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Kleingewerbe anmelden

Was unterscheidet ein Kleingewerbe von einem normalen Gewerbe?

Zunächst einmal gilt das Kleingewerbe als das beliebteste Gewerbe der Deutschen. In Deutschland gibt es über fünf Millionen eingetragene Kleingewerbe. Zum Vergleich: Insgesamt gibt es in ganz Deutschland sieben Millionen registrierte Gewerbe.

Dies verdeutlicht noch einmal wie weit verbreitet das Kleingewerbe in Deutschland ist. Der grundsätzliche Unterschied zwischen einem kleinen Gewerbe und einem normalen Gewerbe ist, dass ein Kleingewerbe perse nicht beim Gewerbeamt selbst direkt angemeldet wird.

Dafür benötigt man den steuerlichen Erfassungsbogen vom Finanzamt. Auf diesem muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Erst wenn man diese Regelung in Anspruch nimmt, gilt das Gewerbe als Kleingewerbe.

Wo beginnt die Gründung eines kleinen Gewerbes?

Damit man überhaupt den steuerlichen Erfassungsbogen zugeschickt bekommt, muss man beim Gewerbeamt vorstellig werden. Je nach Stadt gibt es auch die Möglichkeit sich per E-Mail, Post oder online anzumelden bzw. sein Gewerbe anzumelden.

Für die Anmeldung muss man zuerst das Formular zur Anmeldung ausfüllen. In diesem gibt man seine eigenen Personalien an und die Daten zum Gewerbe. Diese sind: Anzahl der Gesellschafter, Rechtsform, Anschrift des Gewerbes, Beginn mit der Tätigkeit und noch paar andere Informationen. Neben dem Formular reicht man noch die notwendigen Unterlagen ein und bezahlt die Bearbeitungsgebühren.

Notwendige Unterlagen sind: der Personalausweis und eventuell Nachweise oder Erlaubnisse, je nach dem welcher Tätigkeit man nachkommen möchte. Im Anschluss kriegt man den Gewerbeschein, welcher sorgefältig aufzubewahren ist.

Das Finanzamt und die Industrie- und Handelskammer werden über die Anmeldung des Gewerbes informiert. Danach kriegt man den steuerlichen Erfassungsbogen. In diesem nimmt man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch und man ist ein Kleingewerbetreibender.

Was genau ist die Kleinunternehmerregelung?

Wer die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, zahlt keine Umsatzsteuer. Doch damit man endgültig keine Umsatzsteuer zahlt, muss man eine Voraussetzung erfüllen.

Diese lautet: Man darf m ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro und im zweiten Geschäftsjahr nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erzielen. Diese Regelung soll den Gewerbetreibenden in den ersten zwei Jahren entlasten und unterstützen.

Gibt es eine Frist bis wann man es anmelden muss?

In Deutschland gibt es eine ganz klare Frist bis wann die Anmeldung erfolgt sein muss. Diese sollte schon vor Beginn oder spätesten mit Beginn der Tätigkeit erfolgen.

Wer sich nicht rechtzeitig anmeldet, kann mit teuren Konsequenzen wie Bußgeldern rechnen. Damit es nicht unnötig teuer wird, sollte man sich früh genug mit dem Gewerbeamt in Verbindung setzen.

Für wen eignet sich das Kleingewerbe am besten?

Am besten eignet sich in kleines Gewerbe für die, die sich anfangs vielleicht noch unsicher sind oder keine Unmengen an Geld verdienen möchten. Es eignet sich gut, um sich austesten zu können.

Vor allem gibt es Menschen, die sich unsicher sind und nicht direkt den Job aufgeben möchten. Dann kann man sogar ein kleines Nebengewerbe anmelden. Wenn man sich im Nachhinein sicher geworden ist, hat man immer noch die Möglichkeit zu wachsen und kann auch die Rechtsform ändern.