Gewerbeanmeldung Online

Eine Gewerbeanmeldung ist Pflicht, wenn man einer gewerblichen Tätigkeit nachkommen möchte. In Deutschland herrscht die Anzeigepflicht nach der GewO. Was sagt die GewO über die Gewerbeanmeldung? Diese sagt, dass man einen selbstständigen Betrieb bei der zuständigen Behörde melden muss.

Dies gilt nicht nur für eine Neugründung, sondern auch für eine Verlegung, wenn der Gegenstand des Gewerbes sich ändert oder der Betrieb aufgegeben wird. Wenn eine selbstständige, langfristige Tätigkeit vorliegt und diese Gewinn einbringen soll, muss man dies dem Gewerbeamt mitteilen.

Wie geht man vor, wenn man sein Gewerbe anmelden möchte?

Wer ein Gewerbe gründen möchte, muss sich mit dem Gewerbeamt in Verbindung setzen. In der Regel muss man dafür einen Termin vereinbaren. Vor Ort reicht man dann die Unterlagen ein. Zu diesen Unterlagen zählen das Formular, der Personalausweis und Reisepass, eventuell auch Erlaubnisse oder Nachweise (abhängig von der Tätigkeit).

Wenn alle Unterlagen eingereicht worden sind, muss man noch die Bearbeitungsgebühren zahlen. Die Höhe der Bearbeitungsgebühren können von Stadt zu Stadt variieren, doch in der Regel betragen sie 20 bis 100 Euro. Nachdem alle notwendigen Unterlagen eingereicht worden sind, kann es sein, dass man direkt den Gewerbeschein kriegt. Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung, um der Tätigkeit nachkommen zu dürfen.

Kann man es auch Online erledigen?

Ja, heut zu Tage ist es möglich, dass man sein Gewerbe online anmelden kann. Ob es tatsächlich in der eigenen Stadt möglich ist, muss man vorher herausfinden.

Der Ablauf bei der Online Anmeldung ist auch derselbe wie vor Ort. Das Formular wird hierbei online ausgefüllt und die Unterlagen werden eingereicht. Die Bestätigung kriegt man dann per Post zugeschickt.

Wo liegt der Unterschied zwischen der Anmeldung vor Ort und Online?

Einen großen Unterschied gibt es hierbei nicht. Der einzige Unterschied liegt darin, dass bei der Online Anmeldung alles digital abläuft. Doch eine Online Anmeldung bringt einige Vorteile mit sich.

Dadurch kann man sich sehr viel zeit einsparen und direkt sein Gewerbe anmelden, ohne dass man von einer Öffnungszeit oder einem Termin abhängig ist. Außerdem muss man auch nicht im Wartezimmer warten. Man kommt der Anmeldung ganz bequem vom Sofa aus nach. Der Nachteil ist, dass man eventuell offene Fragen nicht sofort klären kann.

Wer unterliegt der Anzeigepflicht des Gewerbes?

Jeder, der eine gewerbliche Tätigkeit ausüben möchte, muss ein Gewerbe anmelden. Aber nicht jede Tätigkeit ist eine gewerbliche! Es gibt Ausnahmen, die nicht der GewO unterliegen. Diese sind die Freiberufler.

Freiberufler sind gesetzlich geregelt und üben keine gewerbliche Tätigkeit aus. Ein Freiberufler könnte zum Beispiel ein Arzt, Architekt und Schriftsteller sein (und noch viele andere Berufe). Bei einem Freiberufler liegt meistens ein akademischer Abschluss vor. Vorerst sollte man deshalb abklären, ob man nun ein Gewerbe anmelden muss.

Was passiert nach dem man das Gewerbe online angemeldet hat?

Nach dem das Gewerbe angemeldet worden ist, wird das Finanzamt, die IHK und eventuell das Handwerkskammer benachrichtigt. Vom Finanzamt kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen, welchen man ausfüllen und zurückschicken muss.

Außerdem wird auch jedes Gewerbe zum Mitglied bei der IHK. Diese Mitgliedschaft ist Pflicht und kostet das Gewerbe einen jährlichen Beitrag. Wie hoch diese Gebühren sind, hängt von der Rechtsform des Gewerbes ab.

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Gewerbe anmelden online

Kann man online ein Gewerbe anmelden?

Im Zeitalter der digitalen Revolution ist es durchaus Möglich, eine Online Anmeldung durchzuführen. Dies ist vor allem für Menschen eine erhebliche Erleichterung, die bisher aufgrund eines Hauptjobs nie die Zeit gefunden hatten, beim Gewerbeamt zu erscheinen oder einen Termin zu vereinbaren.

Doch von nun an kann man ganz in Ruhe und bequem von Zuhause aus ein Gewerbe online anmelden. Für die Online Anmeldung benötigt man allerdings einige Dinge. Zunächst muss die Gebühr für die Bearbeitung der Anfrage bezahlt werden. Das kann man problemlos per Online Banking erledigen. Diese Gebühren betragen rund 20 bis 60 Euro und unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. Des Weiteren benötigt man:

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können auch weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis, diese Dokumente verursachen weitere Kosten,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • Gewerbe, die im Handelsregister eingetragen sind, müssen den Auszug dabei haben.

Diese Dokumente müsste man dann anschließend hochladen. Man muss dann das Formular ausfüllen. Da muss man unter anderem Angaben zum Gründer und zum Betrieb machen. Eben auch, ob man ein Neben oder Hauptgewerbe gründen möchte. Als Hauptgewerbe müsste man nämlich die Krankenkasse aus der eigenen Tasche bezahlen. Diese Dateien schickt man dann ab und erhält dann innerhalb weniger Tage dann den Gewerbeschein.

Bei einigen Gemeinden kann man diese sogar sofort herunterladen. Allerdings akzeptieren nicht alle Ämter die elektronische Unterschrift, wie es zum Beispiel in Hamburg der Fall ist. Da müsste man die eigene Unterschrift entweder per Post oder persönlich vor Ort abgeben. Ein weiteres Problem mit der Online Gewerbeanmeldung ist, das diese nicht flächendeckend in ganz Deutschland angeboten wird. Aktuell ist dies vor allem in Großstädten und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens vertreten.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Für viele ist die Gewerbeanmeldung Neuland. Demnach weiß man auch gar nicht, was einen bei einem Gewerbeamt überhaupt erwartet. Um deine Neugier zu befriedigen und auch, damit du dich besser darauf vorbereiten kannst, erhältst du einen Einblick auf das Formular bei der Gewerbeanmeldung.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Informationen rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Wo muss man eigentlich ein Gewerbe anmelden?

Wenn man den klassischen Weg der Anmeldung gehen möchte, muss sich beim Gewerbeamt anmelden. Einige Ämter erlauben es, wenn man einfach vor Ort erscheint und die Kleingewerbe Anmeldung so vorantreibt. Dann muss man allerdings auch hinnehmen, das man etwas Zeit im Wartezimmer verbringen muss. Andere Ämter wieder verlangen eine vorherige Terminvereinbarung.

Dann kann es gut und gerne Mal vorkommen, das man ein Gewerbe erst nach ein oder zwei Monaten anmelden kann, weil die bisherigen Plätze alle reserviert sind. Man muss dann genau wie bei der Online Gewerbeanmeldung auch, die selben Kosten bezahlen und die Dokumente dabei haben, sowie das Gewerbe Formular ausfüllen.

Dann erhält man vor Ort den Gewerbeschein. Dieser erlaubt es einem Gründer allerdings noch nicht, mit der gewerblichen Tätigkeit direkt Geld zu verdienen. Das darf man nämlich erst nachdem man den Bogen zur steuerlichen Erlassung ausgefüllt und zurückgeschickt hat, sowie die Steuernummer erhalten hat.

Wie viel kostet ein Gewerbe im Jahr?

Ein Kleingewerbe anmelden kann jeder, die jährlichen Gebühren für das Gewerbe aber auch…? Ja! Denn diese sind bei einem Kleingewerbe sehr moderat und bereiten einem nicht so große Probleme. Denn, da fallen zunächst die Gebühren beim Gewerbeamt rein, die 20 bis 60 Euro kosten und eben nur im ersten Jahr gezahlt werden müssen. Außerdem ist man als Gewerbetreibender in Deutschland verpflichtet, bei der IHK Mitglied zu sein. Das kann man nicht umgehen.

Die jährlichen Kosten bei der IHK betragen rund 30 bis 70€. Das wären im ersten Moment auch die einzigen wirklichen Kosten. Es kann allerdings passieren, dass die IHK bereits im ersten Jahr eine Beitragsrechnung schickt. Als Personengesellschaft hat man dann die Möglichkeit, dem innerhalb einer festgelegten Frist zu widersprechen.

Dann kannst du gerne unsere IHK-Gebühren-Beratung in Anspruch nehmen. Da überprüfen nämlich die Experten von GewerbeAnmeldung.com, ob die Möglichkeit besteht, deine Kosten auf ein Minimum von bis zu 0€ zu senken. Ja du hast richtig gelesen, die Möglichkeit einer vollständigen Minimierung der Kosten ist im Bereich des Möglichen. Zwar gibt es dafür keine Garantie, dennoch sprechen die bisheringen Erfahrungen für die IHK-Gebühren-Beratung.

Wenn du dich ebenfalls überzeugen und mehr erfahren möchtest, dann klicke hier -> Auch können zusätzliche Kosten entstehen, wenn das Unternehmen wächst und man Mitarbeiter bezahlen muss, eine Räumlichkeit benötigt oder aber auch Patente anmelden muss. Doch das sind Kosten, die bei entsprechender Entwicklung sich viele Gründer wünschen würden.

Fazit:

Online Gewerbeanmeldung? Check! In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und in einigen Großstädten ist diese Art der Anmeldung bereits Gang und gebe. Für jeden, der bisher aufgrund der ungünstigen Öffnungszeiten oder aufgrund der eigenen Arbeitszeit nie die Zeit gefunden hatte, beim Gewerbeamt zu erscheinen, hat jetzt die Möglichkeit, das Gewerbe online und ohne Probleme anzumelden. Dafür muss man zunächst eine Gebühr von rund 20 bis 60€ die sich von Stadt zu Stadt unterscheidet. Des Weiteren benötigt man:

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • eine Melde-Bestätigung oder als Nicht EU Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können auch weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis, diese Dokumente verursachen weitere Kosten,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • Gewerbe, die im Handelsregister eingetragen sind, müssen den Auszug dabei haben.

Dann erhält man innerhalb weniger Tagen den Gewerbeschein.

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Gewerbe anmelden online

Online Gewerbeanmeldung

Wo kann man ein Gewerbe anmelden?

Um eine Gewerbeanmeldung durchführen zu können muss man sich beim Gewerbeamt anmelden. Das klingt im ersten Moment immer einfacher, als es in Wirklichkeit ist, denn in einigen Städten, vor allem in größeren, kann es sein, dass es mehrere Gewerbeämter gibt oder man sich auch bei Ordnungsämter oder Handwerkskammern anmelden kann.

Um ein Gewerbe anzumelden, muss man entweder einen Termin vereinbaren oder vor Ort erscheinen, mit dem wissen, vielleicht etwas im Wartezimmer warten zu müssen. Bei der Gewerbeanmeldung muss man zunächst eine Gebühr für die Bearbeitung bezahlen, die rund 20 bis 60 Euro kostet. Je nach Stadt kann sich der Preis hierbei unterscheiden. Bei Anmeldung dabei haben muss man:

  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass,
  • je nach Art des Gewerbes können auch weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Handwerkskarte oder ein Gesundheitszeugnis, diese Dokumente verursachen weitere Kosten,
  • als Minderjähriger benötigt man die Erlaubnis der Erziehungsberechtigten,
  • sofern man persönlich nicht vor Ort erscheinen kann, kann man einer Person auch eine Vollmacht aussprechen, dann muss diese Person allerdings auch den Personalausweis und eine Bestätigung bei sich haben,
  • Gewerbe, die im Handelsregister eingetragen sind, müssen den Auszug dabei haben.

Beim Gewerbeamt kriegt man ein Formular vorgelegt, welches man ausfüllen muss. Dort müssen Angaben zum Gründer und zum Betrieb gemacht werden. Unter anderem auch, ob es sich bei dem Gewerbe um ein Haupt- oder Nebengewerbe handelt. Bei einem Hauptgewerbe ist es nämlich so, dass man die eigene Krankenkasse in der Regel selbst bezahlen muss.

Die Wahl kann demnach eine weitreichende Entscheidung haben. Für Studenten gilt, dass das Studium als Hauptjob angesehen wird. Wenn dieses Formular ausgefüllt, unterschrieben und gestempelt wurde, wird diese kopiert. Die Kopie erhält dann der Gewerbetreibende.

Diese Kopie fungiert dann als Gewerbeschein. Dieser Schein allerdings gibt einem noch nicht das Recht, mit der gewerblichen Tätigkeit bereits Geld zu verdienen. Das darf man nämlich erst dann, nachdem man beim Finanzamt vorstellig wurde und die neue Steuernummer erhalten hat. Sowie den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zurückgeschickt hat.

Das Gewerbeamt schickt die Informationen bezüglich des Gründers weiter an das Amt der Finanzen. Diese melden sich dann innerhalb von sieben bis zehn Tagen beim Gründer. Falls sich niemand melden sollte, sollte man selbst einmal dort anrufen und Fragen was Sache ist. Vom Finanzamt erhält man dann die Steuernummer, die dann für das Unternehmen gilt.

Manchmal erlauben Ämter bei kleinen Gewerben auch, die eigene Steuernummer zu verwenden. Außerdem erhält man dann auch den steuerlichen Erfassungsbogen. Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Sorgfalt ausgefüllt werden.

Dort muss man beispielsweise die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, falls diese in Betracht kommt. Die Kleinunternehmerregelung ist eine kleine Hilfe für die Gewerbetreibenden, wo man keine Gewerbesteuern zahlen muss, wenn einige Voraussetzungen erfüllt worden sind. Auch muss man bei dem Fragebogen angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Man sollte hier das Gewerbe so umfassend wie möglich beschreiben und keinen Aspekt auslassen.

Kann man Online ein Gewerbe anmelden?

Mittlerweile können immer mehr Menschen die Gewerbeanmeldung online beantragen. Um die Gewerbeanmeldung online durchführen zu können, muss man zunächst schauen, ob die eigene Gemeinde oder Stadt diesen Service überhaupt anbietet. Denn dieser Online Service wird noch nicht flächendeckend in Deutschland angeboten.

Es ist allerdings für Gründer eine enorme Erleichterung, die bisher aufgrund der ungünstigen Öffnungszeiten nie wirklich bei dem Gewerbeamt erscheinen konnten. Bequem von Zuhause aus eine Online Anmeldung durchzuführen hat natürlich was.

Bei der Online Anmeldung muss man die selben Dokumente als Kopie hochladen, wie bei dem normalen Gang zum Gewerbeamt. Auch müssen die Gebühren bezahlt werden. Nachdem alles erforderliche getan wurde, kann man den Gewerbeschein in der Regel sofort herunterladen. Das ganze Prozedere dauert rund zehn bis 15 Minuten.

Nachdem das Gewerbeamt die Daten erhalten und verarbeitet hat, werden diese an das Finanzamt weitergeleitet. Nachdem man das Gewerbe anmeldet hat, dauert es rund zehn Tage, bis man dann was vom Amt der Finanzen etwas erhält.

Bis wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Man sollte die Gewerbeanmeldung so schnell wie möglich durchführen. Jeder, der in Deutschland eine Tätigkeit ausübt, die einen Gewinn als Absicht verfolgt, muss angemeldet werden. Ausgenommen von der Regelung sind Freiberufler, die nicht Gewerbepflichtig sind und nur beim Finanzamt vorstellig werden müssen, sowie Leute, die unter die Hobbyregelung fallen.

Das sind Leute, die mit einer gewerblichen Tätigkeit unter 410€ im Jahr bleiben. Alle anderen sind dazu verpflichtet, ein Unternehmen anzumelden. Falls man zu spät ein Gewerbe angemeldet hat, muss man die bisher ausgefallenen Steuern nachzahlen plus einem Zinssatz.

Für die Anmeldung hat man bis zu 60 Wochen rückwirkend noch Zeit. Dennoch sollte man sich nicht allzu lange Zeit lassen, denn die Ämter können ein Bußgeld aussprechen, welches es in sich haben kann. Im schlimmsten Fall drohen Kosten von bis 1000€ und mehr.

In einigen Städten, wie es in Bayern der Fall ist, kann ein Bußgeld von bis zu 50.000€! ausgehängt werden. Falls du das Gewerbe noch nicht angemeldet haben solltest, hole dies so schnell wie möglich nach. Bei eher kleineren Umsätzen lassen die meisten Ämter eher Milde walten, doch allein darauf vertrauen sollte man nicht.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Für viele ist die Gewerbeanmeldung Neuland. Demnach weiß man auch gar nicht, was einen bei einem Gewerbeamt überhaupt erwartet. Um deine Neugier zu befriedigen und auch, damit du dich besser darauf vorbereiten kannst, erhältst du einen Einblick auf das Formular bei der Gewerbeanmeldung.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Gewerbe machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort musst du Dinge angeben wie:

  • wie dein Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht du hast,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen Infos rund um den Betrieb preisgegeben werden. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder sie Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Fazit:

Die Gewerbeanmeldung Online ist für jeden, der einen hektischen Alltag hat, aber trotzdem ein Kleingewerbe anmelden möchte, ideal. Bei einer solchen Gewerbeanmeldung muss man die selben Dokumente vorlegen, wie beim klassischen Gang zum Amt des Gewerbes.

Nachdem die Gewerbeanmeldung Online abgeschlossen wurde, erhält man innerhalb von wenigen Tagen einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, sowie eine Steuernummer vom Finanzamt.

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Gewerbe Anmelden Online

Kann man ein Gewerbe online anmelden?

Jain! Immer mehr Städte in der Bundesrepublik pirschen mit den Hufen und wollen ihren Internet Service Online nehmen. Einige Städte und sogar ein Bundesland sind hierbei federführend vorne. In Großstädten wie Hamburg, München oder Berlin kann man sein Gewerbe online anmelden.

Nordrhein-Westfallen ist das Bundesland, mit den meisten Städten, die die Gewerbeanmeldung online bereitstellen. Genauso, wie du zum Gewerbeamt gehst und einige Unterlagen dabei haben musst, so musst du auch bei der Gewerbeanmeldung im Online Bereich deine Informationen hochladen. Was du unbedingt brauchst sind:

  • eine Kopie deines aktuellen Personalausweises oder deines Reisespasses,
  • eine Kopie deiner Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art deines Gewerbes kann es sein, das du noch weitere Dokumente hochladen musst, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte.

Nachdem du alle wichtigen Daten eingegeben hast, kannst du in den meisten Fällen den Gewerbeschein herunterladen. In einigen Städten ist es allerdings noch nicht möglich, dass die Gewerbeanmeldung Online vollständig alleine ausreicht. Beispielsweise muss man in Hamburg noch die eigene Unterschrift abgeben. Ob du selbst beim Gewerbeamt erscheinst oder deine Unterschrift per Post schickst, ist dir überlassen. Die Kosten für eine Gewerbeanmeldung unterscheiden sich von Stadt zu Stadt und betragen rund 20 bis 60 Euro.

Vor- und Nachteile einer online Kleingewerbe-anmeldung?

Ein Kleingewerbe anmelden und dafür extra zum Gewerbeamt gehen? Nicht mehr heute! Wir Leben im Zeitalter des Internets. Da trifft es sich gut, das wir mittlerweile auch den Service angeboten bekommen, unsere Anmeldung bequem von zu Hause aus durchführen zu können.

Eines der größten Vorteile ein Gewerbe im Internet anzumelden ist, das man seine Zeiten komplett flexibel einteilen kann. Wenn man zum Gewerbeamt geht, gibt es das Problem, das einiges an Zeit vergehen kann, aufgrund einer langen Wartezeit.

Manche Gewerbeämter wollen fixe Termine vereinbaren, andere wiederum haben nur an bestimmten Tagen auf und das auch meistens eher Mittags. Daher ist es vor allem für Menschen vorteilhaft, die tagsüber aufgrund ihrer Arbeit verhindert sind.

Diese können Online unabhängig von all dem ihren Traum eines eigenen Gewerbes erfüllen. Außerdem erhält man keine Info-Blätter oder sonstige Bögen und verschwendet kein Papier und kann dabei helfen, die Umwelt zu schonen.

Ab wann muss man ein Gewerbe anmelden?

Grundsätzlich sofort, nachdem das wirtschaftliche Interesse besteht, eine Tätigkeit auszuführen, die nicht in einem Angestelltenverhältnis steht. Falls deine Tätigkeit lediglich einen Gewinn von 410 Euro innerhalb eines Jahres generiert, bist du von der Gewerbeanmeldepflicht befreit.

Alles darüber hinaus muss beim Gewerbeamt gemeldet werden. Ein Gewerbe kann auch noch rückwirkend angemeldet werden. Man hat dafür bis zu 60 Monaten Zeit. Allerdings sollte man sich nicht so viel Zeit lassen, denn das Finanzamt kann ein Bußgeld verhängen, welches bis zu 1000 Euro und mehr kosten kann.

Zwar lassen die meisten Ämter bei eher kleineren Beträgen die Sache etwas ruhiger angehen, dennoch bist du verpflichtet, so schnell wie möglich dein Gewerbe so schnell wie möglich anzumelden.

Was und für wen ist die Kleinunternehmerregelung?

Du hast es bestimmt schon Mal irgendwo gehört und dich gefragt, was denn genau die Kleinunternehmerregelung ist. Im wesentlichen ist die Kleinunternehmerregelung eine kleine Starthilfe für Gewerbetreibende. Die Regelung beinhaltet zwei wichtige Komponente:

1. Die vereinfachte Buchführung, durch die sogenannte Einnahme-Überschuss-Rechnung und

2. die Möglichkeit zur Umsatzsteuerfreien Rechnungserstellung und dadurch der Wegfall von der Umsatzsteuervoranmeldung.

Die vereinfachte Buchführung: Das Thema Buchhaltung ist sicherlich das große Grauen für viele Menschen, wenn sie an ein eigenes Gewerbe denken. Das schöne an der Kleinunternehmerregelung ist daher das die Buchhaltung im Grunde weg fällt bzw. für jeden machbar wird.

Sie wird in diesem Fall ersetzt durch die Einnahmeüberschussrechnung. Dafür musst du nichts weiter tun als alle Einnahmen und alle Ausgaben aufzulisten die entsprechenden Rechnungen aufzuheben. Deinen Gewinn, also deinen Einnahmeüberschuss trägst du auf einen Extrablatt auf deiner ganz normalen Steuererklärung ein und reichst deine Einnahmeüberschuss mit ein.

Das war es dann auch. Umsatzsteuerfreie Rechnungen: Wenn du als Kleinunternehmer Rechnungen erstellst, erhebst du keine Umsatzsteuer. Damit entfällt für dich die Umsatzsteuervoranmeldung und somit dann auch das unterjährige Abführen von Umsatzsteuer an das Finanzamt.

Damit dein Kunde auch weiß, warum auf deiner Rechnung keine Umsatzsteuer ausgewiesen ist, wird stets ein Hinweis mit auf die Rechnung geschrieben. Dieser muss wörtlich oder sinngemäß lauten: Kein Ausweis von Umsatzsteuer, da Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG (Umsatzsteuergesetz).

Allerdings gibt es auch einen Nachteil an der Kleinunternehmerregelung. Wer keine Umsatzsteuer in Rechnung stellt, der ist auch nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt. Das bedeutet das du die gezahlte Umsatzsteuer auf Waren, beispielsweise für ein Laptop, welches du extra für deinen Betrieb gekauft hast, nicht vom Finanzamt zurückerstattet bekommst.

Hast du zum Beispiel vor allem zu Beginn deiner unternehmerischen Tätigkeit hohe Kosten, kriegst du diese als Kleinunternehmer nicht zurückerstattet. Deshalb solltest du dir genau überlegen, welche Form eines Unternehmens für dich die beste ist. Als Einstieg in die Unternehmenswelt und vor allem bei geringen Kosten, ist die Kleinunternehmerregelung eine sinnvolle Entscheidung.

Wer darf die Kleinunternehmerregelung verwenden?

Von der Kleinunternehmerregelung darf nur derjenige profitieren, dessen Gewerbe innerhalb des ersten Geschäftsjahres max 22.000€ Umsatz erzielt und um zweiten 50.000€ . Alles, was darüber hinausgeht, wird nicht mehr als Kleinunternehmer angesehen und die Regel verfällt für einen.

Fazit:

Beim Gewerbeamt anmelden? Nicht mehr in diesem Jahrhundert! Gewerbe anmelden online lautet die Zukunft! Das Gewerbe anmelden kann man mittlerweile bequem von zu Hause aus. Immer mehr Gemeinde bieten diesen Service an.

Die Anmeldung beträgt rund 20 bis 60 Euro und unterscheidet sich von Stadt zu Stadt. Du brauchst eine Kopie deines Personalausweises oder Reisepasses, eine Meldebestätigung und musst diese nur noch hochladen.

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Gewerbeanmeldung Online

Im Zeitalter des Internets scheint vieles nicht mehr unmöglich zu sein: Freelancer aus dem fernen Asien zu kontaktieren, Verwandte in anderen Ländern und Kontinenten zu sehen oder eben auch die Gewerbeanmeldung im Internet durchzuführen.

Auch im Land der Dichter und Denker gibt es mittlerweile immer häufiger den Service die Gewerbeanmeldung online durchzuführen. Die Vorteile einer Anmeldung im Internet sind zahlreich und überwiegen die negativen, falls man diese überhaupt so nennen kann.

Vor allem für Menschen mit ungünstigen Schichten kann die Gewerbeanmeldung online eine echte Alternative sein, da diese unabhängig von den Öffnungszeiten das Gewerbe bequem von Zuhause aus anmelden können. Auch muss man keinen bestimmten Termin für die Anmeldung vereinbaren oder auf lange Warteschleifen warten. Infoblätter können auch auf der Webseite gelesen werden, so wird die Umwelt geschont.

Vor allem dauert eine Gewerbeanmeldung nicht mehr so lange und kann innerhalb von nur zehn Minuten abgeschlossen werden. Zum Vergleich: wenn du zum Gewerbeamt gehst, kann es sein, das du bis zu 30 Minuten benötigst, um mit deinem Gewerbeschein den Raum zu verlassen.

Doch es gibt dabei auch einige Nachteile. Zum einen gibt es noch nicht überall im ganzen Land diesen Service. In vielen Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München oder auch im Großraum Nordrhein-Westfalens keine Seltenheit, doch in eher kleineren Gebieten noch nicht immer die Regel.

Auch können, sofern Fragen auftauchen sollten, nicht sofort von einem Berater beantwortet werden. Außerdem akzeptieren einige Städte die elektronische Unterschrift nicht, wie es z B in Hamburg der Fall ist.

Dann kann man die Unterschrift entweder per Post schicken oder selbst vor Ort erscheinen. Alles im Allem ist die Gewerbeanmeldung Online eine echte Alternative und erübrigt die Anmeldung beim Gewerbeamt.

Welche Unterlagen brauche ich um ein Gewerbe anmelden zu können?

Gewerbeamt anmelden und Gewerbeschein beantragen passe, Gewerbeanmeldung per Online heißt die Zukunft, doch welche Unterlagen werden von mir verlangt? Die Gleichen Informationen, wie du sie auch hättest beim Gewerbeamt abgeben müssen. Du brauchst:

  • eine Kopie von beiden Seiten deines Personalausweis bzw. des Reisepasses,
  • eine Meldebestätigung und als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes können weitere Dokumente verlangt werden, wie ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Gesundheitszeugnis etc.

Auch fallen für dich einige Kosten an. Grundsätzlich musst du bei der Gewerbeanmeldung rund 20 bis 60 Euro zahlen. Durch weitere Dokumente wie ein Gesundheitszeugnis können die Kosten weiter steigen, bleiben allerdings noch recht Moderat.

Gewerbe anmelden erledigt – was folgt nun?

Nach dem du dein Gewerbe online angemeldet hast, werden deine Infos an das Finanzamt weitergeleitet. Von denen erhälst du innerhalb weniger Tagen und Wochen die Steuernummer für dein Gewerbe und einen Bogen zur steuerlichen Erfassung. Dort ist es wichtig, das du alle Antworten mit bedacht wählst und keine Frage auslässt.

Beispielsweise musst du angeben, wie deine gewerbliche Tätigkeit denn aussieht. Da solltest du einen großen Rahmen wählen und dein Gewerbe so breit gefächert erklären wie möglich, da das Finanzamt genau alles überprüft. Wenn du Beispielsweise dein Gewerbe mit einem Handy Verkauf beschreibst, aber dann dein Sortiment durch Tablets erweiterst und dies nicht rechtzeitig dem Finanzamt mitteilst, können Konsequenzen drohen. Du siehst, das Gewerbe anmelden ist nur die halbe Miete.

IHK- muss man Mitglied werden?

Ja! Das ist gesetzlich verpflichtend und kann nicht angefochten werden. Die Gebühren pro Jahr betragen als Kleinunternehmer rund 30 bis 70 Euro und können als Unternehmen, welches im Handelsregister eingetragen sind, auf 150 bis 300 Euro steigen.

Auch kann es sein, das du von der IHK unangekündigt eine Beitragsrechnung erhältst. Wir bei Gewerbeanmeldung.com können für dich prüfen, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von bis zu 0 Euro zu senken. Für mehr Infos klicke hier.

Freiberufler vs Gewerbetreibender

Das Gewerbe anzumelden ist für viele der erste große Schritt in die Selbstständigkeit, doch es gibt eine bestimmte Personengruppe, die auch ohne ein Gewerbe Selbstständig sein kann. Darunter zählen die Katalog- und Katalogähnlichen Berufe. Dazu gehören:

  • Ärzte,
  • Schriftsteller,
  • Journalisten,
  • Ingenieure
  • und viele mehr.

Diese Menschen müssen weder die Gewerbeanmeldung vornehmen, noch sind diese verpflichtet bei der IHK Mitglied zu sein. Anzumelden haben sie sich nur bei dem Finanzamt.

Fazit:

Das Gewerbe anmelden kann man mittlerweile ganz Bequem von Zuhause aus und erfordert sowohl keine Mehrkosten, als auch keine zusätzlichen Bemühungen.

Einziges Manko: dieser Service wird noch nicht in allen Gemeinden angeboten. Daher ist es sehr ratsam erst ein Mal zu schauen, ob deine Stadt diesen Service ebenfalls anbietet. Viele Großstädte, wie auch der Großteil des Bundeslandes Nordrhein-Westfalens haben diese Möglichkeit der Online Gewerbeanmeldung. Für das Anmelden des Gewerbes werden einige Unterlagen verlangt:

  • ein Reisepass bzw. ein Personalausweis,
  • die Meldebestätigung,
  • je nach Art des Gewerbes können noch einige weitere Dokumente verlangt werden.

Kosten die für dich entstehen sind erst einmal die 20 bis 60 Euro, die je nach Stadt unterschiedlich viel verlangen. Des Weiteren musst du für die verlangten weiteren Dokumente bezahlen.

Vielmehr kosten hast du allerdings nicht. Personen die als Freiberufler ihr Geld verdienen, sind nicht gewerbepflichtig und müssen nur beim Finanzamt vorstellig werden und auch nicht bei der IHK beitreten. Die IHK verlangt für die Mitgliedschaft eine Gebühr von rund 30 bis 70 Euro.

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Gewerbe Anmeldung Online

Willkommen im Zeitalter der digitalen Revolution. Das Internet und das World Wide Web (WWW) sind für uns eine Art Quelle des Lebens geworden, wo wir einen Großteil unseres Lebens verbringen, unsere Familie und Verwandte treffen, uns für die Schule oder das Studium vorbereiten oder auch bei der Suche nach einer tollen Idee. Für manche auch nur um Videos über Katzen schauen zu können. Dann gibt es noch eine Gruppe von Personen, die sich versuchen selbstständig zu machen und nach geeigneten Seiten suchen, wo sie die benötigten Informationen herkriegen. Da bist du also, auf deiner Plattform rund um die Gründung, Gewerbeanmeldung und Unternehmertum. Wir finden nicht immer wonach wir suchen, doch wenn du ein Gewerbe anmelden möchtest, dann bist du hier genau richtig.

Gewerbeanmeldung – wo muss ich hin?

Wenn du ein Gewerbe anmelden möchtest, dann musst du beim Gewerbeamt vorstellig werden. Oder sagen wir Mal so: früher musstest du es noch, denn mittlerweile bieten sehr viele Städte die Möglichkeit an, das Gewerbe auch Online anzumelden. Diese noch nie dagewesene Option ist ein wahrer Segen für alle Menschen, die bisher aufgrund ihrer ungünstig gelegenen Schicht nie wirklich die Zeit dazu gefunden hatten, das Gewerbe entsprechend anmelden zu können.

Doch das hat in immer mehr Städten ein Ende. Sofern du dein Gewerbe online anmelden möchtest, musst du auch nicht mehr auf lange Wartezeiten warten oder auf die Öffnungszeiten schauen, du kannst alles bequem von Zuhause erledigen. Genau wie bei der normalen Gewerbeanmeldung auch, musst du auch bei der Online Anmeldung einige Voraussetzungen erfüllen, um den Gewerbeschein erhalten zu können.

Als erstes betragen die Kosten für die Anmeldung rund 20 bis 60 Euro und können sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Diese kannst du bequem per Online Banking bezahlen oder wenn du vor Ort erscheinen möchtest in bar begleichen. Dann benötigst du noch die Kopien einiger Unterlagen:

  • deinen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Meldebestätigung oder als Nicht-EU-Bürger einen Aufenthaltstitel,
  • je nach Art des Gewerbes werden weitere Dokumente verlangt (z B das polizeiliche Führungszeugnis, das Gesundheitszeugnis oder eine Handwerkskarte)

Das Gewerbe anmelden ist nicht schwer. Diese Unterlagen und deine Unterschrift reichen aus, um dann den Gewerbeschein zu erhalten. Beachte allerdings, das der Gewerbeschein dir nicht die Erlaubnis gibt, direkt mit der gewerblichen Tätigkeit zu beginnen, dies erfolgt erst nach dem Finanzamt, dazu später gleich mehr.

Auch solltest du wissen, dass einige Städte die elektronische Unterschrift nicht als gültig erklären, wie es in Hamburg der Fall ist. Dafür musstest du deine Unterschrift per Post einreichen oder persönlich vor Ort scheinen und im Gewerbeamt abgeben.

Was folgt nach der Gewerbeanmeldung?

Nachdem du deine wichtigen Informationen bei dem Gewerbeamt abgegeben hast, leitet dieses die Info an das Finanzamt weiter. In der Regel erhälst du innerhalb einer Woche bescheid vom Finanzamt, falls nicht, dann solltest du selbst aktiv werden und dort anrufen.

Du erhälst vom Finanzamt die Steuernummer für das Gewerbe, sowie einen Bogen zur steuerlichen Erfassung. Beantworte die Fragen mit größter Sorgfalt, denn das Finanzamt prüft alles im Nachhinein sehr genau. Wenn du diesen ausgefüllt zurückgeschickt hast, kannst du mit deinem Gewerbe Geld verdienen. Gleichzeitig beginnt auch die Pflichtmitgliedschaft bei der IHK.

Das ist gesetzlich so festgelegt und kann nicht widerrufen werden. Die jährlichen Beträge der IHK kosten für kleinere Betriebe rund 30 bis 70€ und die, die im Handelsregister eingetragen sind, rund 150 bis 300€. Auch wenn die Mehrkosten vor allem zu Beginn sehr nervig sein können, so sollte man immer berücksichtigen, das die IHK einem viele Weiterbildungskurse und Zertifikate anbietet.

Diese wiederum können das Unternehmen weiter aufwerten, so dass am Ende wieder mehr Geld eingenommen werden kann. Es kann allerdings Geschehen, das du innerhalb des ersten Geschäftsjahres eine Beitragsrechnung von der IHK erhälst. Die Verursachung von Mehrkosten kann sehr ärgerlich sein, vor allem dann, wenn man ohnehin plante Neuanschaffung zu bekommen, für die dann das Geld fehlen würde.

Würde.. denn so muss es letztlich nicht kommen. Die Experten auf GewerbeAnmeldung.com bieten nämlich eine IHK-Gebührenberatung an. Dort wird geprüft, ob die Möglichkeit besteht, die Kosten auf ein Minimum von sagenhaften 0€ zu senken.

Richtig gelesen: die Kosten können am Ende gleich null betragen. Dafür gibt es allerdings keine Garantie. Die Erfahrungen und Bewertungen der bisher zahlreichen Gewerbeleute sprechen hingegen eine deutlich positive Sprache. Falls du Gerne mehr darüber wissen möchtest, dann klicke hier.

Wer muss alles ein Gewerbe anmelden?

Unabhängig davon, ob du nun zum Gewerbeamt musst oder deine Unterlagen per Online einreichen möchtest, wer ist überhaupt verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden?

Es gibt nämlich einige Berufe, die nicht dazu verpflichtet werden, die Gewerbeanmeldung durchführen zu müssen. Dazu gehören die Katalog- und die Katalogähnlichen Berufe. Unter anderem gehören dazu:

  • Anwälte,
  • Ärzte,
  • Schriftsteller,
  • Journalisten,
  • Schriftsteller,
  • und viele weitere mehr.

Diese Berufe müssen nur beim Finanzamt vorstellig werden. Auch entfällt so die Verpflichtung des Eintritts bei der IHK, da diese kein Gewerbe besitzen.

Fazit:

Das Anmelden eines Gewerbes ist vor allem in unserer heutigen Zeit sehr einfach zu machen. Statt ein Amt aufzusuchen, können wir unsere Unterlagen ganz bequem von zu Hause aus hochladen und das Gewerbe anmelden. Die Kosten für den Gewerbeschein kosten rund 20 bis 60€, je nachdem, wo man die Gewerbeanmeldung vornimmt, da sich dies von Stadt zu Stadt unterscheiden kann. Unterlagen die hierfür benötigt werden, sind:

  • ein Reisepass bzw. der Personalausweis,
  • eine Meldebestätigung,
  • je nach Art des Gewerbes weitere Dokumente.

Nach Erhalt des Gewerbescheins kann noch nicht mit der gewerblichen Tätigkeit begonnen werden. Die Informationen werden an das Finanzamt weitergeleitet und man erhält innerhalb der kommenden Tage und Wochen die neue Steuernummer und einen Bogen zur steuerlichen Erfassung, die ausgefüllt zurückgeschickt werden müssen.

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Gewerbe Anmeldung Online

Gewerbe online anmelden

Kann man ein Gewerbe online anmelden?

Ein Gewerbe online anzumelden ist möglich, dies ist aber Standort abhängig. Bevor man ein Gewerbe anmeldet, sollte man sich zuerst erkunden ob es in der jeweiligen Stadt angeboten wird. Diese Informationen findet man auf der Internetseite der jeweiligen Stadt. In Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hessen ist dies online möglich.

Dies online tun zu können, bringt einige Vorteile mit sich. Die Gewerbeanmeldung per online durchführen zu können, ist bereits ein sehr wichtiger Vorteil, da man es bequem von Zuhause aus machen kann. Es gibt keine lange Wartezeiten vor Ort und man kann selbst bestimmen, zu welchem Zeitpunkt man es macht. Dadurch kann die Anmeldung auch schneller erfolgen.

Die Bearbeitungszeit variiert, je nach dem, um was für ein Gewerbe es sich dabei handelt. Auch online muss man, wie vor Ort, die notwendigen Unterlagen abgeben. Unterlagen wie zum Beispiel das Formular zur Anmeldung und der Personalausweis, eventuell eine Meldebescheinigung und als nicht EU-Bürger eine gültige Aufenthaltsgestattung, wird auf jeden Fall benötigt.

Welche weiteren Unterlagen benötigt werden, hängt davon ab was genau man für ein Gewerbe anmelden möchte bzw welche Tätigkeit man ausübt oder welche Dienstleistung man anbietet. Die Kosten hierbei belaufen sich auf rund 10 bis 60 Euro und mehr.

Wo kann ich ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe kann sowohl online, als auch vor Ort angemeldet werden. Wer ein Gewerbe vor Ort anmelden möchte, muss erstmal einen Termin vereinbaren. Bei der Gewerbeanmeldung des Gewerbes spielen verschiedene Ämter eine Rolle, wie z.B. das Gewerbeamt selber, das Finanzamt, die Industrie- und Handelskammer (IHK) , die Berufsgenossenschaft und eventuell auch die Krankenkasse kann dabei eine Rolle spielen.

Die Kleingewerbe Anmeldung erfolgt zuerst beim Gewerbeamt, wo man ein Formular zum anmelden ausfüllen muss. Ein Kleingewerbe muss man nicht unbedingt im Handelsregister eintragen, aber man hat die Möglichkeit es zu tun. Es hat zum Beispiel den Vorteil, dass der Name des Unternehmens geschützt ist und nicht von Nachahmern kopiert werden kann.

Danach kommt das Finanzamt in Spiel. Die schicken einen Fragebogen und auch die Steuernummer. Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung muss ausgefüllt und zurückgeschickt werden. Nach dem dies erfolgt ist, ist die Mitgliedschaft bei der IHK gesetzlich verpflichtend.

 

Wann muss ich ein Gewerbe anmelden?

Ein Gewerbe anzumelden ist dann Pflicht, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt bzw. sobald die Tätigkeit aufgenommen wird oder auch schon bevor man mit der Tätigkeit beginnt. Eine gewerbliche Tätigkeit ist eine selbstständige und dauerhafte Tätigkeit, die mit Absicht auf Gewinn gerichtet ist. In manchen Fällen ist es sogar nicht erlaubt, ohne ein Gewerbeschein zu starten, wie beispielsweise in der Gastronomie.

Jeder Selbstständige muss sich beim Gewerbeamt anmelden. Es gibt, aber Ausnahmen bei denen dies nicht der Fall ist. Hierbei sollte man zwischen Freiberufler und Gewerbetreibenden unterscheiden, denn Freiberufler sind nicht von all dem betroffen. Freie Berufe sind nach dem Einkommenssteuergesetz (EstG) §18 ganz klar definiert.

Dazu gehören die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit. Es gibt vom Finanzamt geregelte Katalogberufe, die vom kleingewerbe-anmelden befreit sind. Diese Berufe kann man im EstG §18 finden. Also ist es zuerst nicht wichtig, wie viel man verdient, sondern was genau man macht.

Welches Gewerbeamt ist für Berlin zuständig?

Es gibt mehrere Behörden, die zuständig sind. Man kann zum Beispiel online ein Termin buchen im:

  • Bezirksamt Charlottenburg – Wilmersdorf
  • Bezirksamt Friedrichshain – Kreuzberg
  • Bezirksamt Lichtenberg
  • Bezirksamt Marzahn – Hellersdorf
  • Bezirksamt Neukölln
  • Bezirksamt Spandau

Weitere Standorte sind Bezirksamt Pankow, Bezirksamt Reinickendorf und Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, an denen man ein Kleingewerbe anmelden kann. Aber auch hier hat man die Möglichkeit, dass die Gewerbeanmeldung online erfolgen kann.

Mann muss im Online-Verfahren alles ausfüllen, was gefragt wird. Erforderliche Unterlagen sind der Personalausweis, Handelsregisterauszug (falls es sich um eine eingetragene Firma handelt), Zustimmungserklärung Gesellschafter (Bei Gewerbeanzeigen von in Gründung befindlichen juristischen Personen) und Beiblatt Vertretungsberechtigte.

Weitere Informationen, wie beispielsweise schon oben genannt die Standorte, erforderliche Unterlagen, Formulare und Gebühren kann man auf der Website finden.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, wer ein Gewerbe anmelden möchte, kann dies auch online tun. Dies ist zeitsparender, weil man bei der Gewerbeanmeldung keine Menschenmassen und Warteschlangen hat. Du bist nicht abhängig von Öffnungszeiten und kannst dein Gewerbe jederzeit online anmelden. Wichtig ist, dass man die benötigten Unterlagen vorweisen kann, darunter zählen:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Meldebescheinigung oder als nicht EU-Bürger die Aufenthaltsgenehmigung,
  • je nach Art des Gewerbes benötigst du noch weitere Unterlagen wie ein Gesundheitszeugnis, ein polizeiliches Führungszeugnis oder aber auch eine Handwerkskarte. All diese Kosten allerdings einen kleinen Aufpreis.
  • Je nachdem wo du wohnst, musst du zwischen 10 und 60 Euro für den Gewerbeschein zahlen.

Nachdem du dein Gewerbeschein erhalten hast, erhälst du innerhalb von sieben bis zehn Tagen Post von dem Finanzamt, wo du deine Steuernummer und einen steuerlichen Erfassungsbogen erhälst. Wenn du diesen ausgefüllt zurückschickst, bist du so gut wie fertig.

Nach einer weiteren Woche musst du dich dann bei einer zuständigen IHK melden und dich auch bei der Berufsgenossenschaft eintragen. Du bist gesetzlich dazu verpflichtet die beiden Mitgliedschaften anzutreten. Allerdings ergeben sich für dich keine signifikanten Mehrkosten. Sofern dein Gewerbe unter 5200€ erwirtschaftet, bist du sogar von den Beiträgen befreit.

Auch bei der Berufsgenossenschaft musst du keine Versicherungen bezahlen, sofern du keine Mitarbeiter hast. Falls du ein Nebengewerbe eröffnest und diese gewerbliche Tätigkeit nicht als Hauptberuflicher durchführst, ist dein aktueller Arbeitgeber dazu verpflichtet, deine Krankenkasse weiterhin zu bezahlen.

Ob du deinen Arbeitgeber über die Gewerbeanmeldung in Kenntnis setzen möchtest, ist ganz dir überlassen. Es gibt kein Gesetz, dass dich dazu verpflichtet, dies zu melden, sofern es deine vertragliche Situation nicht anders vorsieht.

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Online Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen und Kosten sparen

Online Gewerbeanmeldung Formular ausfüllen

Wie füllt man das Formular für eine Gewerbeanmeldung online aus?

Die Gründung deines Kleingewerbes musst du beim Gewerbeamt anmelden. Das ist jedoch gar nicht so einfach, wie du vielleicht denkst. Um alles richtig zu machen, solltest du diesen Artikel lesen.

So einfach es an sich ist, ein Gewerbe zu gründen, so mühselig kann bisweilen seine Anmeldung beim zuständigen Gewerbeamt sein. Ein jedes Gewerbe ist jedoch von dieser Anmeldepflicht betroffen, egal, um welche Art des Unternehmens es sich handelt.
Um in diesem Prozess Zeit zu sparen, gibt es ein spezielles Formular, das auch online ausgefüllt werden kann.
Worauf aber muss dabei geachtet werden?

Wer muss überhaupt ein Gewerbe anmelden?

Gemäß § 14 GewO (Gewerbeordnung) muss man eine selbstständige Tätigkeit beim Gewerbeamt anmelden.
Davon ausgenommen sind Freiberufler, also beispielsweise Ingenieure, Rechtsanwälte oder Steuerberater. Auch für Land-, Forst- und Fischwirte gilt diese Vorschrift nicht.
Als Grundvoraussetzung gilt das gewerbliche Handeln, das heißt, die Verfolgung von Gewinnabsicht.

Eine Anleitung zur Gewerbeanmeldung

Um dein Gewerbe anzumelden, musst du dein Anmeldeformular beim Gewerbeamt einreichen. Dies kann entweder auf postalische Wege oder (in den meisten Städten) online erfolgen. Damit du genau über die Gegebenheiten des für dich zuständigen Amts Bescheid weißt, solltest du entweder bei der Stadtverwaltung anrufen oder einen Blick auf ihre Webseite werfen.

Unter dem folgenden Link kannst du das Formular zur Gewerbeanmeldung herunterladen:

https://www.gewerbeanmeldung.de/gewerbe-anmelden-formular

Solltest deine Selbstständigkeit anmeldepflichtig sein, also weder zu den genannten Fallgruppen zählen noch in den Freibetrag von 17.500 Euro pro Jahr fallen, musst du das Formular zur Datenerfassung ausfüllen. Dazu gehst du zu deinem örtlichen Gewerbeamt und weist dich mithilfe deines Personalausweises aus. Falls du den Prozess lieber online durchführen möchtest, wird ein spezieller Verifizierungsprozess deiner Person durchgeführt.
Anschließend werden dir weitere Formulare zugesandt, beispielsweise ein Fragebogen zur steuerlichen Erfassung.

Das Formular zur Gewerbeanmeldung

Angaben zum Betriebsinhaber

Feld 1 und Feld 2 kannst du als Kleinunternehmer ignorieren, sie betreffen lediglich jene Betriebe, die im Handelsregister oder dem Genossenschafts- oder Vereinsregister eingetragen sind. Für eine OHG sind hier die weiteren Gesellschafter zu benennen, der Registereintrag wird in Feld 2 angegeben.

Angaben zur Person

Die Felder 3 bis 9 sind eigentlich selbsterklärend. Hier trägst du persönliche Daten, beispielsweise zu deinem Namen, deiner Anschrift oder deinem Geburtsdatum an. Im Gegensatz zu den ersten beiden Feldern betreffen sie auch dich als Kleinunternehmer. Achte unbedingt darauf, sämtliche Daten so einzutragen, wie sie in deinem Personalausweis stehen.

Angaben zum Betrieb

Die Felder 10 und 11, die Angaben zum Betrieb, müssen Kleingewerbetreibende wie du nicht ausfüllen. Unternehmen einer anderen Rechtsform müssen hier die Zahl ihrer Gesellschafter (Personengesellschafter) angeben, in Feld 11 vertretungsberechtigte Personen, sofern vorhanden.

Anschriften (Straße, Haus-Nr., PLZ, Ort)

Lass dich nicht durch die vermeintliche Fülle an Informationen der Felder 12 bis 26 abschrecken. Eigentlich ist alles ganz einfach, vor allem als Kleinunternehmer, denn nur einige der Felder finden auf dich Anwendung. In Feld 12 schreibst du die Anschrift des Standorts deines Gewerbes.

Solltest du in erster Linie von zu Hause aus arbeiten, gibst du dementsprechend deine Heimadresse an. Hast du die Betriebsstätte gewechselt und warst früher von einer anderen Anschrift aus tätig, musst die dies in den Feldern 13 und 14 kenntlich machen, ansonsten bleiben sie leer.

Besondere Aufmerksamkeit ist Feld 15 zu widmen. Darin definierst du die Tätigkeit, die mit deinem Kleingewerbe ausgeübt werden soll. Eine genaue Ausdrucksweise ist entscheidend, schließlich können zu allgemein gehaltene Anträge abgelehnt werden. Sei daher so spezifisch wie nur möglich. Gleichzeitig ist es jedoch möglich, mehrere Tätigkeiten auf einmal auszuüben. Indem du sie gleich mit dem ersten Formular anmeldest, sparst du Geld, denn etwaige Nachträge zu einem späteren Zeitpunkt bedeuten stets auch zusätzliche Kosten.

In Feld 16 machst du deutlich, ob es sich bei deiner Gewerbetätigkeit um einen Nebenverdienst handelt. Als Kleinunternehmer lautet die Antwort darauf grundsätzlich ja.

Feld 17 ist für das Datum deines Geschäftsbeginns vorgesehen. Dieses Datum kann mit dem deiner Antragsstellung übereinstimmen oder aber noch in der Zukunft liegen.

Die Frage nach der Art des angemeldeten Betriebes in Feld 18 zielt darauf ab, ob deinerseits eine Zugehörigkeit zur Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer (HWK) besteht. Neben diesen Möglichkeiten kannst du auch das Kästchen Sonstiges ankreuzen.

In Feld 19 wird die Zahl deiner Mitarbeiter angegeben.
Für gewöhnlich beschäftigen Kleinunternehmern jedoch keine zusätzlichen Angestellten, sodass du dementsprechend die Option Keine auswählen solltest.

Für weitere Angaben sind die Felder 20 bis 26 vorgesehen. Darin wird die Art des Unternehmens genauer beschrieben. Dies kann versteckte Folgen haben, schließlich werden für ein Reisegewerbe für gewöhnlich keine Geschäftsräume benötigt. Folglich kannst du eine Nutzung dann auch nicht von der Steuer absetzen.

Die Hauptniederlassung wird so in Feld 20 vermerkt, das heißt, es bestehen keine weiteren Gewerbe. In Feld 24 dann machst du deutlich, dass es sich bei deinem Unternehmen um eine Neugründung handelt.

Sonderregelungen

Du benötigst für die Ausübung deiner anzumeldenden Tätigkeit eine Erlaubnis? Dann musst du in den Feldern 28 und 29 angeben, dass es sich um ein erlaubnispflichtiges Gewerbe bzw. ein solches handelt, für das es spezifische Zulassungsvorschriften gibt. Dazu zählen unter anderem die folgenden Betriebe:

  • Gastronomie
  • Handwerk
  • Immobilienmakler
  • Pflegedienst
  • Versicherungsvermittler
  • Waffenproduktion

Die Felder 30 und 31 müssen nur ausgefüllt werden, wenn du eine Aufenthaltsgenehmigung hast.

Abschließend versiehst du das Formular noch mit dem Datum und deiner Unterschrift.

Besonderheiten des Online-Formulars

Die Anmeldung deines Kleingewerbes auf dem Online-Weg, beispielsweise per PDF-Formular, hält einige Eigenheiten bereit. So musst du hier beispielsweise deinen zu erwartenden Jahresumsatz schätzen.

Dabei gehst du am besten konservativ vor. Für die Mitgliedschaft in der IHK gilt eine Befreiung von der Beitragszahlung, wenn der eigene Gewinn eine Schwelle von 5.200 Euro nicht überschreitet.

Solltest du einen erwarteten Gewinn angegeben haben, der über dieser Grenze liegt, am Ende jedoch weniger erwirtschaftet haben, musst du den Mitgliedschaftsbeitrag von der IHK zurückfordern. Dies kann sich unnötig mühselig gestalten. Schätze den Gewinn daher lieber defensiv.

Für Existenzgründer gilt an dieser Stelle eine Sonderregelung. Sofern du als solcher nicht im Handelsregister eingetragen bist, wirst du für die ersten beiden Jahre von Grundbeitrag und Umlage befreit. Dazu darf dein Gewerbeertrag 25.000 Euro im Jahr nicht übersteigen.

Die Kosten des Formulars zur Gewerbeanmeldung

Die Kosten, die mit dem Formular zur Gewerbeanmeldung verbunden sind, bewegen sich im Rahmen von 20 bis 60 Euro. Sie unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland und liegen beispielsweise in Hessen bei 30 Euro. Eine GbR muss diese Summe für jeden Gründer einzeln hinblättern, sie also mindestens zweimal zahlen.

Falls du mit deinem Unternehmen umziehst, muss dies ebenfalls mithilfe eines neuen Formulars angemeldet werden, für das auch der volle Preis anfällt. Eine solche Ummeldung kann für gewöhnlich auch online per PDF-Formular gemacht werden.

Fazit

Mit der richtigen Vorgehensweise ist es kein Hexenwerk, das Formular zur Gewerbeanmeldung auszufüllen:

  • Finde heraus, ob du überhaupt ein Gewerbe anmelden musst
  • Wende dich an dein Gewerbeamt und weise dich aus, um das Formular ausfüllen zu können
  • Falls du das Formular online bearbeiten möchtest, musst du dich verifizieren lassen. Die meisten Städte, aber nicht alle, bieten diese Option an
  • Fülle das Formular mit Sorgfalt aus und vermeide Fehler, denn diese können später teuer werden
  • Beachte die weiteren Formulare, die dir das Amt zukommen lässt

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