Wie melde ich ein Kleingewerbe an

Du hast richtig Bock auf die Selbstständigkeit und findest nichts vernünftiges im Netz, was dir weiterhelfen kann? Das ist kein Problem! Auf unserer Seite GewerbeAnmeldung.com findest du zahlreiche Informationen rund um das Thema „Gewerbe“, „Kleingewerbe“, „Gewerbeanmeldung“ und vielem mehr. Falls du Interesse hast klick dich einfach Mal durch. Viele spannende Themen warten auf dich.

Wo muss ich mein Kleingewerbe anmelden?

In der Regel muss man zum zuständigen Gewerbeamt in dem jeweiligen Bezirk. In einigen Städten übernehmen diese Aufgaben auch die Ordnungsämter oder die Handelskammer wie es in Hamburg der Fall ist. Bei einigen Gewerbeämtern muss man einen Termin vereinbaren. Bei anderen wiederum reicht es aus, wenn man zu den Öffnungszeiten erscheint, meistens hat man dann allerdings eine kleine Wartezeit von zehn bis 20 Minuten. Grundsätzlich gilt, das man folgende Unterlagen immer dabei haben sollte:

  • einen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können weitere Dokumente benötigt werden, wie zum Beispiel ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis.

Je nach Stadt muss man für das Anmelden eine Gebühr von rund 20 bis 60 Euro zahlen. Dies kann sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Innerhalb von einer halben Stunde ist die Anmeldung meistens durch. Deine Informationen werden dann vom Gewerbeamt weiter an die anderen Ämter geschickt. Gegen Ende hin erhältst du dann deinen Gewerbeschein. Dieser gibt dir noch nicht die Möglichkeit, mit deiner gewerblichen Tätigkeit Geld zu verdienen. Erst nach dem du deine neue Steuernummer von dem Finanzamt erhalten hast, darfst du mit deinem Gewerbe Umsätze erwirtschaften.

Wann muss ich die Anmeldung beim Gewerbeamt vornehmen?

Die Anmeldung beim Gewerbeamt sollte sofort folgen. Wenn du eine wiederholt mit Gewinnerzielungsabsicht durchgeführte Tätigkeit, die keine Arbeit im Angestelltenverhältnis ist, tätigst, ist dies eine gewerbliche Tätigkeit und verpflichtet somit zur Gewerbeanmeldung. Es gibt da nur die eine Ausnahme, das wenn du mit deiner Tätigkeit einen Gewinn von unter 410 Euro hast, nicht Anmeldepflichtig bist, alles andere ist gesetzlich verpflichtend und man muss dem nachkommen. Allerdings hat man noch die Möglichkeit, ein Gewerbe auch noch rückwirkend anzumelden. Die Frist beträgt ca. 60 Monate. Jedoch sollte man dies trotzdem so schnell wie möglich nachholen und nicht noch weiter ausdehnen, denn es kann ein Bußgeld von rund 1000 Euro und mehr drohen. Zwar sind die meisten Ämter bei eher kleineren Beträgen eher dazu bereit, keine Strafe zu verhängen, dennoch kann man dies nicht garantieren.

Unterschied zwischen einem Gewerbeschein und dem Kleingewerbeschein?

Der Kleingewerbeschein hat sich als solcher in dem Sprachgebrauch der Leute manifestiert, allerdings gibt es keinen besonderen Schein für ein Kleingewerbe. Es gibt demnach auch keinen Unterschied zwischen einem Kleingewerbeschein und einem normalen Gewerbeschein. Mit diesem kleinen Schein werden vor allem Unternehmer beschrieben, die unter der Kleinunternehmerregelung profitieren wollen oder ein Nebengewerbe eröffnen.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Der Gewerbeschein ist kein Schein als solcher, sondern vielmehr das Formular, was du vom Gewerbeamt erhältst. Wenn dieser ausgefüllt und gestempelt wurde, dann hat man sozusagen den Gewerbeschein. Im ersten Abschnitt des Formulars werden einige persönliche Informationen von dir nachgefragt, wie:

  • Ort und Nummer des Registereintrages,
  • Name, Vorname, Geschlecht,
  • Geburtsname, Geburtsort,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung und die Telefonnummer.

Im zweiten Abschnitt werden dann Angaben zum Betrieb gemacht. Angegeben werden muss unter anderem:

  • Anschrift der Betriebsstätte,
  • ob das Gewerbe als Haupt- oder Nebengewerbe beginnt,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebs,

Das sind für Kleinunternehmer die Hauptinformationen, die benötigt werden. Alle Informationen werden auf einem Formular ausgefüllt. Wenn dieser dann ausgefüllt und die Gebühr bezahlt wurde, dann wird das Formular gestempelt und man erhält den Gewerbeschein.

Kann man die Gewerbeanmeldung auch Online durchführen?

Mittlerweile bieten immer mehr Großstädte und ein großer Teil Nordrhein-Westfalens die Möglichkeiten an, die Anmeldung auch Online durchführen zu können. Vor allem für Menschen, die aufgrund ihrer Arbeit bisher nicht die Möglichkeit hatten, einen Termin beim Gewerbeamt zu vereinbaren, ist dies eine sehr große Erleichterung. Man kann unabhängig der Öffnungszeiten und unabhängig von irgendwelchen langen Wartezeiten das Gewerbe schnell und präzise anmelden. In einigen wenigen Fällen kann es sein, das die elektronische Unterschrift allein nicht ausreicht und diese noch per Post nachgereicht werden muss, wie es in Hamburg der Fall ist.

Muss man beim Finanzamt vorstellig werden?

Nein, zumindest im nicht im Regelfall. Nachdem das Gewerbeamt dir den Gewerbeschein gegeben hat, informieren diese dann das Finanzamt. Falls sich innerhalb von wenigen Tagen und Wochen niemand bei dir meldet, solltest du aktiv werden und selbst auf diese zugehen. Freiberufler müssen selbst aktiv auf das Finanzamt zugehen. Vom Finanzamt selbst erhält man eine Umsatzsteuer Identifikationsnummer und einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Die Umsatzsteuer Identifikationsnummer ist für das Kleingewerbe gedacht. Den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung sollte sehr ausführlich beantwortet werden. Denn es gibt ein Kästchen, welches nach den genauen Angaben zur gewerblichen Tätigkeit nachfragt. Dort ist es sehr wichtig, dieses Feld so ausführlich wie möglich zu erklären. Wenn man beispielsweise ein Handy Verkäufer ist und im laufe der Jahre noch Tablets in sein Aufgebot annimmt, dann reicht bei der Feld nicht die Beschreibung „Handy Verkäufer“. In dem Beispiel wäre Handy Verkauf und weitere elektronische Geräte dieser Art eine bessere Beschreibung. Es ist insofern so wichtig, da das Finanzamt informiert werden muss, falls die vorherige Beschreibung für die aktuelle Tätigkeit nicht mehr so ausreicht.

Welche Kosten hat die Anmeldung eines Kleingewerbes im Jahr?

Kleinunternehmen haben den Vorteil, dass diese nicht nur einen geringeren bürokratischen Verwaltungsaufwand erfordern, sondern auch noch nur wenig Kapital benötigen. Die Kosten für einen Kleinunternehmer sind im Verhältnis zu anderen Gründungsformen erschwinglich. Da gibt es zum einen die Kosten für den Gewerbeschein. Von Stadt zu Stadt können sich die Beträge jeweils ändern, doch die Kosten betragen rund 20 und 60 Euro. Sofern du weitere Unterlagen mitbringen musst, musst du weitere Kosten in deine Rechnung nehmen. Mehrkosten wirst du bei der Anmeldung nicht haben. Falls du angegeben hast, ein Hauptgewerbe führen zu wollen, dann musst du auch die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Ebenfalls anfallen werden die Kosten für die IHK-Mitgliedschaft, die gesetzlich verpflichtend sind. Für ein Kleingewerbe betragen die Kosten rund 30 bis 70 Euro und für ein Gewerbe, welches im Handelsregister eingetragen ist, 150 bis 300 Euro. Weitere Kosten die ebenfalls anstehen können, sind:

  • Mietvertrag,
  • Internet,
  • Finanzierungen von Neuanschaffungen,
  • Mitarbeiterkosten,
  • Versicherung

Dann kann es noch sein, das die Industrie und Handelskammer bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung schicken kann, die vor allem bei einer Neu-Anmeldung eines Kleingewerbes sehr schmerzhaft sein können. Wenn eben beispielsweise Neu-Anschaffungen anstehen, dann kann diese durch die Beitragsrechnung final nicht realisiert werden, für den ein oder anderen Unternehmer. Doch keine Panik, Gewerbeanmeldung.com fragen… bzw. die Experten einfach Mal prüfen lassen! Wir bieten eine IHK-Gebührenberatung an, die es so in der Form in Deutschland nicht gibt und einmalig ist. Wenn man eine Beitragsrechnung von der IHK erhalten hat, dann kann man innerhalb einer festgelegten Frist widersprechen. Dann prüfen die Experten von GewerbeAnmeldung.com ob die Möglichkeit besteht, das die Kosten auf ein Mindestmaß von 0! Euro reduziert werden können. Du hast richtig gelesen, die Regulierung auf NULL Euro ist möglich. Es gibt zwar keine Garantie dafür, doch die bisherigen positiven Erfahrungen und Bewertungen der zahlreichen Nutzer sprechen da eine deutliche Sprache.

Wie viel darf man mit einem klein Gewerbe verdienen?

Die Kleingewerbe Anmeldung hat man nun bereits hinter sich, doch die meisten wissen nicht genau, welche Umsätze als Kleingewerbe erwirtschaftet werden können. Die meisten irritiert hierbei die Kleinunternehmerregelung, die in erster Linie nur einen kleinen Teil des Kleingewerbes ausmacht. Mithilfe der Kleinunternehmerregelung zahlt man, solange man im ersten Geschäftsjahr unter 22.000 Euro und im zweiten Jahr unter 50.000 Euro Umsatz bleibt, keine Gewerbesteuern. Allerdings ist das nicht die Grenze, die ein Kleingewerbe verdienen darf. Man darf mit diesem nämlich bis zu 500.000 Umsatz bzw. 50.000 Euro Gewinn im Jahr erzielen. Dann muss man aber auch die Gewerbesteuern begleichen.

Bis wann gilt man als Kleingewerbe?

Wenn du den jährlichen Umsatz von 500.000€ oder 50.000€ Gewinn einhältst, dann giltst du noch als Kleingewerbe. Jede Summe die darüber hinausgeht, wird nicht mehr mit dem Kleingewerbe verbunden. Zwar ist es nicht genau definiert, aber auch die Mitarbeiterzahl bestimmt, ob man noch als Kleingewerbe wahrgenommen wird. In der Regel gilt man bei sechs Mitarbeitern nicht mehr als Kleingewerbe.

Nebengewerbe oder Hauptgewerbe?

Falls ein Kleingewerbe gegründet werden soll, dann eignet sich ein Nebengewerbe besser. Man kann in Ruhe seinem Hauptjob nachgehen und bekommt die Krankenkasse bezahlt. Es gibt keinen Druck und man das Gewerbe unter günstigen Bedingungen weiter voranbringen. Auch kann man das Gewerbe in ein Hauptgewerbe umwandeln, sofern der Verlust des Hauptjobs droht.

Was ist der Unterschied zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden?

Freiberufler müssen kein Gewerbe anmelden und sind demnach auch nicht dazu verpflichtet Gewerbesteuern zu zahlen. Außerdem sind sie von der IHK Mitgliedschaft befreit. Freiberufler müssen nur beim Finanzamt vorstellig werden und das aus Eigeninitiative. Gewerbetreibende haben es da bequemer: in der Regel leitet das Gewerbeamt die Informationen an das Amt der Finanzen weiter.

Als Kleingewerber dem Arbeitgeber bescheid geben?

Ob man dem Arbeitgeber bescheid geben will oder nicht, ist für viele Gründer eine sehr wichtige Frage. Grundsätzlich gibt es kein Gesetz in Deutschland, das einen dazu verpflichtet, dem Arbeitgeber von dem Gewerbe zu berichten. Allerdings können Klauseln im Vertrag dies von dir verlangen. Auch solltest du deinem Arbeitgeber bescheid geben, wenn du in einer ähnlichen Branche aktiv bist und ein Interessenkonflikt entstehen könnte.

Ist die Anmeldung bei der Industrie und Handelskammer verpflichtend?

Ja, da gibt es auch kein zurück. Die Beiträge bei der IHK betragen rund 30 bis 70 Euro bei Kleingewerben.

Muss ich bei der Berufsgenossenschaft anmelden?

Ja. Falls man allerdings keine Mitarbeiter hat, dann hat man auch keine Kosten für die Versicherung.

Welche Steuern zahlt ein Kleingewerbe?

Ein Kleingewerbe muss Gewerbesteuern, Einkommenssteuer und Umsatzsteuer entrichten.

Fazit:

Ein Kleingewerbe anmelden ist ganz leicht. Man muss beim zuständigen Gewerbeamt erscheinen, eine Gebühr bezahlen und einige Unterlagen dabei haben. Wenn der Fragebogen ausgefüllt gestempelt wurde, dann erhält man den Gewerbeschein und das Gewerbe ist demnach angemeldet.

Wie melde ich ein Kleingewerbe an

Gewerbe rückwirkend anmelden – Bis zu 60 Wochen möglich?

Gewerbe rückwirkend anmelden

Du hast es verschwitzt dein Gewerbe anzumelden? Erfahre welche Möglichkeiten du hast damit umzugehen.

Wie lange kann man rückwirkend ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe nachträglich anmelden kannst du bis zu maximal 60 Wochen. Wer jedoch zu lange wartet muss mit einem Bußgeld rechnen.

Du musst innerhalb kürzester Zeit nach dem du gestartet bist, möglichst zeitnah, Dein Gewerbe beim zuständigen Gewerbeamt in deinem Bezirk anmelden. Diese sieht der Paragraf 14 der Gewerbeordnung vor, wo geregelt ist wann ein Gewerbe anzumelden ist und zwar dann wenn der Betrieb startet.

Das Gewerbeamt ist auch oft großzügig und lässt eine rückwirkende Gewerbeanmeldung auch schon mal bis zu 3 Monaten ohne Bußgeld zu. Bei Deinem Gewerbeamt anmelden solltest du dich also recht schnell nachdem du die ersten Umsätze planst oder getätigt hast, persönlich und grundsätzlich zeitnah bei den Behörden.

Verspätete Anmeldungen werden gemäß §§ 146 (2) Nr. 2 und 14 GewO mit Bußgeldern geahndet — in der Theorie zumindest. Erklären Sie es ordentlich den Behörden wenn sie es einfach nur versäumt haben sollten. Nicht immer steckt hinter einer fehlenden Gewerbe-Anmeldung eine Straftat.

Kann ich mein Gewerbe auch rückwirkend anmelden?

Ja, das geht. Ob du ein Gewerb oder Kleingewerbe rückwirkend anmelden möchtest ist beim Gewerbeamt auch Gewerbe rückwirkend noch möglich. Jedauch achte darauf dass du es allerdings zeitnah deine Tätigkeit anmeldest.

Wartest du solange mit einer Gewerbeanmeldung, so droht ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro und mehr. Gerade dann wenn deine Anmeldung und Tätigkeit als Makler nicht vornimmst drohen sogar Geldbußen von bis zu 5000 Euro und mehr. Die Bußgeld höhe kannst du durch eine gute Erklärung oft reduzieren, solange noch keine Strafanziege vorliegt.

Diese vergessene Anmeldung können Sie dann nachträglich noch beim Amt vornehmen und eine gute Erklärung dazu aufführen, warum du bis heute dieser Meldung noch nicht vorgenommen hast.

Es heisst, die Anmeldung muss unverzüglich geschehen. Eine Verspätung der Gewerbeanmeldung von 1 bis 2 Wochen sind aber von Gewerbeämtern geduldet, gerade wenn du als Kleinunternehmer Gewerbe rückwirkend anmelden möchtest.

Was passiert wenn ich kein Kleingewerbe anmelde?

Sobald du einen Umsatz von über 410.- Euro erwirtschaftest, bist du verpflichtet eine Gewerbeanmeldung vorzunehmen. Du bist anzeigepflichtig nach §146 GeWo Bußgeld und Strafanzeige möglich sind.

Gerade das Finanzamt hat großes Interesse an deinen Umsätzen. Ab einem Umsatz von 22.000.- EUR im ersten Geschäftsjahr fallen Gewerbesteuern an. Bereits wenn du einen Euro mehr verdienst wollen Sie beispielsweise schon bescheid wissen.

Gewerbe anmelden ist in Deutschland also Pflicht und das zuständige Gewerbeamt wird die Informationen nach deiner Gewerbeanmeldung an das Finanzamt weiterleiten.

Achte also darauf das du innerhalb der Anmeldefrist bleibst und Dein Gewerbe ordentlich anmeldest, denn jeder Umsatz in Deutschland muss nach §12 USTG gemeldet werden und ist steuerpflichtig.

Als Richtwert empfehlen wir sich mindestens 1/3 des Umsatzes an Seite zu legen, damit sie auch evtl. Steuerzahlungen jederzeit nachkommen können.

Wann muss die Gewerbeanmeldung erfolgen?

Deine Gewerbeanmeldung und Selbstständigkeit anmelden musst du umgehend nachdem du deine Tätigkeit begonnen hast, frühestens jedoch mit deinem ersten Umsatz oder Investition.

Unter 410.- EUR Umsatz interessiet dich das Finanzamt auch nicht für deine Gewerbeanmeldung. Die Registrierung erfolgt dann online oder direkt vor Ort bei den Behörden.

Minderjährige hingegen benötigen die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten. Hierzu gibt es Sonderreglungen die es unbedingt zu beachten gilt.

Welche Gewerbe gibt es?

Oft denken Gründer das jede Tätigkeit eine Registrierung beim Gewerbeamt erfordert. Hast du jedoch einen freien Beruf, auch Freiberufler genannt, ist dies bei dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen.

Gerade bei den Ämtern müssen die Information immer sehr genau sein immer mehr Unternehmer machen hier bereits schon die ersten Fehler zum Beispiel in ihrer Firma den Name einer Phantasie erhält (Phantasienamen).

Sollten Sie hier Hilfe benötigen wennden Sie sich unbedingt an Experten wie zum Beispiel GewerbeAnmeldung.com. Gewerbe sind zur Anzeige verpflichtet und es gelten hier feste Regeln und Gesetze nach deren Informationen sie Ihre Registrierung vornehmen müssen.

Eine freiberufliche Tätigkeit gibt es zum Beispiel wenn man Rechtsanwalt ist oder Steuerberater oder Künstler.

Eine Erlaubnispflicht nach § 29 ff. der Gewerbeordnung ist für selbstständige Altenpfleger, Gründer von Taxiunternehmen, Fahrschulen die nur mit einer genehmigung durchstarten können.

Wie melde ich ein Gewerbe an?

Eine Gewerbeanmeldung wird typischerweise bei dem zuständigen Gewerbeamt, Ordnungsamt Stadt oder Gemeinde vorgenommen die Gewerbeanmeldung ist für den Fall dass sie Umsatz machen über ihr Gewerbe zwingend erforderlich.

Anzumelden sind zum Beispiel Gewerbebetriebe nicht jedoch freiberufliche Tätigkeiten.

Die Frage ist immer sind Sie Freiberufler oder gibt es eine andere Art der Tätigkeit die angemeldet werden muss. Für Selbstständige ist es daher wichtig das Gewerbe Anmelde Formular erst richtig auszufüllen wenn diese Frage geklärt ist ob ein Gewerbe vorliegt oder ein Freiberufler.

Hier gilt immer das sie sich ordentlich vorher informieren oder Hilfe einholen.

Wo meldet man ein Gewerbe an?

Eine Gewerbeanmeldung nehmen Sie bei den zuständigen Behörden in Ihrem Bezirk vor. Das kann das Ordnungsamt sein das Gewerbeamt die Stadt, Gemeinde oder das Stadthaus.

Die Gewerbeanmeldung und auch die Aufnahme ihres Betriebs sind dann dort anzuzeigen. Sollten Sie Hilfe benötigen oder Fragen haben müssen Sie unbedingt vorher vor der Gewerbe Anmeldung sich erkundigen.

In einigen Großstädten gibt es kein Gewerbe Amt, so z.B. in Hamburg. Hier übernehmen das die Bezirksämter. In kleineen Städten sind es dann auch schonmal das Einwohnermeldeamt oder die Stadtverwaltung.

Was kostet Gewerbeanmeldung?

Gewerbe anmelden kostet in der Regel zwischen 10-65 € die GewerbeAnmeldung, sich also selbstständig anmelden zu wollen ist eher eine Frage welche Beitrag ihr zuständiges Gewerbeamt verlangt.

Hierzu müssen Sie sich nicht unbedingt erkundigen, da sie vom Gewerbeamt eine Rechnung gestellt bekommen.

Hilfreich sind oft Informationen auf der Webseite wo sie dann die vielen Gebühren und Anforderung zur Abgabe und den Gewerbe anmelden Kosten finden.

Tipp: Als Kleingewerbe unter 22.000.- € im ersten jahr Umsatz machen spart die Gewerbe Steuer.

Was braucht man um ein Gewerbe anzumelden?

Um ein Gewerbe anmelden zu können gilt es alle wichtigen Dokumente für die GewerbeAnmeldung mitzubringen. Hierzu müssen Sie bei der Gewerbeanmeldung den Personalausweis, eventuelle behördliche Bescheinigungen, die Aufenthaltserlaubnis, Meister-Briefe, Konzession, erlaubnis der Handwerkskammer und eventuell noch ein polizeiliches Führungszeugnis.

Weitere Unterlagen können Sie gegebenfalls nachreichen. Eine komplette Liste mit Antworten gibt es meistens auf der Webseite der zuständigen Behörden wo man angemeldet wird.

Ab wann Nebengewerbe anmelden?

Eine neben Tätigkeit als Gewerbe anzumelden ist erfreulich ist erforderlich wenn sie neben ihrer normalen Arbeit auch neben her Gewinn erzielen. Sie müssen die Arbeiten ihres Gewerbes zwingend anmelden.

Als Nebengewerbe zählen Sie wenn sie weniger als 18 Stunden neben ihrem Hauptberuf pro Woche tätig werden.

Die meisten Gründer starten mit einer Gewerbeanmeldung als Kleinunternehmer im Nebenerwerb und stellen somit ein Kleingewerbe da.

Auch ich habe damals im Nebenerwerb begonnen. Ich bin arbeiten gegangen und habe mich dann Nebenher selbstständig gemacht. So konnte ich in Ruhe prüfen ob die eigene Firma überhaupt etwas für mich ist.

Nach einiger Zeit habe ich dann bemerkt das ich kaum noch Freizeit hatte. Der Hauptberuf und meine Selbstständigkeit nebenher war einfach zuviel. Ich habe mich dann für die Hauptberufliche Selbstständigkeit entschieden, was nun über 20 Jahre her ist. An jedem Tag wo ich aufwache freue ich mich auf meine Arbeit. Es macht mir einfach Spaß Menschen zu helfen Ihren Traum von der Selbstständigkeit zu verwirklichen.

Welches Gewerbeamt ist zuständig?

Die Gewerbe Anmeldung können Sie bei Ihrem zuständigen Behörden in Ihrem Bezirk vornehmen. Das ist meistens die Stadtverwaltung, das Gewerbeamt, das Ordnungsamt, und in einigen Gemeinden auch die Industrie und Handelskammer.

Ihr Gewerbe anmelden dürfen und müssen Sie also bei der Behörde oder online.

Achte darauf, das du keine Fehler machst. Gerade wenn man sowas noch nie gemacht hat schleichen sich schnell mal Fehler ein aufgrund von Unwissenheit. Hier mal zwei Beispiele:

  1. Beim Gewerbe-Anmelde-Formular: Nehmen wir an Sie möchten Mode verkaufen und geben dies bei der Gewerbe – Anmeldung an. Nun erhalten Sie von Ihrem Großhändler ein Angebot und nehmen noch Handys dazu. Da sie dies nicht in den Formularen aufgeführt haben müssen Sie die Tätigkeitsbeschreibung erweitern lassen. Daher empfehle ich möglichst weitläufige Angeben zu machen wie „Handel mit Waren aller Art“.
  2. Finanzamt: Wenn Sie hier das beliebte Kreuz zur Kleinunternehmerregelung nicht setzen, sind Sie für rund 60 Monate an Ihre Entscheidung gebunden und verpassen die Vorteile der Kleinunternehmerregelung.

Weitere Möglichkeiten ihr Gewerbe anzeigen zu können finden Sie auf der Website von GewerbeAnmeldung.com. Hier finden Sie die Antwort wie man ein Gewerbe am schnellsten angemeldet bekommt und worauf zu achten ist.

Gewerbeschein wie lange warten?

Üblicherweise gehen Sie für die GewerbeAnmeldung direkt zu ihrem Gewerbe-amt. Hier melden Sie das Gewerbe an und erhalten oft umgehend den Gewerbeschein. Manchmal erhalten Sie diesen aber auch per Post zugeschickt.

Sie müssen also kein Jahr warten und es dauert in der Regel wirklich nur wenige Tage bis der Gewerbe-schein bei Ihnen dann eintrifft. Ihre Anzeigepflicht zu ihrem Haupt oder neben Gewerbe darf man auch online in einigen Bundesländern nachkommen seit einigen Jahren.

Wann und wo kann ich mich im Gewerbeamt anmelden

Gewerbeamt anmelden

Wann muss ich mein Gewerbe bei welchem zuständigen Gewerbeamt anmelden?

Gewerbetreibende sind in der Pflicht

Für alle Gewerbetreibenden in Deutschland besteht die Pflicht, ihr Gewerbe anzumelden. Standardmäßig geschieht dies beim zuständigen Bezirksamt / Gewerbeamt in der eigenen Stadt, z.B. beim Gewerbeamt Berlin, Hamburg, oder Gemeinde mit einem Gewerbeanmeldung Formular. Doch viele Selbstständige und Unternehmer wissen nicht, ab welchem Zeitpunkt sie ihr Gewerbe – anmelden müssen und werden daher nicht tätig. Planst du, ein Gewerbe zu betreiben oder ein Startup zu gründen, musst du deshalb die Anmeldepflicht beachten und rechtzeitig die Anmeldung durchführen.

Möglichkeiten der Gewerbeanmeldung

Durch die Meldepflicht für Gewerbe in Deutschland musst du als Unternehmer bzw. Selbstständiger deinen Gewerbebetrieb bei deinem zuständigen Ordnungsamt anmelden. Während die Anmeldung vor einigen Jahren noch persönlich vor Ort bei deinem Gewerbeamt in deiner Stadt oder deiner Gemeinde durchgeführt werden musste, kannst du heutzutage zwischen

  • persönlich
  • schriftlich mit Einsendung per Post
  • online mittels eigener Plattform

wählen dein Gewerbe anzumelden beim Gewerbeamt.

Wo gibt es das Anmeldeformular

Für alle Anmeldungsvarianten benötigst du das Anmeldeformular, welches du vor Ort bei deinem Amt bekommst oder dir herunterladen und ausdrucken kannst. Die reine Onlinevariante mit eigener Plattform beinhaltet hierbei bereits das notwendige Formular.

Wo gibt es das Formular zur Gewerbe – Anmeldung?

Holst du dir das Formular vor Ort ab, kannst du entweder selbstständig oder mit der Hilfe der Beamten die Anmeldung korrekt absolvieren und den Gewerbeschein der deine Selbstständigkeit bestätigt direkt mitnehmen. Benötigst du Hilfe durch uns von Gewerbeanmeldung.com oder möchtest du das Formular in Ruhe zuhause ausfüllen, kannst du es jederzeit mitnehmen.

In diesem Fall kannst du dich entscheiden, ob du das Formular danach per Post dem Amt zusendest oder persönlich noch einmal vorbeikommst. Beim Post- und Onlineweg musst du alle benötigten Unterlagen als Anhang bzw. in Form einer Kopie beifügen, damit der Antrag bearbeitet werden kann.

Ob deine Stadt oder deine Gemeinde zugleich eine Onlineanmeldung mittels Plattform anbietet, solltest du rechtzeitig in Erfahrung bringen. Die Onlinevariante ist noch nicht überall in Deutschland vertreten, wodurch die meisten Unternehmer Ihr Gewerbe persönlich oder auf dem Postweg anmelden.

Das zuständige Amt für alle Gewerbeanmeldungen

Wenn du dein Gewerbe offiziell anmelden möchtest, musst du dies in Deutschland immer beim Gewerbeamt tun. Standardmäßig befindet sich in jeder Stadt oder Gemeinde eines, wobei es sich nicht immer um ein eigenes Gebäude oder eine eigene Institution handeln muss.

In manchen Fällen ist das zuständige Amt im Rathaus oder ähnlichen Einrichtungen untergebracht. Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt verständigt dieses weitere Ämter und Einrichtungen für dich. Da deine Daten dabei automatisch übermittelt werden, musst du sie dort nicht wieder angeben. Unter anderem erhalten das

  • Finanzamt
  • die Industie und Handelskammer (IHK)
  • die Berufsgenossenschaft
  • die Handwerkskammer (HWK)
  • das statistische Landesamt
  • das Handelsregistergericht

somit alle notwendigen Daten. Musst du weitere Meldungen dort durchführen, brauchst du deine Daten somit höchstens noch ergänzen.

Bundesländer mit alternative Anmeldestellen

In manchen Bundesländern existiert zugleich eine alternative Anmeldestelle. In

  • Bayern
  • Hamburg
  • Rheinland-Pfalz

kannst du dir aussuchen, ob du deine Gewerbe-anmeldung beim Gewerbeamt, der zuständigen Handelskammer, der zuständigen Handwerkskammer oder der Industrie- und Handelskammer bzw. IHK absolvieren möchtest. Wichtig ist dabei nur, dass du dich für eine Einrichtung entscheidest und du dort alle Daten korrekt angibst um dein Geschäftstätigkeit anzumelden.

Dauer einer Gewerbeanmeldung

Grundsätzlich solltest du so früh wie möglich dein Gewerbe bei deinem zuständigen Amt bekannt geben. Manche Unternehmer melden ihr Gewerbe bereits an, wenn sie die Idee dazu haben. Andere wiederum tun dies erst, wenn sie alle restlichen Schritte getätigt haben.

Wartest du jedoch zu lange auf die Anmeldung deines Gewerbes, kann es passieren, dass du dein Unternehmen illegal führst und somit mit Verwarnungen und Bußgeldern rechnen musst.

Wie lange dauert die Anmeldung

Hast du bei der Anmeldung alle Daten richtig angegeben und alle notwendigen Unterlagen mitgebracht wie z.B. die Handwerksrolle (als Meister in deiner Branche), kann sie innerhalb einiger Tage bearbeitet werden. Nach der Gewerbe – anmeldung bekommst du eine Kopie des Anmeldeformulars als Gewerbeschein.

Per Post meldet sich hingegen das Finanzamt sowie die IHK bei dir. Andere Behörden können dich ebenfalls einige Tage nach der Anmeldung schriftlich kontaktieren. Soll die Bearbeitung schneller durchgeführt werden oder benötigst du eine schnellere Bearbeitung, kannst du gleichfalls die zuständigen Behörden persönlich aufsuchen oder dich persönlich bei ihnen melden.

Unterlagen für die Gewerbeanmeldung

Damit die Anmeldung deines Gewerbes schnellstmöglich durchgeführt werden kann, solltest du alle notwendigen Unterlagen bereits vorliegen haben um dein Gewerbe anzumelden. Grundsätzlich benötigst du für die Anmeldung

  • einen Personalausweis oder Reisepass
  • gegebenenfalls eine gültige Aufenthaltsgenehmigung bei ausländischen Staatsbürgern
  • alle Erlaubnisse und Bescheinigungen, z.B. Maklererlaubnis, Sondergenehmigungen bei Automaten, amtsärztliche Bescheinigungen, Handwerksrolle
  • polizeiliches Führungszeugnis

Was kostet die Anmeldung?

Neben den Unterlagen solltest du ebenfalls die Gebühr in bar bei dir haben zwischen 10 € und 60 Euro die du in deine Buchhaltung aufnehmen kannst und absetzen. Die Gewerbe anmeldung in Deutschland ist trotz Pflicht nicht kostenlos. Je nach Gemeinde und Bundesland kann diese unterschiedlich hoch ausfallen.

Falls du nicht weißt, wie hoch die Gebühr ist, solltest du entweder bei deinem zuständigen Amt oder bei uns von Gewerbeanmeldung.com nachfragen. Wir verraten dir gerne, wie teuer dir deine Gewerbeanmeldung kommt und bieten dir hier zusätzlich unsere praktische Checkliste an, auf welcher du alle wichtigen Unterlagen und Ämter ebenso findest.

Erlaubnispflichtige Gewerbe eröffnen

Eröffnest du ein erlaubnispflichtiges Gewerbe, solltest du ergänzend alle Bescheinigungen und Nachweise zeitgerecht erbringen. Ob dein Gewerbe erlaubnispflichtig ist oder nicht, erfährst du ebenfalls entweder bei uns oder bei deinem zuständigen Amt.

Eine Gewerbeummeldung durchführen

Während bei einer Neugründung eines Gewerbes immer eine Anmeldung durchgeführt werden muss, musst du bei der Übernahme oder der Veränderung eines Gewerbes eine Gewerbeummeldung abwickeln. Grundlegende Veränderungen in deinem Gewerbe wie etwa eine Veränderung der Rechtsform oder eine neue Definition des Gewerbegegenstands sorgen dafür, dass du dich erneut bei deinem zuständigen Amt melden musst.

Auch der Umzug deines Gewerbes sieht vor, dass du dich melden musst. Sobald sich nämlich die Anschrift eines Betriebes ändert, muss der Gewerbetreibende dies von sich aus bekannt geben. Nur wenn dein Gewerbe in eine andere Stadt zieht, benötigst du keine Ummeldung. In diesem Fall musst du dein Gewerbe an- und abmelden sowie erneut die Anmeldegebühr bezahlen.

Personenbezogne Daten musst du beim Gewerbeamt ändern

Ebenso musst du dein Gewerbe ummelden, wenn sich deine Personenbezogenen Daten ändern. Dies ist unter anderem der Fall, wenn du deinen Namen änderst. Dabei ist es egal, ob du heiratest oder dich scheiden lässt. Übernimmst du ein bereits bestehendes Gewerbe, musst du auch dein zuständiges Amt aufsuchen.

Für die Ummeldung benötigst du nahezu dieselben Unterlagen wie für die Anmeldung. Möchtest du sie schriftlich durchführen, musst du die Unterlagen als Kopie beilegen. Bei der persönlichen Ummeldung musst du hingegen die Originaldokumente vorzeigen. Anders als bei der Anmeldung bekommst du jedoch einen Antrag zur Gewerbeummeldung.

Die Ummeldung wird ebenfalls innerhalb ein paar Tagen bearbeitet. Für die Bearbeitung musst du wiederum eine geringe Gebühr bezahlen. Damit somit nicht innerhalb eines kurzen Zeitraums mehrfach die Gebühr und der Arbeitsaufwand anfallen, solltest du bereits bei der Anmeldung die Bezeichnung deines Gewerbes so wählen, dass sie eine Vielzahl an Betätigungsfelder abdeckt.

Rechtzeitig das Gewerbe anmelden: Welche Unterlagen werden benötigt

Möchtest du ein Gewerbe in Deutschland betreiben, musst du dieses immer beim Gewerbeamt anmelden. Dieses befindet sich in deiner Stadt oder einer Gemeinde. Für die Anmeldung benötigst du mehrere Unterlagen wie etwa

  • Anmeldeformular
  • Bescheinigungen und Nachweise
  • Personalausweis oder Reisepass

Anmeldung in wenigen Tagen

Deine Anmeldung wird meist innerhalb weniger Tage bearbeitet. Wir von Gewerbeanmeldung.com verraten dir gerne, wo du dein Gewerbe anmelden kannst bzw. musst und helfen dir mit den Unterlagen und dem Ausfüllen des Anmeldeformulars.

Empfehlung

Wähle zunächst die Rechtsform. Die meisten beginnen Ihr Unternehmen mit einem Kleingewerbe im Nebenerwerb. Daraufhin solltest du einen Businesplan erstellen, der dir hilft gerade auch als Kleingewerbetreibender ob du mit deinem Finanzplan richtig liegst.

Berechne dabei alle Kosten die dir entstehen und kalkuliere die Einnahmen nach besten Möglichkeiten ohne dich selber zu überschätzen. Prüfe Die Marktbegleiter in deiner Umgebung. Viele eröffnen in der Garstronomie z.B. eine Gaststätte und gerade davon gibt es in Deutschland über 500.000.

Weitere Gewerbe Themen und zu juristischen personen:

Wann und wo kann ich mich im Gewerbeamt anmelden

Gewerbeamt bei der Gewerbeanmeldung – diese Behörden werden informiert

Gewerbeamt bei der Gewerbeanmeldung


Welche Behörden verständigt das Gewerbeamt bei der Gewerbeanmeldung?

In Deutschland gilt für jede gewerbliche Tätigkeit eine Meldepflicht beim Gewerbeamt. Lediglich bei den freien Berufen besteht hier eine Ausnahme. Ergänzend zur Anmeldung musst du als Gewerbetreibender bzw. Unternehmer noch andere Nachweise und Bescheinigungen erbringen. Doch nach der Anmeldung bei deinem zuständigen Amt ist der Betriebsweg für dich noch nicht fertig. Dein zuständiges Amt verständigt nach der Gewerbeanmeldung andere Behörden, welche du gegebenenfalls ebenfalls aufsuchen und die Meldung dort durchführen musst.

Gewerbeanmeldepflicht in Deutschland

Für alle Gewerbe in Deutschland gilt die Anmeldepflicht beim zuständigen Amt. Unter einer gewerblichen Tätigkeit wird verstanden, wenn diese selbstständig sowie dauerhaft mit dem Ziel der Gewinnerzielung ausgeführt wird. Somit fallen alle Unternehmen, welche sich zum Beispiel aktiv an der Produktion oder am Handel beteiligen, darunter. Möchtest du einen Gewerbebetrieb jeglicher Größe in Deutschland eröffnen, solltest du dein Gewerbe am besten schon vor der Aufnahme der eigentlichen Geschäftstätigkeit beim Gewerbeamt anmelden. Die rechtzeitige Anmeldung sorgt sowohl für eine Rechtssicherheit sowie der Verbindlichkeit gegenüber deinen Kunden. Erlaubnispflichtige Gewerbe dürfen zudem nicht ohne offizielle Zustimmung eröffnet und geführt werden.

Die Gewerbeanmeldepflicht beschränkt sich in Deutschland zugleich nicht auf Unternehmer mit einem Ladengeschäft. Auch gewerbliche Tätigkeiten über das Internet wie etwa der Verkauf von Waren müssen angemeldet werden. In manchen Fällen meldet sich das Gewerbe- oder Finanzamt sogar eigenständig bei den Gewerbetreibenden. Wird das Gewerbe dennoch nicht beim zuständigen Amt in deiner Stadt oder deiner Gemeinde angemeldet, musst du mit einer Verwaltungsstrafe in einer Höhe von bis zu 3.600 Euro rechnen. Das Finanzamt kann dir gegenüber zusätzlich eine Strafe verhängen, wenn du deine Einnahmen aus deinem Gewerbe nicht richtig versteuerst. Neben hohen Nachzahlungen werden ebenso Strafzahlungen verhängt.

Anmeldemöglichkeiten für alle gewerblichen Unternehmen

Damit du dein Gewerbe ordnungsgemäß anmelden kannst, musst du lediglich das Anmeldeformular richtig ausfüllen. Das Formular bekommst du

  • direkt beim Gewerbeamt
  • per Download im Onlineportal
  • über eine reine Onlineanmeldung

Standardmäßig kannst du dir das Formular vor Ort abholen und auch gleich beim Amt ausfüllen. Möchtest du das Formular mit nach Hause nehmen und gemeinsam mit uns von Gewerbeanmeldung.com ausfüllen, kannst du es entweder mit allen Unterlagen per Post einschicken oder persönlich vorbeibringen. Ebenso füllen wir gerne mit dir gemeinsam das Onlineformular aus. Eine reine Onlineanmeldung ist jedoch noch nicht überall in Deutschland möglich. Du kannst dich eigenständig darüber informieren, in welchen Gemeinden du dein Gewerbe über das Internet anmelden kannst. Wir sagen dir ebenfalls gerne, wo eine Onlineanmeldung möglich ist. Vor der Anmeldung solltest du zugleich unsere Checkliste hier durchsehen, damit du alle notwendigen Unterlagen bereit hast.

Versäumst du die rechtzeitige Anmeldung deines Gewerbes beim zuständigen Amt, kannst du diese häufig ohne eine Strafe nachholen. Die nachträgliche Anmeldung muss aber mit einem guten Grund passieren. Folglich musst du explizit darauf hinweisen, dass dein Gewerbe ohne vorherige Planungsphase und somit spontan gegründet wurde.

Ergänzend gilt die Anmeldepflicht nur für Hauptgewerbe. Jede nebengewerbliche Tätigkeit fällt gleichfalls unter die Anmeldepflicht. Als Kleinunternehmer kannst du jedoch von der sogenannten Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen, welche dir steuerliche Vorteile verschafft. Freibeträge bei der Gewerbe- und Lohnsteuer sorgen für keine großen Zusatzbelastungen für dein Nebengewerbe.

Weitere Schritte nach der Gewerbeanmeldung

Hast du dein Gewerbe mit dem Anmeldeformular erfolgreich bei deinem zuständigen Amt angemeldet und alle notwendigen Unterlagen eingereicht, bekommst du in der Regel innerhalb eines kurzen Zeitraums deinen Gewerbeschein. Mit dem Gewerbeschein ist es dir offiziell gestattet, dein gewerbliches Unternehmen in Deutschland zu führen. Im Grunde ist dein Gewerbeschein dein unterschriebenes und gestempeltes Antragsformular. Erst nach der Ausstellung deines Gewerbescheins werden weitere Behörden und Verbände durch das Gewerbeamt informiert. Zu diesen Behörden gehören vorwiegend

  • das Finanzamt
  • die Industrie- und Handelskammer bzw. IHK
  • die Handwerkskammer
  • das statistische Landesamt
  • die Gewerbeaufsicht

Während du die Gewerbeanmeldung selbstständig durchführen musst, übernimmt dein zuständiges Amt die restlichen Meldungen. Das Finanzamt beispielsweise meldet sich bei dir, um mit dir die steuerlichen Aspekte zu klären. Spätestens ab diesem Punkt kannst du mit dem Finanzamt über die Kleinunternehmerregelung reden. Durch die Kleinunternehmerregelung entfällt für dich Umsatzsteuer. Zugleich vergibt dir das Finanzamt deine eigene Steuernummer.

„Zwangsmitgliedschaften“ für jeden Unternehmer

Die Anmeldung eines Gewerbes sorgt gleichzeitig dafür, dass du dich bei der IHK ein kostenpflichtiges Mitglied werden musst. Das Angebot der IHK kannst du dabei für dich gewinnbringend nutzen, indem du das Beratungs- und Schulungsangebot dort in Anspruch nimmst. Betreibst du ein Handwerksgewerbe, musst du gleichzeitig Mitglied bei der Handwerkskammer werden.

Ergänzend informiert dein zuständiges Amt die Gewerbeaufsicht. Der Aufgabenbereich der Gewerbeaufsicht ist vielseitig. Unter anderem überprüft sie die Örtlichkeiten auf ihre Sachgemäßheit. Gründest du zudem mit deinem Unternehmen ein Gewerbe, musst du dich verpflichtend bei der Berufsgenossenschaft anmelden. Die Berufsgenossenschaft sichert dich im Falle von Berufsunfällen ab. Insofern du nicht allein dein Unternehmen führst und Mitarbeiter beschäftigst, musst du bei der Bundesagentur für Arbeit eine Betriebsnummer beantragen.

Die Meldungen, welche häufig nicht automatisch passieren, werden in der Regel nicht überprüft. Dennoch lässt sich in der Praxis immer häufiger beobachten, dass die jeweilige Behörde nach der Anmeldung des Gewerbes beim Gewerbetreibenden vorbeischaut und die getroffenen Angaben auf ihre Richtigkeit hin kontrolliert. Die Maßnahmen dienen den Städten und Kommunen als Schutz vor den sogenannten Briefkastenfirmen, welche für Betrügereien genutzt werden.

Pflichten für überwachungsbedürftige Gewerbe

Möchtest du ein überwachungsbedürftiges Gewerbe betreiben, musst du nicht nur die Anmeldungen durchführen. Ebenso musst du ein Führungszeugnis sowie einen Gewerbezentralregisterauszug vorlegen. Unter die überwachungsbedürftigen Gewerbe fallen unter anderem

  • Privatkrankenanstalten
  • Spielhallen
  • Pfandleihen
  • Bewachungsgewerbe
  • Versicherungsberater und -vermittler
  • Reisegewerbe

Nur wenn du bei den überwachungsbedürftigen Gewerben alle Unterlagen bei der Anmeldung vorlegen kannst, kannst du sie abschließen. Manchmal verlangt das Finanzamt von dir zusätzlich eine Unbedenklichkeitserklärung. Mit dieser Erklärung offenbarst du deine finanziellen Verhältnisse.

Anmeldegebühren für jedes Gewerbe

Führst du eine Gewerbeanmeldung beim Gewerbeamt aus, ist diese nicht kostenlos. Die Gebühren für die Gewerbeanzeigen unterscheiden sich dabei in jeder Gemeinde, sodass du in Deutschland mit verschieden hohen Kosten für die Anmeldung deines Gewerbes rechnen musst. Durchschnittlich betragen die Kosten für die Anmeldung von gewerblichen Tätigkeiten sowie eines Gewerbes zwischen 10 und 60 Euro. Meldest du hingegen dein Gewerbe um, musst du eine Gebühr von rund 20 Euro entrichten.

Dennoch musst du nicht bei jeder Gemeinde in Deutschland eine Gebühr bezahlen. Viele Gemeinden verzichten inzwischen auf die Gebühren, sodass die Anmeldung dort kostenlos ist. Manche Gewerbeämter verlangen außerdem für jeden Schritt eine eigene Gebühr. Somit musst du die Anmeldung sowie die Ummeldung deines Gewerbes einzeln bezahlen. Die Gebühr bzw. Gebühren entrichtest du dabei stets direkt bei der Anmeldung vor Ort in deinem zuständigen Amt. Füllst du die Anmeldung über das Internet aus, musst du die Gebühr über das Webportal bezahlen.

Gewerbeanmeldung leicht gemacht

Meldest du dein Gewerbe bei deinem zuständigen Gewerbeamt an, übernimmt es für dich nicht immer automatisch die Verständigung bei weiteren Ämtern. Somit musst du selbst gegebenenfalls mit

  • dem Finanzamt
  • der Industrie- und Handelskammer bzw. IHK
  • der Handwerkskammer
  • dem statistischen Landesamt
  • der Gewerbeaufsicht

in Verbindung treten. Wir von Gewerbeanmeldung.com helfen dir gerne, die für dich notwendigen Ämter festzulegen und geben dir Informationen, welche Unterlagen du benötigst und welche Ämter du wann kontaktieren musst.

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