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Wo kann ich ein Kleingewerbe anmelden?

Was genau ist ein Kleingewerbe und welche Eigenschaften hat es?

Ein Kleingewerbe ist wie ein ,,normales‘‘ Gewerbe. Dabei handelt es von einer eigenverantwortlichen Tätigkeit im unternehmerischen Sinne. Kleingewerbetreibende unterliegen nicht dem Handelsgesetzbuch.

Außerdem ist es für ein Kleingewerbe nicht verpflichtend im Handelsregister eingetragen zu werden. Doch der Gewerbetreibende kann es auf eigenen Wunsch tun. Grundsätzlich liegt eine gewerbliche Tätigkeit dann vor, wenn es von einer nach außen sichtbare und langfristige Tätigkeit handelt, welche dauerhaft ausgeübt wird und Gewinn erzielt.

Wie kann man ein Kleingewerbe gründen?

Um ein Kleingewerbe anmelden zu können, muss man zuerst ganz allgemein ein Gewerbe anmelden. Dies macht man bei seinem zuständigen Gewerbeamt. Je nach Stadt ist hierfür ein Termin erforderlich. Oder aber man hat die Möglichkeit sein Gewerbe online anzumelden.

Dies hat den Vorteil, dass man flexibel jeder Zeit sein Gewerbe anmelden kann, wenn man sich dazu entschlossen hat. Um das Gewerbe anmelden zu können, wird das Formular zur Anmeldung ausgefüllt. Neben dem Formular wird der gültige Personalausweis oder Reisepass benötigt. Zu dem kann auch eine aktuelle Meldebescheinigung notwendig sein.

Je nach Art und Tätigkeit des Gewerbes können weitere Unterlagen gefordert werden, wie zum Beispiel: Führungszeugnis, Gesundheitszeugnis, Nachweise oder Qualifikationen. Wenn alles Erforderliche eingereicht und die Gebühren zur Bearbeitung gezahlt worden ist, bekommt man im Anschluss seinen Gewerbeschein.

Somit hat man die Erlaubnis, um mit der Tätigkeit beginnen zu können. Doch mit dem Gewerbeamt allein ist es nicht getan. Nach dem Gewerbeamt folgt die Anmeldung beim Finanzamt. Dafür muss man aber nicht das Finanzamt selbst kontaktieren, denn dies tut schon das Gewerbeamt.

In der Regel kriegt man innerhalb von sieben bis zehn Tagen Post vom Finanzamt mit dem steuerlichen Erfassungsbogen und der Steuer-ID. Und beim Finanzamt meldet man nun sein Kleingewerbe an.

Im steuerlichen Erfassungsbogen wird gefragt, ob man ein Kleingewerbe führen möchte und dies gibt man dann hier an. Den ausgefüllten Bogen schickt man zurück und kann auch nun Rechnungen ausstellen und sein Geld verdienen.

Bis wann muss die Anmeldung eines Kleingewerbes erfolgen?

Unabhängig für welche Art von Gewerbe man sich entscheidet, sollte die Anmeldung im besten Fall schon vor Beginn mit der Tätigkeit beginnen. Das heißt, dass man sein Gewerbe anmeldet, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt.

Wenn man ohne Erlaubnis sprich ohne den Gewerbeschein der Tätigkeit nachkommt, kann man mit Konsequenzen (z.B. Bußgeld) rechnen. Um den Stress mit den Behörden zu vermeiden, sollte man rechtzeitig die Anmeldung erledigt haben, um auch auf der sicheren Seite zu sein.

Wie viel ist es erlaubt mit einem Kleingewerbe zu verdienen?

Für ein Kleingewerbe ist es erlaubt im Jahr 500.000 Euro Umsatz oder 50.000 Euro Gewinn zu erwirtschaften.

Welche Kosten bringt ein Kleingewerbe mit sich?

Je nach Tätigkeit können sich die Kosten für ein Kleingewerbe unterscheiden. Doch es gibt Fixkosten, mit denen man rechnen kann:

  • Gebühren für die Industrie- und Handelskammer, die jährlich gezahlt werden muss (Mitgliedschaft bei der IHK ist für Gewerbetreibende verpflichtend.)
  • Kosten für Mitarbeiter, falls welche beschäftigt werden
  • eventuell die eigene Krankenversicherung

Miete für eine Räumlichkeit oder Neuanschaffung