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Nebengewerbe anmelden Online

Wann gilt man als ein Nebengewerbe?

Eine genaue Definition, wann man als Nebengewerbe gilt, gibt es so in der Form eigentlich gar nicht. Allerdings gibt es einige Richtlinien, an die man sich orientieren kann, um ungefähr zu erahnen, wann man als Nebengewerbe gelten kann.

Unter anderem darf man nämlich nicht mehr Arbeiten wie auf der Arbeit selbst. Das bedeutet, dass man Maximal 20 Prozent mehr pro Woche wie auf der eigentlichen Arbeit arbeiten kann. Eine Zahl bis zu 18 Stunden bis 20 Stunden pro Woche ist ein guter Richtwert, um noch als Kleingewerbe zu gelten.

Als Nebengewerbe Steuern zahlen?

Auch ein Nebengewerbe muss steuern zahlen. Dazu gehören die Gewerbesteuern, die Umsatzsteuer und die Einkommenssteuer. Allerdings kann man einen Betrag in Höhe von bis zu 24.500 Euro Gewinn erwirtschaften, bevor man Gewerbesteuern zahlen muss.

Außerdem muss man, solange man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen hat, keine Umsatzsteuer zahlen, sofern man die Voraussetzungen erfüllt hat.

Muss man dem Arbeitgeber von der Selbstständigkeit erzählen?

Das Gewerbe beim Gewerbeamt eröffnen ist das eine, das andere wiederum die Frage, ob der Arbeitgeber seine Erlaubnis dafür geben muss. Zunächst einmal gibt es in Deutschland die Gewerbefreiheit, das bedeutet, dass jeder, der ein Gewerbe anmelden möchte, dies auch frei ist tun zu können.

Da kann auch ein Arbeitgeber in bestimmten Bereichen nichts daran ändern. Außerdem gibt es in Deutschland kein Gesetz, welches den Arbeitnehmer dazu auffordert, den Arbeitgeber von der Gewerbeanmeldung zu informieren. Es gibt allerdings einige Ausnahmen, wo der Arbeitnehmer dann doch dazu verpflichtet ist, den Arbeitgeber von der Anmeldung zu erzählen. Beispielsweise dann, wenn die vertragliche Situation das von einem so vorsieht.

Wenn man eine Klausel da stehen hat, die von einem genau das verlangt. Auch muss man das dann dem Arbeitgeber sagen, wenn man mehr Stunden für das Gewerbe benötigt und man auf der Arbeit etwas schwächelt und nicht mehr die Leistung erbringt, wie vor der Gewerbeanmeldung. Denn das Gewerbe darf kein Grund dafür sein, dass man auf der Hauptarbeit nicht mehr mit Leistungen glänzt.

Auch muss man dann dem Arbeitgeber von der Anmeldung erzählen, wenn ein Interessenkonflikt herrscht, da beide Unternehmen in der selben Branche tätig sind. Das wäre zum einen die Verfälschung des Wettbewerbs und zum anderen Wettbewerbsverzerrung, da man immer genau weiß, wie der Konkurrent intern handelt.

Grundsätzlich sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: falls der Arbeitgeber die Informationen rund um die Gewerbeanmeldung von einem anderen erhält, dann kann die Vertrauensbasis geschwächt werden, da der Arbeitnehmer dies als Grund ansehen könnte, weshalb du ihm nicht mehr vertraust.

Werde dir dem ganzen bewusst und mache für dich selbst eine kleine Pro und Contra Liste. Vielleicht kann sich das Ganze auch von selbst regeln, wenn eins der oben genannten Punkte zutrifft und du das ohnehin dem Arbeitgeber sagen musst.

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