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Kleiner Gewerbeschein 3

Was braucht man um ein Kleingewerbe anmelden zu können?

Um eine Kleingewerbe Anmeldung abschließen zu können, reicht es nicht bloß aus, wenn man beim Gewerbeamt vorstellig wird. Auf dem Formular kann man nämlich nicht angeben, das man ein Kleingewerbe anmelden möchte. Dies kann man nur auf dem Bogen zur steuerlichen Erfassung erledigen. Dieses erhält man vom Finanzamt.

Dieses meldet sich in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Tagen beim Gewerbetreibenden. Man erhält dann den besagten Bogen. Dieser ist sieben Seiten lang und sollte mit größter Aufmerksamkeit ausgefüllt werden, da hier kleinere Fehler eine größere Summe am Versäumnis bedeuten können. Unter anderem muss man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

Wenn man diese nutzt, dann müssen Gewerbetreibende, wenn diese die strengen Vorlagen einhalten, keine Umsatzsteuer bezahlen. Auch muss man auf dem Bogen angeben, wie die gewerbliche Tätigkeit denn genau aussieht. Hierbei ist es wichtig, diese Tätigkeit so umfassend wie möglich zu beschreiben, da das Finanzamt im Nachhinein sehr genau kontrolliert, ob die Angaben so denn auch stimmen.

Nachdem man alle erforderlichen Felder ausgefüllt und zurückgeschickt hat, erhalten normale Gewerbe eine Steuernummer für das Unternehmen. Beim Kleingewerbe allerdings ist dies nicht der Fall. Die Kleingewerbetreibenden nutzen auf Rechnungen die private Steuernummer, die jeder Bürger seit der Geburt erhält.

Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Die Kleinunternehmerregelung ist eine Hilfe für kleinere Unternehmen, um keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, wenn bestimmte Voraussetzungen diesbezüglich erfüllt worden sind.

Diese Voraussetzungen sehen wie folgt aus: man darf im ersten Geschäftsjahr nicht mehr wie 22.000 Euro und im zweiten nicht mehr wie 50.000 Euro Umsatz erwirtschaften. Wenn dies so gegeben ist, muss man keine Umsatzsteuer bezahlen.

Falls man diese Summen überschreitet, dann gilt man auch nicht mehr als Kleingewerber und müsste dann unter anderem unter dem HGB und nicht mehr unter dem BGB handeln. Auch wäre das Unternehmen dann dazu verpflichtet, einen Jahresabschluss zu veröffentlichen und die Buchführung auszuüben.

Wie sieht ein Gewerbeschein aus?

Die meisten Gewerbetreibenden stehen noch vor ihrer ersten Gewerbeanmeldung. Daher ist man in der Regel auch ganz aufgeregt, wenn man ein Formular vorgelegt bekommt.

Um sich besser auf die Fragen einstellen zu können, erhälst du hier einen kleinen Einblick, was auf dich wartet. Je weniger du Fragen an den Beamten hast, umso kürzer wird dann auch die Gewerbeanmeldung dauern.

Das Formular besteht aus einer einzelnen Seite, wo du Angaben zu deiner Person und zu deinem Betrieb machen musst. Die ersten neun Fragen handeln vom Betriebsinhaber des Gewerbes. Dort muss man Dinge angeben wie:

  • wie der Vor- und Nachname lautet,
  • welches Geschlecht man hat,
  • Geburtstag und Geburtsland,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Anschrift der Wohnung,
  • Telefon/Mail

Von zehn bis 25 müssen muss man Angaben zum Betrieb. Darunter auch:

  • (falls vorhanden, Zahl der Gesellschafter sowie deren Namen),
  • Anschrift des Gewerbes (bei Kleingewerben ist es meistens die eigene),
  • ob im Neben- oder Hauptgewerbe gegründet werden soll,
  • Datum des Beginns der angemeldeten Tätigkeit,
  • Art des angemeldeten Betriebes

Im letzten Abschnitt müssen bestimmte Angaben gemacht werden, die allerdings ein Großteil der Gewerbetreibenden nicht auszufüllen braucht, da es sich hierbei um sehr spezielle Fragen handelt.

Beispielsweise um Gewerbe die eine Erlaubnis benötigen, in die Handwerksrolle eingetragen werden müssen oder diese Ausländer sind. Zum Schluss muss man Unterschreiben und das Datum angeben. Wenn das Formular gestempelt wird, erhält man eine Kopie von dieser, welcher dann als Gewerbeschein fungiert.

Was ist ein Kleingewerbeschein?

Viele Leute nehmen an, dass es auch einen Kleingewerbeschein geben muss, da man ein Kleingewerbe nicht beim Gewerbeamt anmelden kann. Allerdings kann man ein Gewerbe auch nicht beim Gewerbeamt, sondern muss dieses beim Finanzamt anmelden bzw. auf dem steuerlichen Erfassungsbogen angeben, das man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte.

Der Irrglaube eines zweitens Scheins rührt also daher, dass viele Annehmen, Kleingewerbetreibende einen eigenen Schein haben. Allerdings erhält jeder, der ein Gewerbe angemeldet hat, dasselbe Formular vorgelegt und demnach auch nur einen Schein, den man am Ende erhalten kann.

Kleiner Gewerbeschein 3