diese auch nicht mehr benutzen. Daher ist es ratsam, sich genau darüber bewusst zu werden, wie man in den kommenden Monaten und Jahren mit dem Gewerbe fortfahren möchte. Der Gründer muss außerdem wie jeder andere auch eine Umsatzsteuer und eine Einkommenssteuer abgeben.

Was kostet ein Kleingewerbe im Jahr?

Ein Kleingewerbe hat nur moderate Kosten im Jahr. Zunächst fallen die Kosten für die Bearbeitungsgebühr an. Diese betragen rund 20 bis 60 Euro und können sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Je nach Art des Gewerbes können weitere Dokumente verlangt werden. Beispielsweise kostet ein polizeiliches Führungszeugnis rund 13 Euro, ein Gesundheitszeugnis um die 20 und eine Handwerkskarte sogar bis zu 300. Als Gewerbepflichtiger muss man sich bei der IHK anmelden. Die dortigen Gebühren betragen für Kleingewerbe rund 30 bis 70 Euro pro Jahr. Außerdem sollte man in Betracht ziehen, das der Fall eintreten kann, das man als Unternehmen wächst und eine Räumlichkeit mieten muss. Eventuell auch eine Neuanschaffung benötigt. Patente anmelden muss. Verträge oder Abonnements hat. Das sind alles etwaige Kosten, die für einen Gründer vor allem zu Beginn seines Starts erwarten können.

Wie hoch darf der Umsatz bei einem Kleingewerbe sein?

Ein Kleingewerbe definiert sich unter anderem auch darin, das man einen Hauptjob hat und dieses Gewerbe nur nebenberuflich betreibt. Das bedeutet jedoch nicht immer unbedingt, dass das Kleingewerbe auch weniger Geld einbringen muss, wie der Hauptjob selbst. Es ist nämlich so, das man mit einem Kleingewerbe rund 500.000 Euro im Jahr an Umsatz und 50.000 Euro an reinem Gewinn erwirtschaften darf. In vielen Fällen übertrifft dies sogar die Einnahmequelle aus dem Job. Allerdings darf man nicht vergessen, das man beim Gewerbe auch Gewerbesteuern abführen muss.

Wann greift die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung muss extra beim Finanzamt beantragt werden und ist eine kleine Starthilfe für Gründer. Sie ist ein geniales Konstrukt, um den Gründern den Start zur Selbstständigkeit zu vereinfachen, in dem diese keine Gewerbesteuern abführen müssen, wenn diese einige Voraussetzungen als Gewerbe erfüllen. Diese sind:

wenn ein Gewerbe in seinem ersten Jahr einen Umsatz von unter 22.000 Euro und im zweiten Jahr unter 50.000 Euro Umsatz bleibt, dann muss dieser nicht die Gewerbesteuern abführen. Wenn der Unternehmer beispielsweise im ersten Jahr einen Umsatz von 23.000 Euro erwirtschaftet, zahlt er zwar keine Gewerbesteuer, weil der Freibetrag von bis zu 24.500 Euro gilt. Dennoch greift die Regelung nicht mehr ein.

Nebenberuflich Gewerbe anmelden?

Wenn man eine gewerbliche Tätigkeit nebenberuflich gründen möchte, kann dies enorme Vorteile mit sich bringen. Unter anderem hat man keinen Druck und keinen Zwang, das Unternehmen auf Teufel komm raus zum erfolg zu führen. Dieser Erfolgsdruck kann bei einem Hauptgewerbe dazu führen, das der Gründer sich nicht mehr mit seiner Arbeit identifizieren kann. Auch kann man als kleines Nebengewerbe selbst darüber entscheiden, wann und wie lange man für an dem Gewerbe arbeitet. Diese Entscheidungsfreiheit ist eine große Sache, die sehr viele Gründer an einem Kleingewerbe schätzen. Zusätzlich dazu kommt natürlich, das man eine Haupteinnahmequelle hat und diese mit dem Gewerbeeinkommen noch addiert wird. Selbst wenn der Fall eintreten sollte, dass der Verlust des Hauptjobs droht, kann man das Nebengewerbe immer noch in ein Hauptgewerbe umwandeln.

Wann muss man die gewerbliche Tätigkeit anmelden?

Sich beim Gewerbeamt anmelden ist ein muss. Doch wann genau muss dies überhaupt geschehen? Gibt es dafür eine bestimmte Regelung und Frist? Ja! Diese gibt es tatsächlich. Das Gewerbe anmelden muss sofort geschehen und bedarf keiner extra Zeit. Falls du die Anmeldung noch nicht vorgenommen hast, dann solltest du diese schleunigst nachholen. Es kann nämlich sein, das du ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro und mehr erhalten kannst. Es gibt zwar die Möglichkeit, die Anmeldung eines Gewerbes innerhalb von 60 Monate rückwirkend nachzuholen. Dennoch sollte man keine Zeit verstreichen und sofort das Gewerbe anmelden.

Wer sind Freiberufler und wer Gewerbetreibende?

Wir sprachen bisher nur über die Leute, die beim Amt des Gewerbes ein Gewerbe anmelden müssen. Es gibt allerdings auch eine Personengruppe, die dies gar nicht tun muss. Eine Anmeldung vornehmen müssen die freien Berufe bzw. Freiberufler nicht. Diese müssen nur beim Finanzamt erscheinen bzw. sich bei diesen melden. Generell erhalten sowohl die Gewerbetreibenden, als auch die Freiberufler vom Finanzamt einen Bogen zur steuerlichen Erfassung und eine Steuernummer. Auf diesem Bogen muss man auch Angaben zu der gewerblichen Tätigkeit machen. Diese sollte so ausführlich wie möglich beschrieben werden und darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da das Finanzamt genau überprüft, inwieweit die angegebene Tätigkeit denn auch der Realität entspricht. Die freien Berufe werden unter anderem in Katalog- und Katalogähnliche Berufe unterteilt. Darunter zählen unter anderem:

  • Ärzte,
  • Anwälte,
  • Schriftsteller,
  • Künstler,
  • Journalisten

Als Freiberufler ist man auch nicht verpflichtet bei der IHK Mitglied zu sein.

Dem Arbeitgeber vom Gewerbe erzählen?

Die Anmeldung beim Amt des Gewerbes und beim Finanzamt sind abgeschlossen, mit der gewerblichen Tätigkeit wird Geld verdient und dann stellt sich einem die Frage, soll ich das meinem Arbeitgeber erzählen? In Deutschland gibt es kein Gesetz, das einen dazu verpflichtet, die Kleingewerbe Anmeldung dem Arbeitgeber zu sagen. Einige Ausnahmen kann es allerdings dann doch geben, wenn beispielsweise das Unternehmen mit dem Gewerbe in einem Interessenkonflikt steht und bei in der selben Branche aktiv sind. Auch kann es sein das die vertragliche Situation das von einem verlangt. Ebenfalls darüber im Klaren sein sollte man sich, das die Möglichkeit besteht, dass das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber ab kühlen kann, da dieser das Verhalten als Misstrauen deinerseits deuten kann.

Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer

Wenn man ein Gewerbe angemeldet hat, dann ist man auch dazu verpflichtet, bei der IHK Mitglied zu sein. Die jährlichen Gebühren bei der IHK Kosten rund 30 bis 70€ . Auch wenn diese Kosten vor allem bei einer neuen Anmeldung sehr nervig sein können, so sollte man nicht vergessen, das die IHK auch sehr viele Angebote bereitstellt, die man in Anspruch nehmen kann, um das eigene Unternehmen weiter voranzubringen. Darunter sind unter anderem auch Programme für Weiterbildungskurse und Zertifikate dabei. Eine nicht ganz so schöne Sache kann die Sache mit der IHK aber auch nehmen. Nämlich dann, wenn man als Kleingewerbe innerhalb des ersten Jahres eine Beitragsrechnung von diesen erhält. Diese kann es in manchen Fällen in sich haben. Wenn dann genau Neuanschaffungen benötigt werden, kann dies umso ärgerlicher sein. Doch keine Panik… GewerbeAnmeldung.com hat für dich eine Lösung parat. Du kannst nämlich innerhalb einer festgelegten Frist der Rechnung widersprechen. Dann kannst du unsere Hilfe in Anspruch nehmen, da wir die IHK-Gebühren-Beratung anbieten. In dieser prüfen wir für dich, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0€ zu senken. Ja du hast richtig gelesen, es besteht die Möglichkeit, das du am Ende sogar fast nichts zahlen musst. Zwar gibt es dafür keine Garantie, doch die bisherigen zahlreichen positiven Erfahrungen der Nutzer sprechen dabei eine deutliche Sprache. Wenn du gerne mehr darüber erfahren möchtest, dann klicke hier.

Fazit:

Das Gewerbe anmelden tut man beim Amt des Gewerbes. Man muss dabei eine Gebühr von 20 bis 60€ bezahlen und Dokumente dabei haben wie ein Personalausweis und eine Melde-bestätigung. Beim Kleingewerbe darf man im Jahr bis zu 500.000€ Umsatz oder 50.000€ Gewinn erwirtschaften. Die gewerbliche Tätigkeit muss sofort angemeldet werden.

 

Kleingewerbe anmelden online

Woraus muss man bei der Gewerbeanmeldung achten?

Um die Gewerbeanmeldung durchführen zu können, muss man erst einmal recherchieren, welches Gewerbeamt für einen zuständig ist. In eher kleineren Gebieten gibt es meistens ohnehin nur ein Amt, welches infrage kommt. In Großstädten kann es allerdings ganz gut sein, dass es mehrere solcher Ämter gibt, wie es beispielsweise in Hamburg oder Berlin der Fall ist. Wenn das Gewerbeamt einmal ausfindig gemacht wurde, wird von einigen Ämtern die Option angeboten, dass man einen Termin vereinbaren kann. Andere wiederum verlangen dies sogar. Ansonsten kann man auch einfach beim Gewerbeamt erscheinen und muss dann im Wartezimmer warten. Dies ist der Prozess. Wenn man dann rein gerufen wird, zahlt man erst einmal eine Bearbeitungsgebühr von rund 20 bis 60 Euro. Dies kann sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Außerdem bei der Gewerbeanmeldung dabei haben muss man unter anderem auch:

  • ein Reisepass oder einen Personalausweis,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Dokumente benötigt, wie zum Beispiel ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • falls man selbst vor Ort nicht erscheinen kann, muss man einer Person eine Vollmacht erteilen.

Man kriegt beim Gewerbeamt ein Formular, welches man ausfüllen muss. Dort werden einige Angaben zum Gründer und zum Gewerbe selbst gefragt. Unter anderem auch, ob dieser ein Haupt- oder Nebengewerbe gründen möchte. Als Hauptgewerbe ist es nämlich so, das man in der Regel die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen muss. Wenn dieser Schein ausgefüllt ist, wird dieser unterschrieben, gestempelt und kopiert. Die Kopie erhält dann der Gründer. Diese Kopie dient dann als Gewerbeschein. Der Schein selbst gibt dem Gründer allerdings noch nicht die Erlaubnis, mit seiner gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen. Dafür muss man die Anmeldung beim Finanzamt beantragen bzw. das Gewerbeamt schickt die Daten weiter an die weiteren Ämter. Vom Finanzamt erhält man zum einen den steuerlichen Erfassungsbogen und auch eine Steuernummer für das Kleingewerbe. Der Fragebogen ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Sorgfalt beantwortet werden. Wenn man eine Kleingewerbe Anmeldung anstrebt, dann ist es auch vorteilhaft, die Kleinunternehmerregelung zu beantragen. Diese ist eine kleine Starthilfe für Gründer, wo diese dann keine Gewerbesteuern zahlen müssen. Voraussetzung dafür ist: man muss im ersten Geschäftsjahr unter 22.000 Euro Umsatz und im zweiten unter 50.000€ Umsatz bleiben. Wenn diese Faktoren erfüllt sind, zahlt man keine Gewerbesteuern. Unter anderem wird diese Regelung beim Fragebogen geklärt. Wenn man angibt, diese Regelung nicht in Anspruch nehmen zu wollen, dann kann man diese erst nach fünf Jahren für das Kleingewerbe in Anspruch nehmen. Überlege dir daher sehr genau, wie du die kommenden Monate und Jahre planst. Nachdem man auch diesen Fragebogen abgeschickt hat, wird man automatisch bei der Industrie und Handelskammer (kurz IHK) Pflichtmitglied. Dies ist in Deutschland gesetzlich so geregelt. Auch muss sich bei den Berufsgenossenschaften anmelden. Diese ist für die gesetzliche Versicherung zuständig. Sofern man als Gründer allerdings keine Mitarbeiter hat, zahlt man auch nichts. Diese Versicherung ist nur für die Arbeiter.

Kann man ein Kleingewerbe auch Online anmelden?

Muss man denn immer beim Gewerbeamt aufkreuzen, um die Kleingewerbe Anmeldung durchführen zu können? Nein! Zumindest in immer mehr Großstädten Deutschlands und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens gibt es den Service der Online Anmeldung. Für viele Gründer ist dieser Service ideal und eine willkommene Alternative. Wenn man beispielsweise die ganzen Daten per Post an das Gewerbeamt verschickt, so dauert es immer noch einige Zeit, bis diese verarbeitet werden können. Bei der Online Anmeldung geht dies sehr schnell und dauert in der Regel keine 15 Minuten. Wer bisher nie die Zeit gefunden hatte zum Gewerbeamt zugehen, weil die Öffnungszeiten nicht zur eigenen Schicht gepasst haben oder weil keine Termine frei waren, so ist dies für diese Leute eine sehr große Erleichterung. Wer glaubt, das man die Online Anmeldung dafür da ist, ein Kleingewerbe anzumelden, der täuscht sich. Auch kann man in einigen Städten die GBR oder auch die GmbH so anmelden. Genau wie beim Gang zur Gewerbeanmeldung benötigt man auch bei der Online Anmeldung die selben Dokumente und auch die gleiche Bearbeitungsgebühr muss bezahlt werden. Die Online Anmeldung kostet keinen Cent extra. Man kann sein Gewerbe bequem von zu Hause aus gründen. Es kann allerdings in einigen Städten der Fall sein, wie es beispielsweise in Hamburg der Fall ist, das die elektronische Unterschrift alleine nicht ausreicht. Dann muss man entweder per Post diese nachschicken oder persönlich beim Amt des Gewerbes erscheinen.

Wie viel kostet ein Kleingewerbe pro Jahr?

Die Anmeldung beim Gewerbeamt verursacht Kosten in höhe von 20 bis 60€ für die Bearbeitung. Je nach Art von Gewerbe können noch weitere Dokumente verlangt werden, die wiederum weitere Kosten verursachen können. Als Kleingewerbe ist man außerdem bei der IHK angemeldet. Dort kosten die Gebühren im Jahr rund 30 bis 70€. Wer Mitarbeiter hat oder ein Hauptgewerbe führt, muss ebenfalls den Betrag für die Krankenkasse begleichen. Außerdem sollte man sich vor Augen führen, das eventuelle Kosten für eine Räumlichkeit, Neuanschaffungen, Patente oder Verträge entstehen können.

Kann man ein Kleingewerbe auch rückwirkend anmelden?

Wer ein Kleingewerbe anmelden möchte, aber bereits mit der gewerblichen Tätigkeit begonnen hat, hat die Möglichkeit die Gewerbeanmeldung auch noch rückwirkend zu tun. Man hat dafür bis zu 60 Wochen Zeit. Dafür muss man sich entweder beim Gewerbeamt anmelden oder dies Online nachholen. Es ist sehr wichtig, das man sich hierbei nicht allzu viel Zeit lässt, da im schlimmsten Fall ein Bußgeld in Höhe von rund 1000€ und sogar mehr drohen kann. Zwar lassen viele Ämter vor allem bei eher kleineren Beträgen eher Milde walten, allein darauf vertrauen sollte man nicht und sofort das Gewerbe anmelden.

Fazit:

Sich beim Gewerbeamt anmelden? Das war gestern! Die Zukunft lautet Gewerbeanmeldung Online! Für die Gewerbeanmeldung im Netz benötigt man folgende Dokumente als Kopie:

  • ein Reisepass oder Personalausweis,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach von einem Gewerbe kann es auch sein, das man noch zusätzliche Dokumente verlangt werden, wie beispielsweise ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte.

Eine Online Gewerbeanmeldung dauert rund 15 Minuten und ist eine erhebliche Erleichterung für alle, die bisher aufgrund ihrer Arbeit nicht die Zeit dafür gefunden haben, beim Amt des Gewerbes vorstellig zu werden. Diesen Online Service gibt es allerdings noch nicht im ganzen Land verteilt. In den meisten Großstädten und in sehr weiten Teilen Nordrhein-Westfalens findet man die Online Gewerbeanmeldung. Alle anderen Städte müssen noch darauf warten.

Wie melde ich ein Kleingewerbe an

Du hast richtig Bock auf die Selbstständigkeit und findest nichts vernünftiges im Netz, was dir weiterhelfen kann? Das ist kein Problem! Auf unserer Seite GewerbeAnmeldung.com findest du zahlreiche Informationen rund um das Thema „Gewerbe“, „Kleingewerbe“, „Gewerbeanmeldung“ und vielem mehr. Falls du Interesse hast klick dich einfach Mal durch. Viele spannende Themen warten auf dich.

Wo muss ich mein Kleingewerbe anmelden?

In der Regel muss man zum zuständigen Gewerbeamt in dem jeweiligen Bezirk. In einigen Städten übernehmen diese Aufgaben auch die Ordnungsämter oder die Handelskammer wie es in Hamburg der Fall ist. Bei einigen Gewerbeämtern muss man einen Termin vereinbaren. Bei anderen wiederum reicht es aus, wenn man zu den Öffnungszeiten erscheint, meistens hat man dann allerdings eine kleine Wartezeit von zehn bis 20 Minuten. Grundsätzlich gilt, das man folgende Unterlagen immer dabei haben sollte:

  • einen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können weitere Dokumente benötigt werden, wie zum Beispiel ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis.

Je nach Stadt muss man für das Anmelden eine Gebühr von rund 20 bis 60 Euro zahlen. Dies kann sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Innerhalb von einer halben Stunde ist die Anmeldung meistens durch. Deine Informationen werden dann vom Gewerbeamt weiter an die anderen Ämter geschickt. Gegen Ende hin erhältst du dann deinen Gewerbeschein. Dieser gibt dir noch nicht die Möglichkeit, mit deiner gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen. Erst nach dem du deine neue Steuernummer von dem Finanzamt erhalten hast, darfst du mit deinem Gewerbe Umsätze erwirtschaften.

Wann muss ich die Anmeldung beim Gewerbeamt vornehmen?

Die Anmeldung beim Gewerbeamt sollte sofort folgen. Wenn du eine wiederholt mit Gewinnerzielungsabsicht durchgeführte Tätigkeit, die keine Arbeit im Angestelltenverhältnis ist, tätigst, ist dies eine gewerbliche Tätigkeit und verpflichtet somit zur Gewerbeanmeldung. Es gibt da nur die eine Ausnahme, das wenn du mit deiner Tätigkeit einen Gewinn von unter 410 Euro hast, nicht Anmeldepflichtig bist, alles andere ist gesetzlich verpflichtend und man muss dem nachkommen. Allerdings hat man noch die Möglichkeit, ein Gewerbe auch noch rückwirkend anzumelden. Die Frist beträgt ca. 60 Monate. Jedoch sollte man dies trotzdem so schnell wie möglich nachholen und nicht noch weiter ausdehnen, denn es kann ein Bußgeld von rund 1000 Euro und mehr drohen. Zwar sind die meisten Ämter bei eher kleineren Beträgen eher dazu bereit, keine Strafe zu verhängen, dennoch kann man dies nicht garantieren.

Unterschied zwischen einem Gewerbeschein und dem Kleingewerbeschein?

Der Kleingewerbeschein hat sich als solcher in dem Sprachgebrauch der Leute manifestiert, allerdings gibt es keinen besonderen Schein für ein Kleingewerbe. Es gibt demnach auch keinen Unterschied zwischen einem Kleingewerbeschein und einem normalen Gewerbeschein. Mit diesem kleinen Schein werden vor allem Unternehmer beschrieben, die unter der Kleinunternehmerregelung profitieren wollen oder ein Nebengewerbe eröffnen.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Der Gewerbeschein ist kein Schein als solcher, sondern vielmehr das Formular, was du vom Gewerbeamt erhältst. Wenn dieser ausgefüllt und gestempelt wurde, dann hat man sozusagen den Gewerbeschein. Im ersten Abschnitt des Formulars werden einige persönliche Informationen von dir nachgefragt, wie:

  • Ort und Nummer des Registereintrages,
  • Name, Vorname, Geschlecht,
  • Geburtsname, Geburtsort,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung und die Telefonnummer.

Im zweiten Abschnitt werden dann Angaben zum Betrieb gemacht. Angegeben werden muss unter anderem:

  • Anschrift der Betriebsstätte,
  • ob das Gewerbe als Haupt- oder Nebengewerbe beginnt,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebs,

Das sind für Kleinunternehmer die Hauptinformationen, die benötigt werden. Alle Informationen werden auf einem Formular ausgefüllt. Wenn dieser dann ausgefüllt und die Gebühr bezahlt wurde, dann wird das Formular gestempelt und man erhält den Gewerbeschein.

Kann man die Gewerbeanmeldung auch Online durchführen?

Mittlerweile bieten immer mehr Großstädte und ein großer Teil Nordrhein-Westfalens die Möglichkeiten an, die Anmeldung auch Online durchführen zu können. Vor allem für Menschen, die aufgrund ihrer Arbeit bisher nicht die Möglichkeit hatten, einen Termin beim Gewerbeamt zu vereinbaren, ist dies eine sehr große Erleichterung. Man kann unabhängig der Öffnungszeiten und unabhängig von irgendwelchen langen Wartezeiten das Gewerbe schnell und präzise anmelden. In einigen wenigen Fällen kann es sein, das die elektronische Unterschrift allein nicht ausreicht und diese noch per Post nachgereicht werden muss, wie es in Hamburg der Fall ist.

Muss man beim Finanzamt vorstellig werden?

Nein, zumindest im nicht im Regelfall. Nachdem das Gewerbeamt dir den Gewerbeschein gegeben hat, informieren diese dann das Finanzamt. Falls sich innerhalb von wenigen Tagen und Wochen niemand bei dir meldet, solltest du aktiv werden und selbst auf diese zugehen. Freiberufler müssen selbst aktiv auf das Finanzamt zugehen. Vom Finanzamt selbst erhält man eine Umsatzsteuer Identifikationsnummer und einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Die Umsatzsteuer Identifikationsnummer ist für das Kleingewerbe gedacht. Den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung sollte sehr ausführlich beantwortet werden. Denn es gibt ein Kästchen, welches nach den genauen Angaben zur gewerblichen Tätigkeit nachfragt. Dort ist es sehr wichtig, dieses Feld so ausführlich wie möglich zu erklären. Wenn man beispielsweise ein Handy Verkäufer ist und im laufe der Jahre noch Tablets in sein Aufgebot annimmt, dann reicht bei der Feld nicht die Beschreibung „Handy Verkäufer“. In dem Beispiel wäre Handy Verkauf und weitere elektronische Geräte dieser Art eine bessere Beschreibung. Es ist insofern so wichtig, da das Finanzamt informiert werden muss, falls die vorherige Beschreibung für die aktuelle Tätigkeit nicht mehr so ausreicht.

Welche Kosten hat die Anmeldung eines Kleingewerbes im Jahr?

Kleinunternehmen haben den Vorteil, dass diese nicht nur einen geringeren bürokratischen Verwaltungsaufwand erfordern, sondern auch noch nur wenig Kapital benötigen. Die Kosten für einen Kleinunternehmer sind im Verhältnis zu anderen Gründungsformen erschwinglich. Da gibt es zum einen die Kosten für den Gewerbeschein. Von Stadt zu Stadt können sich die Beträge jeweils ändern, doch die Kosten betragen rund 20 und 60 Euro. Sofern du weitere Unterlagen mitbringen musst, musst du weitere Kosten in deine Rechnung nehmen. Mehrkosten wirst du bei der Anmeldung nicht haben. Falls du angegeben hast, ein Hauptgewerbe führen zu wollen, dann musst du auch die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Ebenfalls anfallen werden die Kosten für die IHK-Mitgliedschaft, die gesetzlich verpflichtend sind. Für ein Kleingewerbe betragen die Kosten rund 30 bis 70 Euro und für ein Gewerbe, welches im Handelsregister eingetragen ist, 150 bis 300 Euro. Weitere Kosten die ebenfalls anstehen können, sind:

  • Mietvertrag,
  • Internet,
  • Finanzierungen von Neuanschaffungen,
  • Mitarbeiterkosten,
  • Versicherung

Dann kann es noch sein, das die Industrie und Handelskammer bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung schicken kann, die vor allem bei einer Neu-Anmeldung eines Kleingewerbes sehr schmerzhaft sein können. Wenn eben beispielsweise Neu-Anschaffungen anstehen, dann kann diese durch die Beitragsrechnung final nicht realisiert werden, für den ein oder anderen Unternehmer. Doch keine Panik, Gewerbeanmeldung.com fragen… bzw. die Experten einfach Mal prüfen lassen! Wir bieten eine IHK-Gebührenberatung an, die es so in der Form in Deutschland nicht gibt und einmalig ist. Wenn man eine Beitragsrechnung von der IHK erhalten hat, dann kann man innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen. Dann prüfen die Experten von GewerbeAnmeldung.com ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Mindestmaß von 0! Euro reduziert werden können. Du hast richtig gelesen, die Regulierung auf NULL Euro ist möglich. Es gibt zwar keine Garantie dafür, doch die bisherigen positiven Erfahrungen und Bewertungen der zahlreichen Nutzer sprechen da eine deutliche Sprache.

Wie viel darf man mit einem klein Gewerbe verdienen?

Die Kleingewerbe Anmeldung hat man nun bereits hinter sich, doch die meisten wissen nicht genau, welche Umsätze als Kleingewerbe erwirtschaftet werden können. Die meisten irritiert hierbei die Kleinunternehmerregelung, die in erster Linie nur einen kleinen Teil des Kleingewerbes ausmacht. Mithilfe der Kleinunternehmerregelung zahlt man, solange man im ersten Geschäftsjahr unter 22.000 Euro und im zweiten Jahr unter 50.000 Euro Umsatz bleibt, keine Gewerbesteuern. Allerdings ist das nicht die Grenze, die ein Kleingewerbe verdienen darf. Man darf mit diesem nämlich bis zu 500.000 Umsatz bzw. 50.000 Euro Gewinn im Jahr erzielen. Dann muss man aber auch die Gewerbesteuern begleichen.

Bis wann gilt man als Kleingewerbe?

Wenn du den jährlichen Umsatz von 500.000€ oder 50.000€ Gewinn einhältst, dann giltst du noch als Kleingewerbe. Jede Summe die darüber hinausgeht, wird nicht mehr mit dem Kleingewerbe verbunden. Zwar ist es nicht genau definiert, aber auch die Mitarbeiterzahl bestimmt, ob man noch als Kleingewerbe wahrgenommen wird. In der Regel gilt man bei sechs Mitarbeitern nicht mehr als Kleingewerbe.

Nebengewerbe oder Hauptgewerbe?

Falls ein Kleingewerbe gegründet werden soll, dann eignet sich ein Nebengewerbe besser. Man kann in Ruhe seinem Hauptjob nachgehen und bekommt die Krankenkasse bezahlt. Es gibt keinen Druck und man das Gewerbe unter günstigen Bedingungen weiter voranbringen. Auch kann man das Gewerbe in ein Hauptgewerbe umwandeln, sofern der Verlust des Hauptjobs droht.

Was ist der Unterschied zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden?

Freiberufler müssen kein Gewerbe anmelden und sind demnach auch nicht dazu verpflichtet Gewerbesteuern zu zahlen. Außerdem sind sie von der IHK Mitgliedschaft befreit. Freiberufler müssen nur beim Finanzamt vorstellig werden und das aus Eigeninitiative. Gewerbetreibende haben es da bequemer: in der Regel leitet das Gewerbeamt die Informationen an das Amt der Finanzen weiter.

Als Kleingewerber dem Arbeitgeber bescheid geben?

Ob man dem Arbeitgeber bescheid geben will oder nicht, ist für viele Gründer eine sehr wichtige Frage. Grundsätzlich gibt es kein Gesetz in Deutschland, das einen dazu verpflichtet, dem Arbeitgeber von dem Gewerbe zu berichten. Allerdings können Klauseln im Vertrag dies von dir verlangen. Auch solltest du deinem Arbeitgeber bescheid geben, wenn du in einer ähnlichen Branche aktiv bist und ein Interessenkonflikt entstehen könnte.

Ist die Anmeldung bei der Industrie und Handelskammer verpflichtend?

Ja, da gibt es auch kein zurück. Die Beiträge bei der IHK betragen rund 30 bis 70 Euro bei Kleingewerben.

Muss ich bei der Berufsgenossenschaft anmelden?

Ja. Falls man allerdings keine Mitarbeiter hat, dann hat man auch keine Kosten für die Versicherung.

Welche Steuern zahlt ein Kleingewerbe?

Ein Kleingewerbe muss Gewerbesteuern, Einkommenssteuer und Umsatzsteuer entrichten.

Fazit:

Ein Kleingewerbe anmelden ist ganz leicht. Man muss beim zuständigen Gewerbeamt erscheinen, eine Gebühr bezahlen und einige Unterlagen dabei haben. Wenn der Fragebogen ausgefüllt gestempelt wurde, dann erhält man den Gewerbeschein und das Gewerbe ist demnach angemeldet.

Gewerbe Anmelden Kosten

Was kostet die Kleingewerbe Anmeldung?

Du hast eine richtig tolle Idee, richtig bock ein Business zu starten und willst alles über die Gewerbeanmeldung erfahren? Hier bist du richtig! Die Gewerbeanmeldung wird viel komplizierter dargestellt, als sie eigentlich ist. Wir gehen alles Schritt für Schritt durch. Als aller erstes recherchierst du, welches Gewerbeamt für dich zuständig ist. Je nach Stadt, kannst du deine Gewerbeanmeldung auch im Internet durchführen. In den meisten Teilen Nordrhein-Westfalens, Bayern, Hamburg oder Berlin, kannst du dein Kleingewerbe anmelden. Sein Gewerbe Online anzumelden hat mehrere Vorteile:

  • du hast keine langen Wartezeiten,
  • du kannst unabhängig von den Öffnungszeiten dein Gewerbe anmelden,
  • keine unnötigen Papiere, so schonst du die Umwelt.
  • Einen Nachteil gibt es dann doch noch, einige Ämter akzeptieren keine vollständige Anmeldung online und möchten die Unterschrift lieber persönlich oder per Post.

Falls du die Anmeldung beim zuständigen Gewerbeamt persönlich durchführen musst, ist es auch halb so wild. Die Anmeldung dauert rund 30 Minuten. Dinge, die auf jeden Fall dabei haben musst, sind dein Personalausweis oder einen gültigen Reisepass. Auch benötigst du eine Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel. Falls du beim Gewerbeamt z.B deinen Personalausweis vergessen hast, zahlst du direkt kosten. Außerdem fallen weitere Kosten an, wenn du einige weitere Unterlagen benötigst. Die Gewerbeanmeldung kostet in der Regel rund 20 bis 60 Euro, je nach Stadt und Gemeinde kann sich dies ändern. Je nach Art des Gewerbes sind die Kosten auch andere. Wenn du ein Gewerbe im Bereich „Sicherheit“ eröffnen möchtest, dann ist ein polizeiliches Führungszeugnis unerlässlich. Dieser kostet rund 13 Euro. Falls du die Gewerbeanmeldung in einer Gastronomie beantragst, zahlst du 20 Euro. Wenn du ein Handwerksbetrieb eröffnen willst, dann kann es sein, das für die Handwerkskarte Kosten in Höhe von 300 bis 800 Euro anfallen können. Daher ist es ratsam, das du erst einmal recherchierst, welche genauen Unterlagen du benötigst und einen Überblick über anfallende Kosten erhältst. Das Gewerbeamt schickt deine Informationen weiter an die Industrie- und Handelskammer (IHK), sowie an das Finanzamt. Das Finanzamt wiederum schickt dir dann die Steuernummer für das Gewerbe, sowie einen steuerlichen Erfassungsbogen, der ausgefüllt zurückgeschickt werden muss per Post. Bei der Beantwortung des Fragebogens ist es wichtig, das du deine Tätigkeit nicht zu eng beschreibst, da das Finanzamt genau prüft, um welche Art von Gewerbe es sich bei deinem handelt. Nach dem du auch das hinter dir hast, wirst du Mitglied bei der IHK, das ist gesetzlich verpflichtend. Der Kammerbeitrag beträgt rund 32 Euro und steigt abhängig von deinem Gewinn. Auch musst du dich bei der Berufsgenossenschaft anmelden. Sofern du allerdings keine Mitarbeiter hast und keine Versicherungen zahlen musst, bleibt dies für dich ohne Kosten. Als Kleingewerber darfst du bis zu 22.000 Euro Umsatz Steuerfrei verdienen. Es kann jedoch immer vorkommen, dass du von der IHK eine Beitragsrechnung erhältst. Als Personengesellschaft kannst du dem innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen. Wir bei Gewerbeanmeldung.com prüfen dann für dich, ob du die Kosten auf 0 Euro reduzieren kannst. Für weitere Informationen klicke hier!

Unterschied zwischen Gewerbetreibenden und Freiberufler?

Die Gewerbeanmeldung muss jeder vornehmen … falsch gedacht! Es gibt da die Freiberufler, die nur beim Finanzamt erscheinen müssen und nicht verpflichtend sind, die Gewerbeanmeldung durchzuführen. Als Freiberufler hat man allerdings nicht den Luxus, dass das Gewerbeamt die Informationen an das Finanzamt weiterleitet, sondern man muss selbst aktiv werden und dem Amt bescheid geben. Auch die Freiberufler erhalten eine Steuernummer und den steuerlichen Erfassungsbogen, der ausgefüllt zurück geschickt werden muss. Da die Anmeldung weg fällt, müssen Leute, die freie Berufe ausüben, auch keine Gewerbesteuer zahlen. Auch entfällt somit die Anmeldepflicht bei der IHK. Zu den freien Berufen gehören die Katalog- und Katalogähnliche Berufe, wie:

  • Ärzte,
  • Fotografen,
  • Schriftsteller,
  • Journalisten,
  • Wirtschaftsprüfer,
  • Anwälte

Es gibt noch eine Menge anderer Berufe die unter diese Kategorie fallen. Als Freiberufler ist man nicht von der Einkommens- und Umsatzsteuer befreit.

Nebengewerbe vs. Hauptgewerbe?

Wenn du das steuerliche Erfassungsbogen in den Händen hältst, musst du ankreuzen, ob du im Haupt- oder Nebengewerbe gründen möchtest. Dies hat vor allem eine Auswirkung auf deine Versicherung. Sofern du im Nebengewerbe gründest und einen Hauptjob hast, ist dein aktueller Arbeitgeber weiterhin verpflichtet, deine Sozialversicherungsabgaben zu bezahlen. Eine genaue Erklärung, wer ein Haupt- und wer ein Nebengewerbe eröffnen darf, sind nicht genau definiert. Was klar ist, ist, dass der Hauptjob den größten Anteil deiner Zeit beanspruchen sollte. Ein Nebengewerbe sollte rund 18 Stunden die Woche beanspruchen. Für Studierende gilt, dass das Studium als Hauptjob angesehen wird.

Fazit:

Die Anmeldung eines Gewerbes kostet in manchen Fällen nur wenige Euro. Je nach Stadt kann der Betrag unterschiedlich aussehen, im Schnitt kostet aber die Gewerbeanmeldung rund 20 bis 60 Euro. Die Gewerbeanmeldung kann sowohl vor Ort, als auch über das Internet geschehen. Auch kann man die benötigten Unterlagen per Post schicken. Unterlagen die Gebraucht werden sind:

  • Personalausweis oder Reisepass,
  • Meldebestätigung,
  • je nach Art des Gewerbes weitere Dokumente wie Handwerkskarte oder Gesundheitszeugnis.

Nachdem die Anmeldung erfolgt ist, meldet sich das Steueramt und schickt dir einen steuerlichen Erfassungsbogen sowie die neue Steuernummer zu. Außerdem bist du Beitragspflichtig bei der IHK, deren Kosten rund 32€ im Jahr betragen.

Kleingewerbeschein

Was ist ein Kleingewerbeschein?

Der Unterschied zwischen einem Gewerbeschein und einem Kleingewerbeschein liegt in … rein gar nichts! Es ist ein und dasselbe. So werden Gründer genannt, die als Arbeitnehmer ein Nebengewerbe (Kleingewerbe) gründen. Die Kleingewerbe Anmeldung wird wie jedes andere Gewerbe auch beim Gewerbeamt durchgeführt. Ein Kleingewerbeschein hat den Vorteil, das man in dem ersten Jahr bis zu 22.000 Euro umsatz erzielen darf und sich von der Umsatzsteuer befreien lassen kann ohne Gewerbesteuern abgeben zu müssen Dies ändert sich jedoch dann, wenn der Umsatz über 24.500 Euro liegt. Dann musst du die fälligen Steuern zahlen. Es kann allerdings trotzdem vorkommen, dass du Post bekommst und Steuern nachzahlen musst. Um auf der sicheren Seite zu sein, haben wir ein einmaliges Angebot für dich. Dies nennt sich die IHK Gebührenberatung, in der wir für dich prüfen, ob wir die erhaltene Rechnung bis auf ein Mindestmaß von 0 Euro reduzieren können. Interessiert? Klicke hier für mehr Informationen!

Wie kann ich den Gewerbeschein beantragen?

Die Gewerbeanmeldung erfolgt bei deinem zuständigen Gewerbeamt. Den Kleingewerbeschein kannst du sowohl persönlich vor Ort holen, oder per Post oder Mail erhalten. Dafür gibt es allerdings unterschiedliche Voraussetzungen, die sich auch noch von Stadt zu Stadt ändern können. Wenn du dein Kleingewerbe anmelden und persönlich erscheinen möchtest, dann musst du unbedingt dein Personalausweis oder deinen Reisepass mit dir tragen. Wenn du diesen nicht bei dir hast, kannst du das Gewerbe nicht anmelden und müsstest vor Ort einen Mehrbetrag bezahlen, um das Kleingewerbe trotzdem erhalten zu können. Außerdem benötigst du eine Meldebescheinigung bzw. als Nicht-EU-Bürger eine Aufenthaltsgenehmigung. Je nach Art deines Gewerbes gibt es noch weitere Dokumente, die du mit einreichen musst. Darunter zählen z b ein Gesundheitszeugnis, ein polizeiliches Führungszeugnis oder eine Handwerkskarte. Sofern du selbst verhindert sein solltest, hast du die Möglichkeit einer Person die Vollmacht zu erteilen, die für dich dann die Gewerbeanmeldung vornimmt. Außerdem kannst du deine Unterlagen per Mail oder per Post schicken und müsstest nur bei einigen Städten darauf achten, auch deine persönliche Unterschrift zu schicken, diese wird nicht überall elektronisch akzeptiert. Wenn du all diese Voraussetzungen erfüllst, steht dem Kleingewerbeschein nichts mehr im Wege.

Wo mache ich die Gewerbeanmeldung?

Die Gewerbeanmeldung erfolgt bei deinem zuständigen Gewerbeamt. Um deinen Kleingewerbeschein abholen zu können, musst du die Formulare ausfüllen. Anschließend gehen deine Informationen ans Finanzamt. Beim Finanzamt erhälst du deine Steuernummer und kannst dich ab da dann Kleinunternehmer nennen. Als Kleingewerber erhälst du einen steuerlichen erfassung -sbogen, den du ausgefüllt zurückschicken musst. Dein Gewerbe kriegt erst nach dem Finanzamt seine Gültigkeit. Du kannst dein Kleingewerbe auch im Handelsregister anmelden lassen, das hätte den Vorteil, das der Name deines Kleingewerbes nicht kopiert werden kann. Auch können potenzielle Kunden mit dem Verweis auf den Handelsregister eher auf deinen Service zurückgreifen. Allerdings verpflichtest du dich dann zur doppelten Buchführung, die einen höheren Verwaltungsaufwand erfordert. Der Kleinunternehmer genießt daher einige Vorteile, weil er eben noch klein ist.

Was ist die Kleingewerbe Gewinngrenze?

Beim Kleingewerbe musst du darauf achten, in deinem ersten Jahr unter 22000 Euro zu bleiben, um keine Gewerbesteuern zu zahlen. In deinem zweiten Jahr steigt diese Summe auf 50000 Euro Jahresumsatz. Du darfst weiterhin deine Vorteile als Kleinunternehmer genießen. Sobald du allerdings diese Grenze überschreitest, fällst du von der Kleinunternehmerregelung.

Wann muss ich ein Gewerbe anmelden?

Ein Kleingewerbe anmelden musst du bereits nach deinen ersten Umsätzen, sofern diese ein Jahresgewinn über 410 Euro überschreiten. Du bist gesetzlich dazu verpflichtet, eine Gewerbeanmeldung durchzuführen und den Kleingewerbeschein zu erhalten.

Fazit:

Ein Kleinunternehmer erhält wie jeder Gründer auch einen Gewerbeschein, den man in dem Fall „Kleingewerbeschein“ nennt, allerdings das gleiche bedeutet. Sowohl die Gewerbeanmeldung, als auch die Anmeldung beim IHK und bei der Berufsgenossenschaft bleiben verpflichtend. Ein Kleingewerbe-anmelden kann für dein Kleinunternehmer sehr viele Vorteile haben, da er die ersten Jahre relativ hohe Umsätze erzielen darf, ohne hohe Steuern zahlen müssen. Falls es dennoch einige Probleme gibt und du Rechnungen erhälst, die du begleichen musst, kannst du von unserem Service der IHK-Gebührenberatung profitieren und dich rechtlich absichern.

Gewerbe Anmelden Köln

Die Stadt Köln ist eine sehr gute Umgebung für die Gründung. Die Million – Metropole hat den Vorteil, sowohl eine Vielzahl von Kunden als auch eine Vielzahl von Unternehmen und Industrien erreichen zu können. Köln ist hervorragend verbunden, wenn es darum geht, den deutschen Markt zu erkunden und Geschäfte erfolgreich zu machen.

Was macht es Gründern einfach vor allem in Köln zu gründen?

Der Mediapark stellt vielen neuen Gründern unzählige Co-Working-Places bereit, in denen sie von erfahren und innovativen Gründen lernen können. Die Vernetzung ist daher auch größer, als wie es in manchen anderen Städten der Fall ist. Dadurch kann das Gewerbe schneller wachsen.

Wo findet die Gewerbeanmeldung statt?

Die Kleingewerbe Anmeldung findet auf der Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln statt. Was du unbedingt bei dir haben musst sind erstmal dein Personalausweis oder ein Reisepass, wo deine Anschrift deutlich zu erkennen ist. Falls du minderjährig bist, benötigst du einen Beschluss des Familiengerichts und die Genehmigung deiner Erziehungsberechtigten. Außerdem dabei haben musst du, sofern du nicht aus Deutschland bist, deinen Aufenthaltstitel mit dem Vermerk „Erwerbstätigkeit ausgestattet“ bei dir haben. Bei einigen bestimmten Gewerben wie zum Beispiel dem Handwerk brauchst du eine Handwerkskarte. In dem Gewerbe Sicherheit dein polizeiliches Führungszeugnis. Mittlerweile bietet die Stadt Köln auch die Möglichkeit die Unterlagen per Online Mail einzureichen. Allerdings musst du deine Unterschrift per Post nachschicken, da diese online nicht gültig ist.

Ab wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Deine Gewerbeanmeldung musst du umgehend nachdem du deine Tätigkeit begonnen hast, frühestens jedoch mit deinem ersten Umsatz oder Investition. Wenn dein Umsatz über 410 Euro im Monat liegt, dann solltest du schnellstmöglich die Gewerbeanmeldung aufsuchen. Zwar interessiert sich das Finanzamt für eher kleinere Beträge nicht und lässt bei dem Vergehen auch eher Milde walten, jedoch ist es dennoch deine Pflicht das Gewerbe anzumelden, ansonsten kann dir ein Bußgeld oder schlimmer eine Strafanzeige drohen. Du kannst auch Rückwirkend zur Gewerbeanmeldung, dafür hast du bis zu 60 Wochen Zeit.

Was kostet ein Gewerbeschein in Köln?

Für das Anmelden bzw. für die Gewerbeanmeldung musst du nur 26 Euro bezahlen. Auch das Ummelden eines Gewerbes kostet 26 Euro. Sofern du es jedoch abmelden möchtest, dann ist dies Gebührenfrei möglich und erfordert keinen großen bürokratischen Aufwand. Die Gebühren kannst du sowohl Bar, als auch mit deiner EC-Karte begleichen.

Fazit:

Als Kleingewerber in Köln durchstarten? Das geht – und wie! Für die Gewerbeanmeldung musst du zur Adressen Anschrift Willy-Brandt-Platz 3 50679 Köln welche Nahe dem Bahnhof deutz messe ist. Die Öffnungszeiten sind von Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 8 Uhr bis 12 Uhr. Deine Gewerbeanmeldung kannst du auch Online erledigen und musst nur deine Unterschrift per Post nachreichen. Die Gebühren für die Gewerbeanmeldung betragen rund 26 Euro. Bei der Gewerbeanmeldung musst du bitte beachten, dass du, sofern du dein Unternehmen nachträglich anmelden musst, mit einem Bußgeld rechnen musst. Diese werden allerdings von der Stadt Köln eher milde behandelt, mache dir deshalb keine allzu großen Sorgen.

Gewerbeschein anmelden

Du bist heiß auf die Selbstständigkeit, doch du hast noch einige Fragen rund um das Thema Gewerbeanmeldung und niemanden, den du um Rat fragen kannst? Das kennen wir allzu gut. Durch diese und viele weitere Fragen entstand die Seite GewerbeAnmeldung.com, in der wir versuchen, Gründer bei ihren Fragen zu unterstützen und sie umfassend mit Informationen zu füttern. In diesem Beitrag wirst du alles erfahren, was es braucht, um den Gewerbeschein in den Händen zu halten.

Wo muss man das Gewerbe anmelden?

Du musst als erstes recherchieren, welches Bezirksamt in deiner Stadt oder Gemeinde für die Gewerbeanmeldung aufgesucht werden muss. Meistens sind das entweder Ordnungsämter oder das Gewerbeamt selbst. In einigen Fällen kann es sein, das du das Gewerbeamt nicht einfach so aufsuchen darfst und benötigst hierfür einen Termin nach Absprache. Andere wiederum erlauben den freien Zutritt, doch dann kann es meistens dazu kommen, das du etwas warten muss, weil sich eine kleine Warteschlange gebildet hat. Wenn du eine Kleingewerbe Anmeldung vornehmen willst, benötigst du folgende Dinge:

  • rund 20 bis 60 Euro für die Gebühren des Gewerbescheins,
  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Dokumente verlangt, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte. Diese verursachen weitere Kosten, die im mittlerem zweistelligem oder niedrigem dreistelligen Bereich liegen.

Nachdem man das Gewerbeformular ausgefüllt und die eigene Unterschrift drauf gesetzt hat und diese noch gestempelt wurde, dient dies dann als Gewerbeschein Nachweis. Dieser Gewerbeschein ermächtigt einen allerdings einen nicht dazu, mit dem Gewerbe direkt Geld zu verdienen. Das darf man erst dann, wenn man beim Finanzamt vorstellig wurde.

Was muss man bei der Gewerbeanmeldung beachten?

Als erstes sollte man schauen, ob man zu der Gruppe gehört, die ein Gewerbe überhaupt eröffnen muss. Es gibt nämlich eine Personengruppe, die von der Gewerbepflicht befreit ist. Auch solltes du darauf achten, das du das Gewerbe rechtzeitig anmeldest. Sofern du mit deiner gewerblichen Tätigkeit unter 410 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaftest, brauchst du kein Gewerbe anmelden. Alles darüber hinaus ist verpflichtend. Man ist dann Gewerbepflichtig, wenn man eine Tätigkeit mehrmals ausübt, die eine reine finanzielle Gewinnabsicht hat, ohne dabei im Angestelltenverhältnis zu sein. Man hat zwar die Möglichkeit, ein Gewerbe auch rückwirkend noch anzumelden. Diese dauer dafür beträgt rund 60 Monate. Dennoch sollte man sich nicht zu viel Zeit lassen, da das Finanzamt gerne Mal Bußgelder verteilt, die 1000 Euro und mehr kosten können. Zwar lassen diese bei eher niedrigen Beträgen milde walten, dennoch sollte man nicht darauf hoffen und die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich hinter sich bringen.

Wer muss ein Gewerbe anmelden?

Es gibt eine Personengruppe, die klar definiert ist, die nicht dazu verpflichtet wird, ein Gewerbe anzumelden. Dazu gehören die Katalog- und die Katalogähnlichen Berufe. Leute die solch einen Beruf ausüben, müssen nicht beim Gewerbeamt erscheinen und auch keine Gewerbesteuern zahlen. Sie müssen sich von selbst beim Finanzamt melden und die Tätigkeit angeben. Zu diesen Berufen gehören:

  • Ärzte.
  • Zahnärzte.
  • Tierärzte.
  • Rechtsanwälte.
  • Notare.
  • Patentanwälte.
  • Vermessungsingenieure.
  • Ingenieure.
  • Schriftsteller.
  • Journalisten.
  • Künstler.

Bevor man also ein Gewerbeamt aufsucht, sollte man genau schauen, ob man überhaupt dazu verpflichtet wird.

Wie sieht ein Gewerbeformular aus?

Für viele ist die Gewerbeanmeldung Neuland. Demnach weiß man auch gar nicht, was einen bei einem Gewerbeamt überhaupt erwartet. Um deine Neugier zu befriedigen und auch, damit du dich besser darauf vorbereiten kannst, erhältst du einen Einblick auf das Formular bei der Gewerbeanmeldung. Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt. Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Als Haupt- oder Nebengewerbe beginnen?

Auch wenn diese Frage nicht viel vermuten lässt, so kann sie doch sehr wichtig für deine Brieftasche sein. Denn wenn du bei der Gewerbeanmeldung angibst, ein Hauptgewerbe zu gründen, musst du deine Kosten bei der Krankenkasse selbst begleichen. Für den ein oder anderen können diese Mehrkosten sehr abschreckend sein und ein Grund gegen die Anmeldung. Doch du erhältst hier einen kleinen Überblick über Pro und Contra der jeweiligen Gewerbearten. Ein Nebengewerbe erscheint für viele eine logische Wahl, da man zum einen keinen großen Druck empfindet, direkt einen hohen wirtschaftlichen Betrag zu erzielen, da noch das Haupteinkommen regelmäßig kommt. So kann man auch ebenfalls erst einmal testen, ob das Gewerbe überhaupt eine vielversprechende Zukunft aufweist und einen höheren Betrag monatlich erwirtschaften kann. Auch bist du Herr über die Entscheidung, wie lange und wie viel Zeit du in ein solches Gewerbe stecken möchtest. Falls die Möglichkeit bestehen sollte, das der Verlust des Hauptjobs droht, so kann man das Nebengewerbe immer noch in ein Hauptgewerbe verwandeln. Ein weiter Vorteil eines Nebengewerbes ist, das die zusätzlichen Einnahmen ein zusätzliches Plus zu dem bisherigen Einnahmen dazu addieren. Allerdings muss sich auch vor Augen halten, das man nur eine bestimmte Anzahl an Stunden zusätzlich Zeit für ein Gewerbe hat. Daher müsste man entweder viel weniger Schlafen oder weniger Zeit mit Familie und Freunde verbringen. Auch sollte man sich hinterfragen, ob die investierte Zeit denn dafür ausreichen würde, um mit einem Nebengewerbe erfolgreich zu sein. Zusätzlich dazu gilt, das ein Nebengewerbe von potenziellen Kunden eher belächelt wird, weil diese nicht die nötige Aussagekraft hat, wie ein Hauptgewerbe. Außerdem darf man den Fakt nicht vergessen, das man durch einen Hauptjob verhindert wäre und nur selten die Möglichkeit hätte, bei den Kunden persönlich zu erscheinen. Wege daher genau ab, was für dich die kommenden Wochen und Monate Priorität hat und wähle weise aus, welches Gewerbe für dich den größtmöglichen Benefit liefert.

Welche Kosten fallen pro Jahr für ein Gewerbe an?

Bei der Gewerbeanmeldung müssen rund 20 bis 60€ bezahlt werden. Je nach Art des Gewerbes können für zusätzliche Dokumente weitere Kosten verlangt werden. Man sollte berücksichtigen, falls man ein Hauptgewerbe gründen möchte, die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss. Als Gewerbetreibender ist man außerdem verpflichtet, die Mitgliedschaft bei der Industrie und Handelskammer anzutreten. Die Gebühren bei der IHK betragen rund 30 bis 70€ pro Jahr. Ebenfalls verpflichtend ist die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft. Diese ist für die gesetzliche Krankenversicherung zuständig. Sofern du Mitarbeiter hast, musst du deren Versicherung bezahlen. Falls keine Vorhanden sind, werden keine Kosten fällig. Man selbst muss sich nicht versichern. Auch sollte man Bedenken, das für etwaige Neuanschaffungen, Räumlichkeiten, Verträge Geld fließt, welche im Jahr wieder eine höhere Summe ausmachen kann. Auch kann es sein, das man im Laufe des ersten Geschäftsjahres von der IHK eine Beitragsrechnung erhält, die es in sich haben kann. Innerhalb einer festgelegten Satzung kann man dem widersprechen. Die Experten von GewerbeAnmeldung.com können dir dabei helfen, dieses Problem vielleicht zu minimieren oder gar komplett aus der Welt zu schaffen. Was damit genau meint ist? Eine Senkung der Rechnung auf ein Minimum von bis 0€ sind möglich. Zwar gibt es dafür keine Garantie, doch die bisher zahlreichen positiven Erfahrungen sprechen da eine deutliche Sprache. Wenn du weitere Informationen benötigst, klicke hier.

Kann man ein Gewerbe auch online anmelden?

Mittlerweile bieten immer mehr Städte die Option an, das Gewerbe auch online anmelden zu können. Dies ist eine erhebliche Erleichterung für all die Gründer, die aufgrund ihrer bisherigen Arbeit nicht immer die Zeit gefunden haben, zu den Öffnungszeiten beim Gewerbeamt zu erscheinen. Bei der Anmeldung über das Internet benötigt man eine Kopie des Personalausweises bzw. des Reisepasses. Zudem wird die Melde-Bestätigung gefordert. Die Gebühr für den Gewerbeschein kann ebenfalls bequem von der Bank aus bezahlen. Bei einigen Banken kann es sein, das diese die elektronische Unterschrift nicht akzeptieren und daher diese noch einmal persönlich anfordern. Diese kann man allerdings auch per Post schicken. Die restlichen Informationen werden dann an die weiteren Ämter geleitet.

Wann muss man zum Finanzamt?

Das Gewerbe anmelden ist nur die halbe Miete. Die eigentliche Aufgabe wartet beim Finanzamt. Als Gründer eines Gewerbes muss man allerdings nicht persönlich vor Ort erscheinen. Die Infos werden vom Gewerbeamt weitergeleitet. In der Regel erhält man vom Amt der Finanzen innerhalb einer Woche die neue Steuernummer und den Bogen zur steuerlichen Erfassung, der sieben Seiten lang ist. Falls sich das Amt nicht melden sollte, empfiehlt es sich, dort einmal anzurufen. Auf jeden Fall müssen Freiberufler das Finanzamt kontaktieren, da hier das Gewerbeamt als Weiterleiter weg fällt.

Was hat es mit der Industrie und Handelskammer auf sich?

Jeder Gewerbetreibende ist in Deutschland dazu verpflichtet, die Anmeldung bei der IHK anzutreten. Das ist gesetzlich so festgehalten und kann nicht widerrufen werden. Für kleine Gewerbe gilt, das diese pro Jahr rund 30 bis 70€ für die Mitgliedschaft zahlen müssen. Für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, betragen die Gebühren 150 bis 300€. Auch wenn diese Mehrkosten im ersten Augenblick nervig sein können, so kann man dennoch von der IHK profitieren. Diese bietet nämlich viele Weiterbildungsmöglichkeiten und Zertifikate an, die dem Unternehmen zugute kommen können.

Welche Steuern zahlt man als Kleingewerbe?

Als ein kleines Unternehmen zahlt man, sofern man die Regelung nicht einhalten konnte, die Gewerbesteuer, die Umsatzsteuer und auch die Einkommensteuer.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für Gründer die die Gewerbeanmeldung erst vor kurzem in Anspruch genommen haben. Diese Regelung besagt, das sofern ein Gewerbe im ersten Geschäftsjahr unter 22.000 und im zweiten Jahr unter 50.000€ Umsatz erwirtschaftet hat, keine Gewerbesteuern zahlen muss. Für Gründer kann dies ein kleiner Geldregen bedeuten.

Wie viel darf man mit einem Kleingewerbe im Jahr verdienen?

Als kleines Unternehmen darf man im Jahr einen Umsatz von 500.000€ oder einen Gewinn von 50.000€ erzielen.

Wann gilt man nicht mehr als Kleingewerbe?

Eine einheitliche Definition, wann man nicht mehr Kleingewerbe wahrgenommen wird, gibt es so nicht. Man spricht jedoch davon, sofern man einen Umsatz von über 500.000€ erwirtschaftet, nicht mehr als Kleinunternehmer wahrgenommen wird. Auch ist es so, das man nicht mehr von einem kleinem Unternehmen spricht, wenn sechs oder mehr Arbeiter angestellt sind. Auch können die Gründer das kleine Unternehmen im Handelsregister eintragen lassen. Auch wenn per Definition man immer noch als Kleingewerbe gilt, kann die Reputation dadurch steigen und die Kunden können das Gewerbe anders wahrnehmen.

Dem Arbeitgeber vom Gewerbe erzählen?

Das Gewerbe Anmelden ist die eine Sache, das andere beim Arbeitgeber vorstellig zu werden und ihm von diesem zu berichten. In Deutschland gibt es kein Gesetz, das einen Arbeitnehmer dazu verpflichtet, dem Arbeitgeber von der Anmeldung zu berichten. Dennoch gibt es einige kleine Ausnahmen, wo es dennoch verpflichtend oder Sinn machen kann. Zum einen kann die vertragliche Situation einen Arbeitgeber dazu ermächtigen, von nebenberuflichen Tätigkeiten informiert zu werden. Es kann auch sein, das beide Unternehmen in der selben Branche aktiv sind und somit ein Interessenkonflikt entstehen könnte. Dann sollte man den Arbeitgeber informieren. Ebenfalls sollte man die Möglichkeit in Betracht ziehen, das der Arbeitgeber es als Misstrauen deuten kann, wenn man ihn nicht informiert. Darunter kann das Arbeitsleben leiden.

Fazit:

Als erstes muss man sich beim Gewerbeamt anmelden. Ein Kleingewerbe anmelden geht in der Regel schnell und dauert keine 30 Minuten im Büro. Wer diese Zeit nicht hat, kann die Gewerbeanmeldung auch online durchführen. Man zahlt eine Bearbeitungsgebühr an das Gewerbeamt, welches rund 20 bis 60 Euro beträgt. Mit dabei haben muss man ein:

  • Personalausweis bzw. Reisepass,
  • Melde-Bestätigung bzw. als Ausländer Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können noch andere Dokumente verlangt werden.