Dein Gewerbe
startet hier

Bekomme alle Behörden-Dokumente und spare dabei viel Zeit und Geld.

4,9  ★★★★★   *

GewerbeAnmeldung.com

Wo kann ich ein Kleingewerbe anmelden

Wo kann ich ein Kleingewerbe anmelden?

Wer ein Kleingewerbe anmelden möchte, muss zu allererst zum zuständigen Gewerbeamt und sein Gewerbe anmelden. Je nach dem in welcher Stadt man da Gewerbe anmeldet, muss man einen Termin vereinbaren.

In einigen Städten hat man sogar die Möglichkeit sein Gewerbe online anzumelden. Man sollte beachten, dass eine Gewerbeanmeldung verpflichtend ist.

Das heißt, dass sobald eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt, dies auch beim zuständigen Gewerbeamt angemeldet werden muss. Wer der Gewerbeanmeldung nicht rechtzeitig nachkommt, kann mit Konsequenzen wie z.B. Bußgeld rechnen.

Welche Unterlagen werden bei der Gewerbeanmeldung benötigt?

Zur Anmeldung des Gewerbes beim Gewerbeamt werden folgende Unterlagen benötigt:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • eventuell eine aktuelle Meldebescheinigung
  • Je nach Art bzw. Tätigkeit des Gewerbes können Nachweise oder Qualifikationen gefordert werden (z.B. Führungszeugnis, Nachweis der fachlichen Kompetenzen oder Gesundheitszeugnis)
  • bei juristischen Personen benötigt man die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters

Wenn man alle notwendigen Unterlagen eingereicht und die entsprechenden Bearbeitungsgebühren gezahlt hat, kriegt man im Anschluss seinen Gewerbeschein. Der Gewerbeschein ist die offizielle Zulassung der Behörde, um der Tätigkeit nachzukommen. Dieser ist gut aufzubewahren. Doch der Gewerbeschein allein reicht nicht, um der Tätigkeit nachzukommen bzw. mit der Tätigkeit zu beginnen.

Denn wer mit der Tätigkeit Geld verdienen möchte, muss sich auch beim Finanzamt anmelden. Beim Finanzamt muss man den steuerlichen Erfassungsbogen ausfüllen und hier wird entschieden, ob ein Kleingewerbe angemeldet wird.

Das Finanzamt wird vom Gewerbeamt über die Anmeldung des Gewerbes benachrichtigt. Daraufhin schickt das Finanzamt in der Regel in sieben bis -zehn Tagen den steuerlichen Erfassungsbogen zu und die Steuer-ID. Diese ist wichtig, wenn man Rechnungen ausstellt. Wer sich dazu entschieden hat ein Kleingewerbe anzumelden, muss es beim steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt angeben.

Wie viel darf man mit einem Kleingewerbe verdienen?

Mit einem Kleingewerbe ist es erlaubt im Jahr einen Umsatz von 500.000 Euro oder einen Gewinn von bis zu 50.000 Euro zu erwirtschaften. Außerdem kann man auch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Die Regelung des Kleinunternehmers soll den Start des Unternehmens erleichtern und befreit den Gewerbetreibenden von den Umsatzsteuern.

Dafür muss man folgende Voraussetzungen erfüllen: Man darf im ersten Geschäftsjahr bis zu 22.000 Euro und im zweiten Geschäftsjahr bis zu 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Diese Grenzen müssen eingehalten werden, damit die Regelung auch in Kraft tritt.

Muss man dem Arbeitgeber von der Selbstständigkeit berichten?

Grundsätzlich gibt es in Deutschland kein Gesetz, dass den Arbeitnehmer dazu auffordert, dem Arbeitgeber von dem Gewerbe zu berichten. Denn hier herrscht die Gewerbefreiheit. Das bedeutet, dass jeder, der ein eigenes Gewerbe anmelden möchte, dies auch tun kann.

Allerdings kann der Arbeitgeber in bestimmten Bereichen dann doch ein Wörtchen mitreden. Unter anderem dann, wenn das eigene Unternehmen dann in derselben Branche tätig ist, wo man selbst aktuell arbeitet. Das wäre dann eine Wettbewerbsverzerrung, was dann zu einer Kündigung führen kann.

Außerdem darf die eigene Selbstständigkeit kein Grund dafür sein, dass man auf der Arbeitsstelle nur halb motiviert herangeht.