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Nebengewerbe anmelden Online

Was ist ein Nebengewerbe?

Bei einem Nebengewerbe handelt es von einer Tätigkeit, welches nicht in Vollzeit bzw. hauptberuflich ausgeübt wird. Ein Nebengewerbe sagt nichts über die Rechtsform des Gewerbes aus, das heißt, dass auch zum Beispiel eine GmbH ein Nebengewerbe sein kann. Mit einem Nebengewerbe sind 20 Arbeitsstunden pro Woche erlaubt.

Wie kann man ein Nebengewerbe anmelden?

Die Anmeldung des Nebengewerbes erfolgt ebenso wie bei einem Hauptgewerbe. Die Anmeldung macht man bei seinem zuständigen Gewerbeamt, wo man ein Formular zur Anmeldung ausfüllen muss.

In diesem Formular gibt man im 16. Punkt an, dass man die Tätigkeit im Nebenerwerb betreiben wird. Welche Rechtsform man anmeldet und, ob es von einem Kleingewerbe handelt, kann man für sich selbst entscheiden.

Damit das Formular auch von der Behörde bearbeitet werden kann, muss noch weitere Unterlagen einreichen. Dafür wird unter anderem der gültige Personalausweis benötigt. Je nach Rechtsform und Tätigkeit können auch noch andere Unterlagen verlange werden. Diese könnten zum Beispiel sein:

  • polizeiliches Führungszeugnis
  • Wenn bei der Anmeldung eine juristische Person mitwirkt, die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter
  • Nachweis der beruflichen Qualifikation
  • Erlaubnisse

Wenn die Anmeldung erfolgreich war, kriegt man seinen Gewerbeschein. Das Gewerbeamt informiert im Anschluss das Finanzamt die Industrie- und Handelskammer oder Handwerksammer (abhängig von der Tätigkeit). Vom Finanzamt erhält man den steuerlichen Erfassungsbogen, welchen man ausfüllen und zurückschicken muss.

In dem steuerlichen Erfassungsbogen kann man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Als Gewerbetreibender wird man auch zum Mitglied bei der IHK. Diese ist Pflicht. Für die Mitgliedschaft bei der IHK trägt man jährliche Mitgliedschaftskosten, die unterschiedlich hoch sein können (abhängig von der Rechtsform).

Kann man die Anmeldung auch online machen?

Heut zu Tage ist es durchaus möglich sein Gewerbe bzw. Nebengewerbe online anmelden zu können. Viele Städte bieten diese Möglichkeit an, jedoch sollte man sich trotzdem vorher erkundigen, ob es in der eigenen Stadt möglich ist. Die Online Anmeldung ist dieselbe wie auch vor Ort.

Man füllt das Formular aus und reicht die notwendigen Unterlagen ein. Damit auch die Unterlagen bearbeitet werden können, muss man noch die Bearbeitungsgebühren zahlen. Wie hoch diese sind, hängen von der Stadt ab und können variieren. In der Regel betragen die Kosten für die Gewerbeanmeldung 20 bis 60 Euro. Nach paar Tagen kriegt man per Post die Bestätigung.

Wann muss man ein Nebengewerbe anmelden?

Unabhängig von der Art des Gewerbes (Haupt- oder Nebengewerbe) muss es angemeldet werden, wenn eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt. Die Anmeldung sollte schon vor Beginn mit der Tätigkeit erfolgen, denn um der Tätigkeit nachkommen zu können, benötigt man den Gewerbeschein. Ohne den Gewerbeschein ist man dazu nicht berechtigt und man kann mit Bußgeldern rechnen.

Kann jeder ein Nebengewerbe gründen?

Es ist jedem gestattet ein Nebengewerbe anzumelden. Jedoch gibt es einige Berufsgruppen, die sogenannten Freiberufler, die kein Gewerbe anmelden müssen, weil sie nicht der Gewerbeverordnung unterliegen.

Muss man den Arbeitgeber vom Nebengewerbe informieren?

Bevor man sein Gewerbe anmeldet, sollte man dies mit dem Arbeitgeber absprechen, denn es darf kein Wettbewerb herrschen. Wenn dies der Fall ist, kann es durchaus sein, dass der Arbeitgeber die Nebentätigkeit verbietet.

Wenn es nicht der Fall ist, steht einem nichts im Weg. Man sollte nur beachten, dass die Arbeitsleistung im Hauptjob nicht vernachlässigt wird und man die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht überschreitet.

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