Gewerbeanmeldung Online

Eine Gewerbeanmeldung ist Pflicht, wenn man einer gewerblichen Tätigkeit nachkommen möchte. In Deutschland herrscht die Anzeigepflicht nach der GewO. Was sagt die GewO über die Gewerbeanmeldung? Diese sagt, dass man einen selbstständigen Betrieb bei der zuständigen Behörde melden muss.

Dies gilt nicht nur für eine Neugründung, sondern auch für eine Verlegung, wenn der Gegenstand des Gewerbes sich ändert oder der Betrieb aufgegeben wird. Wenn eine selbstständige, langfristige Tätigkeit vorliegt und diese Gewinn einbringen soll, muss man dies dem Gewerbeamt mitteilen.

Wie geht man vor, wenn man sein Gewerbe anmelden möchte?

Wer ein Gewerbe gründen möchte, muss sich mit dem Gewerbeamt in Verbindung setzen. In der Regel muss man dafür einen Termin vereinbaren. Vor Ort reicht man dann die Unterlagen ein. Zu diesen Unterlagen zählen das Formular, der Personalausweis und Reisepass, eventuell auch Erlaubnisse oder Nachweise (abhängig von der Tätigkeit).

Wenn alle Unterlagen eingereicht worden sind, muss man noch die Bearbeitungsgebühren zahlen. Die Höhe der Bearbeitungsgebühren können von Stadt zu Stadt variieren, doch in der Regel betragen sie 20 bis 100 Euro. Nachdem alle notwendigen Unterlagen eingereicht worden sind, kann es sein, dass man direkt den Gewerbeschein kriegt. Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung, um der Tätigkeit nachkommen zu dürfen.

Kann man es auch Online erledigen?

Ja, heut zu Tage ist es möglich, dass man sein Gewerbe online anmelden kann. Ob es tatsächlich in der eigenen Stadt möglich ist, muss man vorher herausfinden.

Der Ablauf bei der Online Anmeldung ist auch derselbe wie vor Ort. Das Formular wird hierbei online ausgefüllt und die Unterlagen werden eingereicht. Die Bestätigung kriegt man dann per Post zugeschickt.

Wo liegt der Unterschied zwischen der Anmeldung vor Ort und Online?

Einen großen Unterschied gibt es hierbei nicht. Der einzige Unterschied liegt darin, dass bei der Online Anmeldung alles digital abläuft. Doch eine Online Anmeldung bringt einige Vorteile mit sich.

Dadurch kann man sich sehr viel zeit einsparen und direkt sein Gewerbe anmelden, ohne dass man von einer Öffnungszeit oder einem Termin abhängig ist. Außerdem muss man auch nicht im Wartezimmer warten. Man kommt der Anmeldung ganz bequem vom Sofa aus nach. Der Nachteil ist, dass man eventuell offene Fragen nicht sofort klären kann.

Wer unterliegt der Anzeigepflicht des Gewerbes?

Jeder, der eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, muss ein Gewerbe anmelden. Aber nicht jede Tätigkeit ist eine gewerbliche! Es gibt Ausnahmen, die nicht der GewO unterliegen. Diese sind die Freiberufler.

Freiberufler sind gesetzlich geregelt und üben keine gewerbliche Tätigkeit aus. Ein Freiberufler könnte zum Beispiel ein Arzt, Architekt und Schriftsteller sein (und noch viele andere Berufe). Bei einem Freiberufler liegt meistens ein akademischer Abschluss vor. Vorerst sollte man deshalb abklären, ob man nun ein Gewerbe anmelden muss.

Was passiert nach dem man das Gewerbe online angemeldet hat?

Nach dem das Gewerbe angemeldet worden ist, wird das Finanzamt, die IHK und eventuell das Handwerkskammer benachrichtigt. Vom Finanzamt kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen, welchen man ausfüllen und zurückschicken muss.

Außerdem wird auch jedes Gewerbe zum Mitglied bei der IHK. Diese Mitgliedschaft ist Pflicht und kostet das Gewerbe einen jährlichen Beitrag. Wie hoch diese Gebühren sind, hängt von der Rechtsform des Gewerbes ab.

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Gewerbe anmelden online

Kann man online ein Gewerbe anmelden?

Im Zeitalter der digitalen Revolution ist es durchaus Möglich, eine Online Anmeldung durchzuführen. Dies ist vor allem für Menschen eine erhebliche Erleichterung, die bisher aufgrund eines Hauptjobs nie die Zeit gefunden hatten, beim Gewerbeamt zu erscheinen oder einen Termin zu vereinbaren.

Doch von nun an kann man ganz in Ruhe und bequem von Zuhause aus ein Gewerbe online anmelden. Für die Online Anmeldung benötigt man allerdings einige Dinge. Zunächst muss die Gebühr für die Bearbeitung der Anfrage bezahlt werden. Das kann man problemlos per Online Banking erledigen. Diese Gebühren betragen rund 20 bis 60 Euro und unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. Des Weiteren benötigt man:

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können auch weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis, diese Dokumente verursachen weitere Kosten,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • Gewerbe, die im Handelsregister eingetragen sind, müssen den Auszug dabei haben.

Diese Dokumente müsste man dann anschließend hochladen. Man muss dann das Formular ausfüllen. Da muss man unter anderem Angaben zum Gründer und zum Betrieb machen. Eben auch, ob man ein Neben oder Hauptgewerbe gründen möchte. Als Hauptgewerbe müsste man nämlich die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Diese Dateien schickt man dann ab und erhält dann innerhalb weniger Tage dann den Gewerbeschein.

Bei einigen Gemeinden kann man diese sogar sofort herunterladen. Allerdings akzeptieren nicht alle Ämter die elektronische Unterschrift, wie es zum Beispiel in Hamburg der Fall ist. Da müsste man die eigene Unterschrift entweder per Post oder persönlich vor Ort abgeben. Ein weiteres Problem mit der Online Gewerbeanmeldung ist, das diese nicht flächendeckend in ganz Deutschland angeboten wird. Aktuell ist dies vor allem in Großstädten und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens vertreten.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Für viele ist die Gewerbeanmeldung Neuland. Demnach weiß man auch gar nicht, was einen bei einem Gewerbeamt überhaupt erwartet. Um deine Neugier zu befriedigen und auch, damit du dich besser darauf vorbereiten kannst, erhältst du einen Einblick auf das Formular bei der Gewerbeanmeldung.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Wo muss man eigentlich ein Gewerbe anmelden?

Wenn man den klassischen Weg der Anmeldung gehen möchte, muss sich beim Gewerbeamt anmelden. Einige Ämter erlauben es, wenn man einfach vor Ort erscheint und die Kleingewerbe Anmeldung so vorantreibt. Dann muss man allerdings auch hinnehmen, das man etwas Zeit im Wartezimmer verbringen muss. Andere Ämter wieder verlangen eine vorherige Terminvereinbarung.

Dann kann es gut und gerne Mal vorkommen, das man ein Gewerbe erst nach ein oder zwei Monaten anmelden kann, weil die bisherigen Plätze alle reserviert sind. Man muss dann genau wie bei der Online Gewerbeanmeldung auch, die selben Kosten bezahlen und die Dokumente dabei haben, sowie das Gewerbe Formular ausfüllen.

Dann erhält man vor Ort den Gewerbeschein. Dieser erlaubt es einem Gründer allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen. Das darf man nämlich erst nachdem man den Bogen zur steuerlichen Erlassung ausgefüllt und zurückgeschickt hat, sowie die Steuernummer erhalten hat.

Wie viel kostet ein Gewerbe im Jahr?

Ein Kleingewerbe anmelden kann jeder, die jährlichen Gebühren für das Gewerbe aber auch…? Ja! Denn diese sind bei einem Kleingewerbe sehr moderat und bereiten einem nicht so große Probleme. Denn, da fallen zunächst die Gebühren beim Gewerbeamt rein, die 20 bis 60 Euro kosten und eben nur im ersten Jahr gezahlt werden müssen. Außerdem ist man als Gewerbetreibender in Deutschland verpflichtet, bei der IHK Mitglied zu sein. Das kann man nicht umgehen.

Die jährlichen Kosten bei der IHK betragen rund 30 bis 70€. Das wären im ersten Moment auch die einzigen wirklichen Kosten. Es kann allerdings passieren, dass die IHK bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung schickt. Als Personengesellschaft hat man dann die Möglichkeit, dem innerhalb einer festgelegten Frist zu widersprechen.

Dann kannst du gerne unsere IHK-Gebühren-Beratung in Anspruch nehmen. Da überprüfen nämlich die Experten von GewerbeAnmeldung.com, ob die Möglichkeit besteht, deine Kosten auf ein Minimum von bis zu 0€ zu senken. Ja du hast richtig gelesen, die Möglichkeit einer vollständigen Minimierung der Kosten ist im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür keine Garantie, dennoch sprechen die bisheringen Erfahrungen für die IHK-Gebühren-Beratung.

Wenn du dich ebenfalls überzeugen und mehr erfahren möchtest, dann klicke hier -> Auch können zusätzliche Kosten entstehen, wenn das Unternehmen wächst und man Mitarbeiter bezahlen muss, eine Räumlichkeit benötigt oder aber auch Patente anmelden muss. Doch das sind Kosten, die bei entsprechender Entwicklung sich viele Gründer wünschen würden.

Fazit:

Online Gewerbeanmeldung? Check! In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und in einigen Großstädten ist diese Art der Anmeldung bereits Gang und gebe. Für jeden, der bisher aufgrund der ungünstigen Öffnungszeiten oder aufgrund der eigenen Arbeitszeit nie die Zeit gefunden hatte, beim Gewerbeamt zu erscheinen, hat jetzt die Möglichkeit, das Gewerbe online und ohne Probleme anzumelden. Dafür muss man zunächst eine Gebühr von rund 20 bis 60€ die sich von Stadt zu Stadt unterscheidet. Des Weiteren benötigt man:

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können auch weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis, diese Dokumente verursachen weitere Kosten,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • Gewerbe, die im Handelsregister eingetragen sind, müssen den Auszug dabei haben.

Dann erhält man innerhalb weniger Tagen den Gewerbeschein.

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Gewerbe anmelden online

Gewerbe Anmeldung Online

Willkommen im Zeitalter der digitalen Revolution. Das Internet und das World Wide Web (WWW) sind für uns eine Art Quelle des Lebens geworden, wo wir einen Großteil unseres Lebens verbringen, unsere Familie und Verwandte treffen, uns für die Schule oder das Studium vorbereiten oder auch bei der Suche nach einer tollen Idee. Für manche auch nur um Videos über Katzen schauen zu können. Dann gibt es noch eine Gruppe von Personen, die sich versuchen selbstständig zu machen und nach geeigneten Seiten suchen, wo sie die benötigten Informationen herkriegen. Da bist du also, auf deiner Plattform rund um die Gründung, Gewerbeanmeldung und Unternehmertum. Wir finden nicht immer wonach wir suchen, doch wenn du ein Gewerbe anmelden möchtest, dann bist du hier genau richtig.

Gewerbeanmeldung – wo muss ich hin?

Wenn du ein Gewerbe anmelden möchtest, dann musst du beim Gewerbeamt vorstellig werden. Oder sagen wir Mal so: früher musstest du es noch, denn mittlerweile bieten sehr viele Städte die Möglichkeit an, das Gewerbe auch Online anzumelden. Diese noch nie dagewesene Option ist ein wahrer Segen für alle Menschen, die bisher aufgrund ihrer ungünstig gelegenen Schicht nie wirklich die Zeit dazu gefunden hatten, das Gewerbe entsprechend anmelden zu können.

Doch das hat in immer mehr Städten ein Ende. Sofern du dein Gewerbe online anmelden möchtest, musst du auch nicht mehr auf lange Wartezeiten warten oder auf die Öffnungszeiten schauen, du kannst alles bequem von Zuhause erledigen. Genau wie bei der normalen Gewerbeanmeldung auch, musst du auch bei der Online Anmeldung einige Voraussetzungen erfüllen, um den Gewerbeschein erhalten zu können.

Als erstes betragen die Kosten für die Anmeldung rund 20 bis 60 Euro und können sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Diese kannst du bequem per Online Banking bezahlen oder wenn du vor Ort erscheinen möchtest in bar begleichen. Dann benötigst du noch die Kopien einiger Unterlagen:

  • deinen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Dokumente verlangt (z B das polizeiliche Führungszeugnis, das Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte)

Das Gewerbe anmelden ist nicht schwer. Diese Unterlagen und deine Unterschrift reichen aus, um dann den Gewerbeschein zu erhalten. Beachte allerdings, das der Gewerbeschein dir nicht die Erlaubnis gibt, direkt mit der gewerblichen Tätigkeit zu beginnen, dies erfolgt erst nach dem Finanzamt, dazu später gleich mehr.

Auch solltest du wissen, dass einige Städte die elektronische Unterschrift nicht als gültig erklären, wie es in Hamburg der Fall ist. Dafür musstest du deine Unterschrift per Post einreichen oder persönlich vor Ort scheinen und im Gewerbeamt abgeben.

Was folgt nach der Gewerbeanmeldung?

Nachdem du deine wichtigen Informationen bei dem Gewerbeamt abgegeben hast, leitet dieses die Info an das Finanzamt weiter. In der Regel erhälst du innerhalb einer Woche bescheid vom Finanzamt, falls nicht, dann solltest du selbst aktiv werden und dort anrufen.

Du erhälst vom Finanzamt die Steuernummer für das Gewerbe, sowie einen Bogen zur steuerlichen Erfassung. Beantworte die Fragen mit größter Sorgfalt, denn das Finanzamt prüft alles im Nachhinein sehr genau. Wenn du diesen ausgefüllt zurückgeschickt hast, kannst du mit deinem Gewerbe Geld verdienen. Gleichzeitig beginnt auch die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK.

Das ist gesetzlich so festgelegt und kann nicht widerrufen werden. Die jährlichen Beträge der IHK kosten für kleinere Betriebe rund 30 bis 70€ und die, die im Handelsregister eingetragen sind, rund 150 bis 300€. Auch wenn die Mehrkosten vor allem zu Beginn sehr nervig sein können, so sollte man immer berücksichtigen, das die IHK einem viele Weiterbildungskurse und Zertifikate anbietet.

Diese wiederum können das Unternehmen weiter aufwerten, so dass am Ende wieder mehr Geld eingenommen werden kann. Es kann allerdings Geschehen, das du innerhalb des ersten Geschäftsjahres eine Beitragsrechnung von der IHK erhälst. Die Verursachung von Mehrkosten kann sehr ärgerlich sein, vor allem dann, wenn man ohnehin plante Neuanschaffung zu bekommen, für die dann das Geld fehlen würde.

Würde.. denn so muss es letztlich nicht kommen. Die Experten auf GewerbeAnmeldung.com bieten nämlich eine IHK-Gebührenberatung an. Dort wird geprüft, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von sagenhaften 0€ zu senken.

Richtig gelesen: die Kosten können am Ende gleich null betragen. Dafür gibt es allerdings keine Garantie. Die Erfahrungen und Bewertungen der bisher zahlreichen Gewerbeleute sprechen hingegen eine deutlich positive Sprache. Falls du Gerne mehr darüber wissen möchtest, dann klicke hier.

Wer muss alles ein Gewerbe anmelden?

Unabhängig davon, ob du nun zum Gewerbeamt musst oder deine Unterlagen per Online einreichen möchtest, wer ist überhaupt verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden?

Es gibt nämlich einige Berufe, die nicht dazu verpflichtet werden, die Gewerbeanmeldung durchführen zu müssen. Dazu gehören die Katalog- und die Katalogähnlichen Berufe. Unter anderem gehören dazu:

  • Anwälte,
  • Ärzte,
  • Schriftsteller,
  • Journalisten,
  • Schriftsteller,
  • und viele weitere mehr.

Diese Berufe müssen nur beim Finanzamt vorstellig werden. Auch entfällt so die Verpflichtung des Eintritts bei der IHK, da diese kein Gewerbe besitzen.

Fazit:

Das Anmelden eines Gewerbes ist vor allem in unserer heutigen Zeit sehr einfach zu machen. Statt ein Amt aufzusuchen, können wir unsere Unterlagen ganz bequem von zu Hause aus hochladen und das Gewerbe anmelden. Die Kosten für den Gewerbeschein kosten rund 20 bis 60€, je nachdem, wo man die Gewerbeanmeldung vornimmt, da sich dies von Stadt zu Stadt unterscheiden kann. Unterlagen die hierfür benötigt werden, sind:

  • ein Reisepass bzw. der Personalausweis,
  • eine Meldebestätigung,
  • je nach Art des Gewerbes weitere Dokumente.

Nach Erhalt des Gewerbescheins kann noch nicht mit der gewerblichen Tätigkeit begonnen werden. Die Informationen werden an das Finanzamt weitergeleitet und man erhält innerhalb der kommenden Tage und Wochen die neue Steuernummer und einen Bogen zur steuerlichen Erfassung, die ausgefüllt zurückgeschickt werden müssen.

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Gewerbeamt bei der Gewerbeanmeldung – diese Behörden werden informiert

Gewerbeamt bei der Gewerbeanmeldung


Welche Behörden verständigt das Gewerbeamt bei der Gewerbeanmeldung?

In Deutschland gilt für jede gewerbliche Tätigkeit eine Meldepflicht beim Gewerbeamt. Lediglich bei den freien Berufen besteht hier eine Ausnahme. Ergänzend zur Anmeldung musst du als Gewerbetreibender bzw. Unternehmer noch andere Nachweise und Bescheinigungen erbringen. Doch nach der Anmeldung bei deinem zuständigen Amt ist der Betriebsweg für dich noch nicht fertig. Dein zuständiges Amt verständigt nach der Gewerbeanmeldung andere Behörden, welche du gegebenenfalls ebenfalls aufsuchen und die Meldung dort durchführen musst.

Gewerbeanmeldepflicht in Deutschland

Für alle Gewerbe in Deutschland gilt die Anmeldepflicht beim zuständigen Amt. Unter einer gewerblichen Tätigkeit wird verstanden, wenn diese selbstständig sowie dauerhaft mit dem Ziel der Gewinnerzielung ausgeführt wird. Somit fallen alle Unternehmen, welche sich zum Beispiel aktiv an der Produktion oder am Handel beteiligen, darunter. Möchtest du einen Gewerbebetrieb jeglicher Größe in Deutschland eröffnen, solltest du dein Gewerbe am besten schon vor der Aufnahme der eigentlichen Geschäftstätigkeit beim Gewerbeamt anmelden. Die rechtzeitige Anmeldung sorgt sowohl für eine Rechtssicherheit sowie der Verbindlichkeit gegenüber deinen Kunden. Erlaubnispflichtige Gewerbe dürfen zudem nicht ohne offizielle Zustimmung eröffnet und geführt werden.

Die Gewerbeanmeldepflicht beschränkt sich in Deutschland zugleich nicht auf Unternehmer mit einem Ladengeschäft. Auch gewerbliche Tätigkeiten über das Internet wie etwa der Verkauf von Waren müssen angemeldet werden. In manchen Fällen meldet sich das Gewerbe- oder Finanzamt sogar eigenständig bei den Gewerbetreibenden. Wird das Gewerbe dennoch nicht beim zuständigen Amt in deiner Stadt oder deiner Gemeinde angemeldet, musst du mit einer Verwaltungsstrafe in einer Höhe von bis zu 3.600 Euro rechnen. Das Finanzamt kann dir gegenüber zusätzlich eine Strafe verhängen, wenn du deine Einnahmen aus deinem Gewerbe nicht richtig versteuerst. Neben hohen Nachzahlungen werden ebenso Strafzahlungen verhängt.

Anmeldemöglichkeiten für alle gewerblichen Unternehmen

Damit du dein Gewerbe ordnungsgemäß anmelden kannst, musst du lediglich das Anmeldeformular richtig ausfüllen. Das Formular bekommst du

  • direkt beim Gewerbeamt
  • per Download im Onlineportal
  • über eine reine Onlineanmeldung

Standardmäßig kannst du dir das Formular vor Ort abholen und auch gleich beim Amt ausfüllen. Möchtest du das Formular mit nach Hause nehmen und gemeinsam mit uns von Gewerbeanmeldung.com ausfüllen, kannst du es entweder mit allen Unterlagen per Post einschicken oder persönlich vorbeibringen. Ebenso füllen wir gerne mit dir gemeinsam das Onlineformular aus. Eine reine Onlineanmeldung ist jedoch noch nicht überall in Deutschland möglich. Du kannst dich eigenständig darüber informieren, in welchen Gemeinden du dein Gewerbe über das Internet anmelden kannst. Wir sagen dir ebenfalls gerne, wo eine Onlineanmeldung möglich ist. Vor der Anmeldung solltest du zugleich unsere Checkliste hier durchsehen, damit du alle notwendigen Unterlagen bereit hast.

Versäumst du die rechtzeitige Anmeldung deines Gewerbes beim zuständigen Amt, kannst du diese häufig ohne eine Strafe nachholen. Die nachträgliche Anmeldung muss aber mit einem guten Grund passieren. Folglich musst du explizit darauf hinweisen, dass dein Gewerbe ohne vorherige Planungsphase und somit spontan gegründet wurde.

Ergänzend gilt die Anmeldepflicht nur für Hauptgewerbe. Jede nebengewerbliche Tätigkeit fällt gleichfalls unter die Anmeldepflicht. Als Kleinunternehmer kannst du jedoch von der sogenannten Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen, welche dir steuerliche Vorteile verschafft. Freibeträge bei der Gewerbe- und Lohnsteuer sorgen für keine großen Zusatzbelastungen für dein Nebengewerbe.

Weitere Schritte nach der Gewerbeanmeldung

Hast du dein Gewerbe mit dem Anmeldeformular erfolgreich bei deinem zuständigen Amt angemeldet und alle notwendigen Unterlagen eingereicht, bekommst du in der Regel innerhalb eines kurzen Zeitraums deinen Gewerbeschein. Mit dem Gewerbeschein ist es dir offiziell gestattet, dein gewerbliches Unternehmen in Deutschland zu führen. Im Grunde ist dein Gewerbeschein dein unterschriebenes und gestempeltes Antragsformular. Erst nach der Ausstellung deines Gewerbescheins werden weitere Behörden und Verbände durch das Gewerbeamt informiert. Zu diesen Behörden gehören vorwiegend

  • das Finanzamt
  • die Industrie- und Handelskammer bzw. IHK
  • die Handwerkskammer
  • das statistische Landesamt
  • die Gewerbeaufsicht

Während du die Gewerbeanmeldung selbstständig durchführen musst, übernimmt dein zuständiges Amt die restlichen Meldungen. Das Finanzamt beispielsweise meldet sich bei dir, um mit dir die steuerlichen Aspekte zu klären. Spätestens ab diesem Punkt kannst du mit dem Finanzamt über die Kleinunternehmerregelung reden. Durch die Kleinunternehmerregelung entfällt für dich Umsatzsteuer. Zugleich vergibt dir das Finanzamt deine eigene Steuernummer.

„Zwangsmitgliedschaften“ für jeden Unternehmer

Die Anmeldung eines Gewerbes sorgt gleichzeitig dafür, dass du dich bei der IHK ein kostenpflichtiges Mitglied werden musst. Das Angebot der IHK kannst du dabei für dich gewinnbringend nutzen, indem du das Beratungs- und Schulungsangebot dort in Anspruch nimmst. Betreibst du ein Handwerksgewerbe, musst du gleichzeitig Mitglied bei der Handwerkskammer werden.

Ergänzend informiert dein zuständiges Amt die Gewerbeaufsicht. Der Aufgabenbereich der Gewerbeaufsicht ist vielseitig. Unter anderem überprüft sie die Örtlichkeiten auf ihre Sachgemäßheit. Gründest du zudem mit deinem Unternehmen ein Gewerbe, musst du dich verpflichtend bei der Berufsgenossenschaft anmelden. Die Berufsgenossenschaft sichert dich im Falle von Berufsunfällen ab. Insofern du nicht allein dein Unternehmen führst und Mitarbeiter beschäftigst, musst du bei der Bundesagentur für Arbeit eine Betriebsnummer beantragen.

Die Meldungen, welche häufig nicht automatisch passieren, werden in der Regel nicht überprüft. Dennoch lässt sich in der Praxis immer häufiger beobachten, dass die jeweilige Behörde nach der Anmeldung des Gewerbes beim Gewerbetreibenden vorbeischaut und die getroffenen Angaben auf ihre Richtigkeit hin kontrolliert. Die Maßnahmen dienen den Städten und Kommunen als Schutz vor den sogenannten Briefkastenfirmen, welche für Betrügereien genutzt werden.

Pflichten für überwachungsbedürftige Gewerbe

Möchtest du ein überwachungsbedürftiges Gewerbe betreiben, musst du nicht nur die Anmeldungen durchführen. Ebenso musst du ein Führungszeugnis sowie einen Gewerbezentralregisterauszug vorlegen. Unter die überwachungsbedürftigen Gewerbe fallen unter anderem

  • Privatkrankenanstalten
  • Spielhallen
  • Pfandleihen
  • Bewachungsgewerbe
  • Versicherungsberater und -vermittler
  • Reisegewerbe

Nur wenn du bei den überwachungsbedürftigen Gewerben alle Unterlagen bei der Anmeldung vorlegen kannst, kannst du sie abschließen. Manchmal verlangt das Finanzamt von dir zusätzlich eine Unbedenklichkeitserklärung. Mit dieser Erklärung offenbarst du deine finanziellen Verhältnisse.

Anmeldegebühren für jedes Gewerbe

Führst du eine Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt aus, ist diese nicht kostenlos. Die Gebühren für die Gewerbeanzeigen unterscheiden sich dabei in jeder Gemeinde, sodass du in Deutschland mit verschieden hohen Kosten für die Anmeldung deines Gewerbes rechnen musst. Durchschnittlich betragen die Kosten für die Anmeldung von gewerblichen Tätigkeiten sowie eines Gewerbes zwischen 10 und 60 Euro. Meldest du hingegen dein Gewerbe um, musst du eine Gebühr von rund 20 Euro entrichten.

Dennoch musst du nicht bei jeder Gemeinde in Deutschland eine Gebühr bezahlen. Viele Gemeinden verzichten inzwischen auf die Gebühren, sodass die Anmeldung dort kostenlos ist. Manche Gewerbeämter verlangen außerdem für jeden Schritt eine eigene Gebühr. Somit musst du die Anmeldung sowie die Ummeldung deines Gewerbes einzeln bezahlen. Die Gebühr bzw. Gebühren entrichtest du dabei stets direkt bei der Anmeldung vor Ort in deinem zuständigen Amt. Füllst du die Anmeldung über das Internet aus, musst du die Gebühr über das Webportal bezahlen.

Gewerbeanmeldung leicht gemacht

Meldest du dein Gewerbe bei deinem zuständigen Gewerbeamt an, übernimmt es für dich nicht immer automatisch die Verständigung bei weiteren Ämtern. Somit musst du selbst gegebenenfalls mit

  • dem Finanzamt
  • der Industrie- und Handelskammer bzw. IHK
  • der Handwerkskammer
  • dem statistischen Landesamt
  • der Gewerbeaufsicht

in Verbindung treten. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, die für dich notwendigen Ämter festzulegen und geben dir Informationen, welche Unterlagen du benötigst und welche Ämter du wann kontaktieren musst.

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